Missbildungen bzw. Mutationen durch atomare Strahlung möglich?

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23 Antworten

Deine Filmmonster sind nicht realistisch. Leben ist ein sehr komplexer Prozess. Wenn eine Störung auftritt /Mutation) ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie entweder harmlos ist, oder tödlich. Harmlos kann dabei eine Spannbreite von nicht merklich bis merklich aber durch Medikamente oder Operationen behebbar abdecken. Die phantastischen Mutationen in deiner Frage sind aber so nicht möglich, da sie nicht durch eine einfache Mutation, sondern durch viele zueinander passenden Veränderungen entstehen können. Dass dies plötzlich und durch Zufall bei einem Organismus auftritt ist nicht nur unwahrscheinlich, sondern einfach unmöglich. Es bleibt also flacher SciFi-Unsinn.

fertig.

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Hi dizeace,leider ja,tragisch,dass Mutationen bzw Missbildungen erst in folgenden Generationen auftreten.Zellen mit rascher Zellteilung wie Darm-Haarwurzel-und Blutzellen sind rasch betroffen.Nervenzellen des Zentral- peripheren Nervensystems bleiben nicht verschont.Man sagt auch"die Lebenden werden die Toten beneiden" und man kann gegen Strahlenschäden therapeutisch nichts machen.Dasselbe gilt,wenn die Ozonschicht zerbricht,dann sind alle den harten schnellen Gammastrahlen aus dem Weltraum ausgesetzt.Hoffentlich bleibt es "Sciencs fiction".Überlebende Supermutanten wären denkbar,die normalen Menschen würden dieser Strahlenbelastung nicht gewachsten sein.LG Sto

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Ja sind durchaus möglich aber in der Regel sterben sie kurz nach der Geburt oder ein paar Jahre später gibt aber auch Ausnahmen.

Ein Bild möchte ich nicht dazu Posten da es jüngere Mitleser vl erschrecken könnte.

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Als Mitglied des Fachverbandes für Strahlenschutz glaube ich eine gewisse Kompetenz zur Beantwortung dieser Frage zu besitzen: Zunächst einmal heißt es "Ionisierende Strahlung". Die Strahlenwirkung kann sich physikalisch, chemisch und biologisch manifestieren. Es gibt keinen Grenzwert, bei dem man sagen kann, dass diese Dosis unschädlich ist, die Schädigungswahrscheinlichkeit nimmt jedoch mit der Dosis zu, genau wie mit der zeitlichen Abfolge, der individuellen Strahlenempfindlichkeit allgemein und der Empfindlichkeit der betroffenen Oragnsystem im Allgemeinen.

Normale Körperzellen sind gegenüber kleinen und natürlichen Dosen durch mehrfache Redundanz geschützt, das heißt, dass lebenswichtige Organellen vielfach vorhanden sind. Einmal vorhanden ist jedoch der Zellkern mit dem Träger der Erbinformation.Tritt hier eine Schädigung ein, müssen Reparaturmechanismen zum Einsatz kommen, das kostet Zeit. So ist leicht ersichtlich, dass Zellen mit hoher Reproduktionsrate (Haarpapillen, Schleimhäute, blutbildende Zellen, Ovarien und Gonaden) besonders strahlenempfindlich sind (was auch für Krebszellen gilt, daher die Chance der Krebstherapie mit ionisierenden Strahlen).

Teilt sich nun eine Zelle, bevor die Reparatur abgeschlossen ist, vererbt sich der Schaden, es müssen postreplikative Reparaturmechanismen zu Anwendung kommen. Das muss schnell gehen, denn es ist ja jetzt die vielfache Arbeit in derselben Zeit zu bewältigen. Es kommt zu "Pfusch am Bau". Für den Körper wäre es das beste, die geschädigte Zelle würde absterben, was auch meistens geschieht und vom betroffenen gar nicht bemerkt wird. Doch leider hat die Zelle hat auch einen evolutionär sinnvollen Überlebenswillen mitbekommen, gibt also bei Überleben ihre fehlerhaften Anlagen der nächsten Generation weiter. In den meisten Fällen ist dann bald Schluss, weil die Folgegenerationen nicht mehr lebensfähig sind. In ganz wenigen Fällen kommt es aber in den Keimzellen zu Mutationen, die Schreckliches hervorbringen. Mutanten, die teleportieren, durch die Zeit reisen oder durch Wände schauen können, gibt's nur in der Science-Fiction, wie zum Beispiel den frühen Perry-Rhodan-Heften.

