MIrtazapin bei Schlafstörungen- Erfahrungen?

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1 Antwort

Wurden denn seitens der Neurologin weitergehende Untersuchungen gemacht? Z.B. Schlaflabor? Als "reines" Schlafmittel kenn ich es nicht, aber ich habe es aus anderen Gründen eine kurze Zeit genommen. Nach ca. 30 Minuten wird man wirklich müde und pennt gut ein. Ob es allerdings nach hinten hin ("frühes Erwachen") noch wirkt und sinnvoll ist kann ich schlecht einschätzen. Ich halte es allerdings für wenig sinnig, sich die Nebenwirkungen eines solch potenten Medikamentes zu Nutze zu machen , um Schlafstörungen zu therapieren. Sollten die Schlafstörungen jedoch nicht isoliert da sein, sondern tatsächlich ein psychisches/psychosomatisches Grundleiden vorliegen, so ist die Einnahme des Medikaments mit Sicherheit einen Versuch wert. Dann allerdings nicht "nach Bedarf", sondern regelmäßig. Vielleicht bessert sich die Symptomatik dann, wenn das Medikament einen gewissen Spiegel im Blut aufgebaut hat und seine volle Wirkung entfalten kann.

Nein, Schlaflabor etc wurde nicht gemacht, es ist auch definitiv ein psychisches Problem. Habe letztes Wochenende versuchsweise eine halbe Tablette genommen, um zu sehen, wie die Wirkung ist. Sie helfen in der Tat auch gegen das frühe Erwachen, aber leider war der "Hangover" sehr heftig und ich lief den ganzen Tag noch neben der Spur. Also keine Option. Dauerbehandlung möchte ich mit diesem Medikament erst recht nicht, die sedierende Wirkung ist doch zu heftig.Werde das aber natürlich nochmal mit der Neurologin besprechen.

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