Mischpult min.8 XLR ausgänge

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Ok. Bei 200 Euro haben wir keine Optionen; weder bei den Mixern noch bei den Interfaces. Grundsätzlich würde ich dir nun eher zu einem Interface raten als zu einem Mixer. Gerade bei günstigen Mischpulten, hast du das Problem dass dich der Signalfluss durch eine Vielzahl von elektronischen Bauteilen führt, die du eigentlich nicht brauchst da die Nachbearbeitung ohnehin im Rechner passieren wird. (EQ, diverse Busse und Widerstände, Ausgangsverstärkung etc.). Zeitgleich lässt die Wandlerqualität bei billigen Mixern mit USB zu Wünschen übrig. Ganz besonders wenn es sich um multitrack-fähige Geräte handelt. Bei einem Interface kommt das Signal in den Input, zum Pre-Amp und dann direkt zum Wandler...damit bist du besser bedient. Einziges Manko ist natürlich dass du kein "Hands-on" Gefühl hast wie bei einem Mischpult...doch unterm Strich sollte die Aufnahmequalität weit über dem Handling stehen.

Sieh dir das hier mal an: http://www.thomann.de/at/m_audio_m_track_eight.htm

Dem ist noch hinzuzufügen, dass diese Lösung den Vorteil gegenüber dem Mischpult hat, dass du hier jedes einzelne Mikrofon auf eine separate Spur aufnehmen kannst. Das ist beim Abmischen Hinterher ein riesengroßer Vorteil. (bzw. ermöglicht dies überhaupt erst ein nachträgliches Abmischen...) Bei der Lösung mit einem Mischpult (und keinem, bzw. nur einem kleinen Audiointerface) könntest du lediglich die Stereosumme aus dem Mischpult aufnehmen.

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gibts zu dem teil auch noch alternativen mit 10 eingängen für zukünftige toms und hats wenn man ne zweite hat überhaupt extra recordet

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Hi, Dread! Mit 200 öcken wirst du da nicht oder kaum hinkommen. Das Budget lässt annehmen, dass Du etwas "zum Anfangen" suchst. Um mein Drumset abzunehmen nutze ich einen Mischer von Soundcraft efx8 - das teil hat 8XLR Kanäle plus 2 stereokanäle und kostet bei thomann ca. 340 euro meine ich.

zum abnehmen habe ich ein komplett- set von Fame (musicstore.de) - mk2 , 7 mikros für knappe 150 Euro.

Und wenn ich die drums aufnehmen würde, würde ich das mischpult an eine audioschnittstelle für usb (tascam 144 mk2 aktuell 99 euro) hängen.

Alles sicher keine highend-ware aber es funzt gut für meine zwecke wohlgemerkt ;-). Gruss Don

200 war auch nur mein wunschpreis aber ist halt überhaupt kein problem wenns drüber geht :D danke für die tipps ich werds mir anschauen :D

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@Dread35

Bitte, gern geschehen. Ich hatte auch mal ein Behringer Mischpult und war damit auch zufrieden aber Soundcraft ist noch etwas hochwertiger. Gruss

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@Dread35

Den Sinn und Zweck hat EntertainerNRW schon dargestellt - die Dinger produzieren ein für den PC taugliches Signal. Das Gerät, das er genannt hat, kenne ich nicht. Je nach Bauart sind das "Kästchen" mit verschiedenen Möglichkeiten und Ausstattungen.

Ich kann nur zum TASCAM meine Erfahrungen schreiben: Das Tascam ist da sehr vielseitig: Du kannst mit Klinkenkabeln und mit XLR-Kabeln anfahren - es hat dabei jeweils zwei Eingänge die Du eben auf Signalquelle schalten kannst. Dazu gibt es noch ein Einstellrad für die Inputstärke. Auf der anderen Seite hast Du natürlich neben dem USB-Port auch MIDI und Chinch-Buchsen sowie eine Kopfhörerbuchse. Du kannst eine "Mithörmischung" einstellen, also das Verhältnis zwischen Input und Output (Rückweg vom PC) einstellen und somit eine Live-Kontrolle beim Einspielen machen - das ist nahezu latenzfrei - über die Soundkarte hört man in aller Regel das aufgenommene Signal wie ein Echo ... da kann man nicht vernünftig mit arbeiten.

Bei der Aufnahme ist zu beachten, dass man in der Software dann auch den Eingang auf USB/Tascam einstellt.

Wir haben mit dem Teil für uns Demos erstellt, indem (Bass, Gitarre, Keyboards, meine eDrums (am akustischen Set habe ich im Moment keine Möglichkeit) sowie die Vocals nacheinander auf eigene Spuren aufgenommen und dann über die Software nachbearbeitet und gemastert wurden. Mit etwas Erfahrung und Zeit kommen dabei ganz passable Ergebnisse raus. Für "Quick and Dirty" hänge ich mein Mischpult über einen AUX-Weg einfach an das Tascam, die Band geht komplett über das Mischpult (was mit den eDrums sehr einfach ist) und Du kannst somit Live-Mitschnitte ohne großen Aufwand machen - alleine das klingt schon recht gut, wenn man am Mischpult da ein wenig auf den Sound achtet und eine Vormischung erstellt.

Die Software produziert dann die WAVE-Datei, die man mit Effekten versehen kann, die Lautstärke optimieren und dann auch zusätzlich gleich als MP3 ausgeben und als CD produzieren kann. Für gehobene Hobbyansprüche und als Demo durchaus geeignet - für alles darüber hinaus gibt es Fachleute und Tonstudios, das sollte klar sein.

Ich hoffe, das beantwortet Deine Frage. Gruß Don

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Hej!, Hier fehlen noch einige Infos um dir eine möglichst ideale Antwort zu geben! Zum einen mal deine Preisklasse. Wie willst du den MIxer am Rechner anhängen (USB, FW, TB)? Bzw. stellt sich dir Frage ob du überhaupt einen Mixer und nicht eher ein Audio-Interface suchst. Wenn du geplant hast möglichst puristisch zu recorden und du das Gerät nicht für Live- Anwendungen brauchst, würde ich eher ein Interface verwenden als einen Mixer.

preisklasse nach möglichkeit unter 200 euro ist aber kein problem wenns drüber geht wie ichs an den rechner hänge am liebsten mit USB was audio interface oder mixer angeht ich nehme nicht live auf aber da ich für das schlagzeug ja 8mikrofone brauche (das erweitert sich in zukunft auch noch) weiß ich nicht ob es interfaces mit 8< XLR eingängen gibt aber wenns das gibt link bzw namen sind erwünscht :D

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