Missbrauch beenden bei Gerichtsanträgen bei Familienrecht?

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3 Antworten

du bringst hier viel durcheinander. das sozialamt ist nicht das jobcenter. und anträge die im familienrecht angesiedelt sind vor gericht haben nichts mit dem sozialamt, noch mit dem arbeitsamt zu tun.

der vater kann natürlich anträge stellen und wenn seine kosten über verfahrenskostenhilfe getragen werden, zahlt die kindesmutter die kosten natürlich selber. so ist das nun einmal. sie sollte sich davon lösen zu denken, es würde bei den anträgen gegen sie gehen. er will wahrscheinlich nur rechte für seine kinder haben.

Bolik69 07.08.2017, 15:18

Hallo Markus,

danke für Deine Antwort! Da ich nicht genau wusste, welche Stelle die Prozesskostenhilfe gewährt, habe ich Sozialamt (Jobcenter) geschrieben.

Natürlich geht es in den Anträgen formell um Ausweitung des Umgangs des Vaters mit den Kindern etc. Die Begründungen richtigen sich dann doch gegen die Mutter (Kinder würden nicht genug versorgt oder angebliche Urkundenfälschung etc.). Im Verfahren wurden bisher alle Vorwürfe gegen die Mutter der Kinder widerlegt. Trotz solcher Faschbehauptungen wird die Prozesskostenhilfe munter weiter gewährt.

Nach meinem Rechtsverständnis sollten die Erfolgschancen bei der Gewährung der Prozesskostenhilfe geprüft werden. Sonst ist es eine Steuermittelverschwendung.

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ich würde auf jeden Fall eine Rechtsschutzversicherung abschließen! So teuer ist das normalerweise nicht. Meines Wissens helfen die immer, wenn man verklagt wird; bei eigener Klage müsste man einen Antrag stellen. 

Evtl. würde ich hier mal eine Rechtsberatung in Anspruch nehmen und mich über Möglichkeiten informieren, das zu unterbinden. Und ggf. selbst auf Unterhalt klagen?

Eventuell würde ich mich auch mal ans Jugendamt wenden - müssen die nicht so einen Status auch prüfen - und fragen, ob es da kein Gutachten oder so gibt/ erstellt werden kann, das in solchen Fällen einfach vorgelegt werden kann, so dass es nicht zu weiteren Verhandlungen kommt.

Das Jobcenter finanziert keine Prozesse, diese Information ist also auf jeden Fall falsch!

Vielleicht hat der Mann beim Gericht Prozesskostenhilfe beantragt und bekommen. Das hat aber nichts mit dem Jobcenter zu tun.

Beim nächsten Prozess kann Deine Bekannte ja auch mal Prozesskostenhilfe beantragen. Aber sie braucht auch gar nicht unbedingt einen eigenen Anwalt. Man kann solche Prozesse auch ohne Anwalt führen. Wenn er die Frau nur belästigen will, wird das Gericht seine Anträge auch in Zukunft ablehnen. Wozu also einen Anwalt?

Bolik69 07.08.2017, 15:22

Ich vermute, es besteht keine Anwaltspflicht bei solchen Prozessen (zumindest in der 1. Instanz). Da die Mutter der Kinder sich nicht sicher fühlt, konsultiert sie dabei einen Anwalt, was Geld kostet und wohl nicht als Prozesskosten angesehen werden kann.

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rasperling1 07.08.2017, 21:57
@Bolik69

Wenn sie sich einen Anwalt nimmt, kann sie dafür Prozesskostenhilfe bekommen - egal, ob Anwaltspflicht besteht oder nicht. 

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