Miserable Schulbus-Anbindung! Ist das zulässig?!

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3 Antworten

Nein, leider nicht. Deshalb gibt es ja viele, vor allem ländliche Gemeinden, in den kaum noch Familien mit Kindern leben, auch wenn Grundstücke oder Mieten günstig sind. Vernünftige Schulen in erreichbarer Entfernung sind eben eine Grundvoraussetzung. Das hätten nur Deine Eltern vorher planen können.

Das, was Du schreibst, finde ich nicht mal so schlecht. Da hat es hier Gegenden, da träumen die Schüler von einem Transport am Nachmittag, der 3x fährt. Da gibt es morgens und abends einen Bus. Wem das nicht reicht, muß mit dem Rad fahren oder Fahrgemeinschaften mit anderen Eltern organisieren.

Wenn dem wirklich so ist, dann ist das echt bitter. Ich bin sicher nicht die einzige, die dieses Problem hat. Auf diese Weise wird Schülern die Möglichkeit genommen, frei und uneingeschränkt entscheiden zu können, welche Schule sie besuchen und somit schon von vorn herein ein Stück weit ihre Zukunft verbaut. Aber anstatt Geld in solche wesentlichen und existenziellen Dinge zu stecken, tut der Staat damit sonst was. Das ist einfach nur traurig.

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@murmelchenblau

Hast du eine Ahnung was sowas kostet? Und ganz ernsthaft: Es gibt Leute, die unter viel schlechteren Bedingungen trotzdem sehr gute Leistungen in der Schule schaffen. Damit verglichen hast du ein Luxusproblem; und abgesehen von allem: Das ist doch klar, bevor man an den AdW zieht!

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Nein, das muss die Gemeinde nicht. Viele könnten das auch garnicht. Ich wohne im bayerischen Wald, da fährt aus vielen Dörfern eimal morgens ein Bus in die Stadt, und einmal mittags einer zurück. Der braucht dann, bis er in der Stadt ist schonmal ein einhalb Stunden, und er fährt morgens um 6 los. Wer Nachmittagsunterricht hat, der muss seinen Heimweg anders organisieren. Bei uns ist das bei ganz vielen Leuten dann so, dass sie in der 10. Klasse von zu Hause ausziehen und in die Stadt ziehen.

Die Gemeinden könnten eine bessere Anbindung nicht finanzieren, weil sie selber unter Bevölkerungsschwund leiden, und eine hohe Arbeitslosenzahl herrscht.

Also beschwer dich nicht, verglichen mit dem bayerischen Wald hast du es echt gut; und sowas sollte man sich überlegen, bevor man nach Klein-Hinterkaffingen zieht.

Wo ist da jetzt das Problem? Ich kenne einige die einen wesentlich weiteren Weg in die Schule habe, dabei auch noch umsteigen müssen.

Auch in der Stadt kann man mal einen Weg von ca. einer Stunde haben. Die meisten, die ich kenne, nutzen die Zeit um zu lernen oder Hausaufgaben zu machen. Wenn Du die Schule wirklich fertig machen willst, ist der Schulweg sicherlich kein Hindernis.

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