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Du brauchst nur auf you tube in die Suchleiste eingeben Missbildungen. Dann kommt " nach Tschernobyl". Ich habe es mir nicht angeschaut.Mir hat das damals gereicht als die Dokumentation über die Atomversuche der Amerikaner im Fernsehen lief und man seine Folgen sah.

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Es gibt Mutationen aufgrunf Radioaktiver Strahlung. Durch die hohe Energie der Gamma Strahlen und durch die Alpha und Beta Teilchen werden Teile in der Zelle verändert. Die Zelle stirbt ab, dies ist aber nicht weiter schlimm.

Problematischer wird es bei Zellteilungen. Da der Zellkern bei einer Teilung nicht so geschützt ist, kommt es zu Veränderungen der DNA. Dies führt zu Mutationen, oder auch zu Krebs. Häufig passiert dies in den Keimzellen, also den Spermien und den Eizellen. Die Folge sind Kinder mit Missbildungen.

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Dies ist denkbar und wird, wenn auch nicht am Menschen, sondern an Pflanzen, durchaus durchgeführt. Es müssen auch keine Strahlen sein, bestimmte chemische Stoffe haben ebenfalls eine mutagene Wirkung. Nach der Behandlung schaut man dann, welche Pflanzen dem Züchtungsziel am ehesten entsprechen.

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Kommentar von sakamori
04.10.2011, 23:44

Es ist so, auch am Menschen, - und nicht nur denkbar. Du kannst Dich ja einfach mal mit den bisher bekannten AKW-Unfällen beschäftigen.

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Missbildungen werden durch Veränderung der DNA ausgelöst, wenn die "Natur" hier keine Fähigkeit zur Reparatur bereithält.

EIne der vielen Möglichkeiein ist die Radioaktivität,

Ich denke, jeder kennt zum bsp. Bho Pal, oder Contergan.

Guckst du bei Contergan und du findest nicht 4 Füsse, sondern garkeinen, nicht 13 Finger, sondern nicht einmal einen Arm. Und das ganze durch eine harmlos erscheinende chemische Substanz.

Normalerweise sind diese mutierten Lebewesen nicht lebensfähig und sterben in uter. Gelegentlich kommen sie jedoch ins Leben und stellen eine Herauforderung an die Gemeinschaft dar. Es ist schon aus der Steinzeit belegt, dass die damaligen "primitiven" Menschen ihre solchermassen "anderen" Lebensgenossen nicht haben untergehen lassen. Sie wurden gehegt und gepflegt.

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Supermutanten gibt es nur in Horrorfilmen - aber Missbildungen nach atomarer Verstrahlung gibt es jede Menge...

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Die Antwort - JA, Missbildungen & Derartiges sind möglich, hängt aber ganz von der empfangenen Dosis ab.

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Gerade Tschernobyl ist ein Paradebeispiel für zahlreiche Missbildungen und eine erhöhte Sterberate.

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Ich denke schon, schliesslich verändert diese Strahlung den genetischen Bauplan.

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****Natürlich hat es Muatationen millionenfach gegeben, allerdings nur in sehr kleinen Schritten.

Die Mutation ist die eine Sache, der Nutzen eine andere.

Wird ein Genom in dem geannten Ausmaß verändert ist die Chance enorm hoch, das neben der einen Positivmutation 1000 Negativmutatiionen entstehen, weswegen sich Mutationen auch nur in keinen Schritten in der Evolution vollzogen haben.

Mit freundlichen Grüßen

Nasdaq****

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Kommentar von Tigrillo
05.10.2011, 08:22

"weswegen sich Mutationen auch nur in keinen Schritten in der Evolution vollzogen haben"

Die Evolution hat phasenweise GROSSE Sprünge gemacht, nur so kann man die Entstehung neuer Arten erklären.

