mit 14 ein E-Bike?

15 Antworten

Ich nehme mal an, du verwendest das Fahrrad um von A nach B zu kommen und nicht um einfach Radtouren zu machen. In diesem Fall würde ich dir vom eBike abraten, denn nach wenigen Fahrten wirs bereits der Akku gestohlen sein oder gar das ganze Fahrrad. Wenn man es nutzt um Mobil zu sein hat man einfach nicht immer die Möglichkeit das Fahrrad bestmöglich vor Diebstahl zu schützen..

Mit nem guten Schloß, dem richtigen anschließen an geeignete Gegenstände und einer guten Parkplatz-Wahl verringert man das Risiko deutlich.

Mir wurden bisher nur 2 Schrotträder hinter einem Dorfbahnhof geklaut. Die Räder waren extra billigst-mögliche Gebrauchte bzw Sperrmüll weil anketten dort nicht ging.

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@wumpe78
geeignete Gegenstände und einer guten Parkplatz-Wahl

Das war ja genau mein Punkt. Wenn ich zum Punkt X muss dann kann ich mein Rad nicht einen km weiter parken nur weils dort sicherer ist. Deswegen ist ja das eBike meines Erachtens für den tägliche Benutzung als Fortbewegungsmittel gefährdet für Diebstahl. Wenn ich damit nur ins Büro fahre ist es okay, wenn ich aber alle Strecken damit zurücklegen will sollte man zumindest in eine Diebstahl Versicherung investieren, die auch Akku-Diebstähle abdeckt

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@TheFamousSpy

Ich hatte im Alltag bisher kein Problem, einen geeigneten sicheren Parkplatz direkt beim Ziel finden. Egal ob Büro oder Freizeit.

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Es ist so traurig.

Mit 13/14/15 hat man aufgrund der Pubertät eine unglaubliche Trainingsfähigkeit. Der Körper ist sowieso schon darauf eingestellt, sich weiterzuentwickeln und alles umzubauen. Dadurch sind die Regenerationszeiten kurz, es können riesige Trainingserfolge erzielt werden und im Grunde genommen macht der Körper auch grobe Misshandlung ziemlich klaglos mit.

Es ist eigentlich eine absolut geile Zeit, um Kondition aufzubauen.

Wenn du einen Trainingserfolg, den du jetzt innerhalb eines Jahres erreichen könntest, erst mit 20 versuchst, brauchst du dafür 2-3 Jahre.

Das heißt auch: Wenn du jetzt versuchst, einen gesunden, sportlichen Körper zu bekommen und diesen dann einfach nur erhältst, wirst du dich sehr viel leichter tun als wenn du erst in ein paar Jahren merkst, dass das Couchpotato-Dasein auf Dauer ungesund ist.

Und was machst du? Lieber erstmal Couchpotato.

Ich würde es als Vater auch nicht unterstützen. Ich würde dir eine schöne Radtour buchen (z.B. eine Alpenüberquerung) und sagen "wenn du danach noch ein E-Bike brauchst um deinen Freunden wegzufahren, können wir reden".

Schöne Antwort!

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Als ich 14 war, waren eBikes noch lange kein Mainstream. Ich glaube, die waren nicht einmal erfunden. Da fuhren alte Leute mit einem Fahrrad mit Benzin-Hilfsmotor.

In deinem Alter ist es körperlich absolut kein Problem, mit einem normalen Rad zu fahren. Lass das EBike warten, bis sich ernsthafter Bedarf daran ergibt. zB ein Lastenrad statt Auto, oder wenn die Ausbildungs-Stelle zu weit entfernt ist um dort mit nem normalen Rad fit anzukommen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ich nehme an ein Pedelec, Ebike wäre mehr ein kleines Motorrad. Aber so ein Pedelec gibt es auch unter 1000€. So schlecht sind die auch nicht. Viele Hersteller verdienen sich gerade im Pedelec-Segment eine Goldene Nase an überteuerten Exemplaren.

Als vergleich immer Ersatzteilpreise zusammenrechnen. Ist die Gesamtsumme aller Ersatzteile höher als der Kaufpreis, ist es ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Ist die Gesamtsumme aller Ersatzteile niedriger als der Kaufpreis, ist es ein schlechtes Preis-Leistungsverhältnis.

Es gibt z.B. Pedelecs, die haben ein gutes Preis-Leistungsverhältnis:

Pedelec 1:

Kaufpreis: 900€

Ersatzteilpreis: 1200€

Pedelec 2:

Kaufpreis: 3000€

Ersatzteilpreis: 3400€

Wieder andere haben ein schlechtes Preis-Leistungsverhältnis:

Pedelec 3:

Kaufpreis:3500€

Ersatzteilpreis: 2000€

Pedelec 4:

Kaufpreis:12000€

Ersatzteilpreis:5000€

Das Resultat: Die sind gar nicht so unglaublich teuer, nur Ersatzteilpreise abchecken und schauen ob das ein gutes Angebot ist.

Unabhängig davon ob man sowas braucht oder nicht, sind ebikes einfach überteuert(im Moment kaum lieferbar), und die Akkus sind eine Umweltkatastrophe.

Ein Ebike lohnt sich (unabhängig vom Alter) zudem nur, wenn man viel Höhenmeter in kurzer Zeit machen will, wo man selbst mit Kondition an die Grenzen kommt. Oder wenn alle Mitfahrer eins haben(ist das bei dir der Fall?), und man am Berg permanent abgehängt wird. In der Ebene ist man mit dem normalen Rad immer schneller.

Selbst meine Schwiegermutter mit kaputter Hüfte hat ein normales Rad(dreirädig)

Ich kenne zwei Kinder (12 und 15), die bereits ein E-Bike haben. Grund? Die Eltern sind leidenschaftliche Mountainbiker(mit normalen Rädern), und ohne ebike würden sie denen bei den Familienausflügen nicht hinterkommen. Fahren deine Eltern viel Rad?

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Ausgebildeter Elektroniker mit 20jahren Berufserfahrung
Ich kenne zwei Kinder (12 und 15), die bereits ein E-Bike haben. Grund? Die Eltern sind leidenschaftliche Mountainbiker(mit normalen Rädern), und ohne ebike würden sie denen bei den Familienausflügen nicht hinterkommen.

Spannend.

In den "Radsportler-Familien", die ich aus verschiedenen Vereinen kenne, sehen die Eltern keine Sonne mehr wenn ihre 14-/15-jährigen Kinder 'ne Bergwertung gewinnen wollen. Höchstens bei langen Touren stellt sich dann heraus, dass es den Kids an der Ausdauer fehlt.

Ich feiere noch den Moment, als ein gestandener Lokalmathador nach einem Bergsprint von seiner 14jährigen Tochter zu hören bekam "sorry, du wirst eben alt..." xD

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@RedPanther
Höchstens bei langen Touren stellt sich dann heraus, dass es den Kids an der Ausdauer fehlt.

Genau, Kinder haben ne unheimliche Kraft, können diese aber meistens nicht einteilen. Ich denke mal, sobald die kleinen ein 26 oder 28" Fahrrad benötigen(sind nicht die grössten), wars das mit Ebike.

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