Missglückter Suizid - rechtliche Folgen?

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3 Antworten

Der Suizid an sich ist straflos, so natürlich auch der Versuch. Das gilt für den versuchten Eingriff in den Eisenbahnverkehr natürlich nicht. Ebenso kann auch das Betreten der Brücke geahndet werden, wenn dies nicht erlaubt war.  

Wie diese Strafe aussieht, wird im Zweifelsfall ein Richter entscheiden. Im Jugendstrafrecht gibt es keine Geldstrafen.

Aber er wollte ja nicht vor einen Zug springen, da würde ich das mit der Strafe verstehen. Er war ja schon übers Brückengeländer geklettert, also ziemlich eindeutig, dass er springen wollte

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@Sprague

Ob da ein Zug kam oder nicht ist völlig irrelevant. Es ist trotzdem ein Eingriff in den Eisenbahnverkehr.

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@augsburgchris

Ob da ein Zug kam oder nicht ist völlig irrelevant. Es ist trotzdem ein Eingriff in den Eisenbahnverkehr

Natürlich ist das relevant ob da ein Zug kam.

Ohne das da ein Zug kam, kann auch kein gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr vorliegen

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@TheGrow

Habe ich an irgendeiner Stelle einen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr erwähnt? Oder liest du einfach so Worte die gar nicht da stehen? Das Beispiel von KurzeFrage0 ist sehr treffend.

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@augsburgchris

Es gibt nur keinen Straftatbestand des "Eingriffs in den Bahnverkehr" bei dem der Richter über eine Strafe zu entscheiden hätte. Es gibt auch keine Ordnungswidrigkeit des "Eingriffs in den Bahnverkehr". 

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@augsburgchris

Richtig, Du hast aber geschrieben:

Wie diese Strafe aussieht, wird im Zweifelsfall ein Richter entscheiden

Im Zivilrecht entscheidet nicht der Richter über eine Strafe, sondern ob eine Schadensersatzforderung gerechtfertigt ist oder nicht

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MANN es ist VÖLLIG irrelevant ob da ein Zug kam oder nicht. Darf ich etwa mit meinem Auto auf der falschen Seite fahren nur weil da kein Auto kommt oder was

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@KurzeFrage0

 MANN es ist VÖLLIG irrelevant ob da ein Zug kam oder nicht. Darf ich etwa mit meinem Auto auf der falschen Seite fahren nur weil da kein Auto kommt oder was

Was für ein schwachsinniger Vergleich.

Mach Dich mal kundig was die Tatbestandsmerkmale des § 315 StGB sind, bevor Du so einen Unsinn erzählst.

Wenn kein Zug kam, kann wie bereits angeführt der Straftatbestand des "Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr" nicht erfüllt werden.

Lediglich das unbefugte Betreten der Bahngleise würde gem. § 64b EBO eine Ordnungswidrigkeit darstellen, die mit 25 Euro geahndet wird.

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@TheGrow

Plus die Kosten für die eventuelle Sperrung des Gleises. Kein Mensch redet von einem gefährlichen Eingriff.

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@augsburgchris

Es gibt nur keinen Straftatbestand des "Eingriffs in den Bahnverkehr" bei dem der Richter über eine Strafe zu entscheiden hätte. Es gibt auch keine Ordnungswidrigkeit des "Eingriffs in den Bahnverkehr". 

Das die Bahn evtl.  Schadensersatz für evtl. Betriebsstörungen geltend machen kann, steht auf einem ganz anderen Blatt. Das ist aber keine Strafe die ein Richter verhängt.

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@Sprague

Die Bahn / die Bundespolizei 7 die Polizei veranlasst sofort die Sperrung, wenn sich unbefugt Personen im Gleis befinden und nicht ausgeschlossen werden kann, dass eine Gefahr für die Personen selbst oder für andere Personen oder für die Anlagen und Fahrzeuge der Bahn besteht.

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Ein Suizidversuch selbst hat keine rechtlichen Folgen.

Das Betreten der Brücke evtl natürlich schon.

wenn du einen versuch hinter dir hast , soltest du mal mit einem fachmann über deine probleme sprechen und nicht verdrängen in dem du kumpels deines bruders vorschiebst , siehe deine frage vom 05.10.16

Keine Sorge, ich habe nichts dergleichen hinter mir :-) mich beschäftigt dieses Thema einfach sehr zur Zeit, kenne ihn auch, zwar nicht so gut, aber hätte nie gedacht, dass es ihm so schlecht geht. 

Hab einfach viel recherchiert darüber und habe sehr viele Fragen im Kopf

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@Sprague

wenn du meinst.......  aber erst mal einsehen das es deine probleme sind  ,  ist schon ein erfolg... alles gute !!

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