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teilweise ist es möglich kommt drauf an 13 finger ja gibt es wahrscheinlich schon aber z.b ein 5 meter mensch geht net weil das die knochen nich packen würden

aber meist bekomst du bei radioaktiver bestrahlung nur krebs oder er geht weg geht beides :))

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Du musst dich nicht via Phantasiefilme zu bilden versuchen. Die wissenschaftliche Realität ist phantastisch genug.

Die radioaktive Strahlung aus All und Erdinnerem war früher viel stärker als heute, das Leben hat sich also daran angepasst. Die Physiologie der Zellen funktoniert sogar besser, wenn ein gewisses Strahlungsniveau herrscht, und die Grenze zu Schäden sind viel höher als allgemein angenommen. Als Tschernobyl passierte, spazierte ich bewusst mehrere Stunden im Walde draussen umher. Es gibt auch radioaktive Heilbäder.

Da der Mensch in seiner heutigen Form ziemlich gut angepasst ist an die Umwelt, ist nicht zu erwarten, dass eine Mutation oder Serie von Mutationen zu einem Supermenschen führt. Höchstens in EINER Eigenschaft, so wie es bei Pflanzen bei der züchterischen Bestrahlung kommt.

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Kommentar von kater2010
05.10.2011, 22:13

Wenn es ihn doch endlich gäbe. Den Daumen nach unten. Hier würde ich ihn vergeben.

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Google doch einfach mal danach, dann wirst Du sehen, welche schrecklichen Auswirkungen das haben kann - dazu möchte ich hier nichts verlinken, weil es wirklich teilweise verstörende Bilder sind.

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Google mal nach Hiroshima.

Die Bewohner haben immer noch zu kämpfen und es gab leider sehr viele "Missgeburten" :(

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Selbstverständlich ist Strahlung aller Art mutagen, löst Krebs, schreckliche Mißbildungen bei Neugeborenen und eine überlebensgefährliche, allgemeine Verschlechterung des Erbguts aller Lebewesen aus. Dabei ist durchdringende Strahlung (Gamma, Beta) noch nicht einmal das Gefährlichste, sondern Alphastrahlung von Teilchen, die in den Körper aufgenommen werden. Sie starhlen meist nicht stark, aber ihre gesamte Strahlung wird von den umliegenden Zellen aufgenommen, die dadurch Mutationen erleiden. Allerdings sind Mutanten so gut wie nie überlebensfähig, die allermeisten Mutationen stellen keinen Überlebensvorteil dar.

Leider wird Krebs und die beobachteten Mißbildungen an Neugeborenen in den kommenden jahren zu einer Alltagserscheinung weltweit. Tausende Tonnen von URANMUNITION, die von USA, GB, Israel in ihren (angeblich so humanitären!!) Kriegen eingesetzt wird, verbrennt und zerstäubt zu Nanopartikeln von verglastem Uranoxid. Die Partikel sind weit kleiner als die im Zigarettenrauch und werden mit dem Atem aufgenommen, vergiften die Nahrungskette. Die Halbwertszeit beträgt über 4 Milliarden Jahre. Der Wind verbreitet das Uranoxid rasch um die ganze Erde. Natürlich sind die Nachbarländer und die Zivilbevölkerung in den angegriffenen Ländern zuerst betroffen. Viele Gebiete in Afghanistan, Irak, Libyen sind bereits unbewohnbar, aber die Munition wurde auch in Pakistan, am Balkan und im Libanon eingesetzt.

Selbstverständlich handelt es sich bei der Verwendung von Uranmunition um ein vörsätzliches Kriegsverbrechen, denn betroffen sind nicht so sehr die Soldaten der angegriffenen Armee, sondern die Zivilbevölkerung, und zwar weltweit, bis zum jüngsten Tag.

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Mutationen sind möglich, jedoch nicht al zu starke: siehe Kontergan auswirkungen

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Kommentar von sakamori
04.10.2011, 23:41

Was ein Unsinn, hobbylos. Contergan war ein Arzneimittel (Schlafmittel) einer deutschen Firma. Das hatte also mit atomaren Strahlungen überhaupt nichts zu tun.

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ja klar schau dir doch mal die bilder im internet z.b. hiroshima usw ganz schlimme sachen.

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