Mir wurde soeben gesagt, ich sei psychopathisch?

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18 Antworten

Nunja...
Psychopathie bezeichnet eine schwere Persönlichkeitsstörung, die bei den Betroffenen mit dem weitgehenden oder völligen Fehlen von Empathie, sozialer Verantwortung und Gewissen einhergeht.

Psychopathen sind auf den ersten Blick mitunter charmant,
sie verstehen es, oberflächliche Beziehungen herzustellen. Dabei sind
sie mitunter sehr manipulativ, um ihre Ziele zu erreichen. Oft mangelt
es Psychopathen an langfristigen Zielen, sie sind impulsiv und
verantwortungslos.
https://de.wikipedia.org/wiki/Psychopathie#Definition

Ich aknn den unteren Abschnitt bei dir so nicht beurteilen, ich kenne dich ja nicht...aber liest man nur den ersten Abschnitt dann könnte man das schon vermuten.

Du musst natürlich nichts spenden, wenn du aber entscheidest jemand anderen sterben zu lassen, bloß weil es etwas an deiner Bequemlichkeit ändern würde oder du dadurch Einbussen hättest, dann ist das psychopathisch. Dir fehlt dann Empathie, Verantwortung und vor allem : das Gewissen.

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Kommentar von Hanyaball
15.04.2016, 01:50

Wie ich unten schon mehrmals beschrieben habe, ist das mit dem Teilen situationsabhängig. Es ist auch nicht so, als wäre ich geizig oder so, ich spende jährlich nicht unrelevante Beträge an Organisationen, von den ich denke, dass sie diese am sinnvollsten verwenden können. Jedoch suggerierte mir der Diskussionspartner durchweg, dass ich jeden  Menschen sterben lassen würde, nur weil ich diesen Menschen  (wie unten erwähnt) im Café oder wenn sie bei mir zuhause betteln, kein Geld geben will. Andererseits, jedes mal, wenn ich sagte, dass ich z.B. ein im Wald liegendes Kind retten würde, versuchte er mich fast schon anzuklagen, weil ich mir selbst widersprechen würde. Er versuchte alle Menschen jedes mal auf die Eigenschaft, dass sie eben alle Menschen sind, zu reduzieren, während ich eben zwischen Menschen unterschieden hätte, wie z.B. zwischen den Menschen, denen es momentan richtig dreckig geht und denen, welche nachmittags mit den Smartphones in der A-Tasche durch Cafés und Stadtteile streifen um Geld zu erbetteln.

Tut mir leid, falls grammatikalische Fehler enthalten sind, aber ich bin langsam echt müde.

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Wahrscheinlich war das einfach ein Missverständnis zwischen euch.

Wenn ich mir das jetzt richtig vorstelle, bist du dir schon bewusst, dass es die moralische und richtigere Variante wäre, deinen Besitz zu teilen, wenn er für mehrere reicht, oder? Es geht dir nur darum, dass dich rein theoretisch niemand dazu zwingen könnte und du nicht dazu verpflichtet bist, oder? Wenn ich falsch liege und dein Verständnis von "müssen" nicht richtig interpretiert habe, korrigier mich.

Ich würde vermuten, dass diese Worte bei deinem Freund allerdings so angekommen sind, als wolltest du ausdrücken, dass du dich dann zum Beispiel auch nicht durch dein Gewissen oder dein Mitgefühl dazu veranlasst sehen würdest, deinen Besitz zu teilen. Daraus hat er vermutlich geschlossen, dass du kein Mitgefühl und kein Gewissen hast, sondern ein egoistischer Psychopath bist.

Da ich aber vermute, dass das nur falsch bei ihm angekommen ist und nicht das war, was du ausdrücken wolltest, musst du das nicht allzu ernst nehmen. Vielleicht solltest du ihm aber nochmal erklären, dass "ich müsste nicht" nicht "ich würde nicht" heißt, sonst bekommt er noch Angst vor dir.

Das sind zumindest meine Mutmaßungen über das, was zwischen euch passiert sein könnte. Womöglich liege ich damit ganz falsch, aber mehr Informationen über euer Gespräch und eure Gedanken habe ich ja nicht. Ich hoffe, das hilft dir trotzdem weiter :)

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Das alleine macht dich noch lange nicht zu einem Psychopathen.

Vor allem, da du ja nichtmal gesagt hast, dass du dein Eigentum nicht teilen WÜRDEST, sondern lediglich, dass du es nicht zwingend tun MÜSSTEST (und diese Aussage ist letztendlich doch wahr - es kann dich niemand dazu zwingen zu teilen).

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Hallo, Hanyaball,

das ist eine spannende Frage, da aus meiner Sicht Psychopathen sich durch mangelndes Sozialverhalten in Form von fehlender Empathie und sozialem Gewissen zeigen (vgl. Wikipedia). 

Wenn ich diese Beschreibung / Definition zu Rate ziehe, muss ich dir leider widerspiegeln, dass dein

sorgloser und maßlos egoistischer Ansatz

kritikwürde Tendenzen aufzeigt, was dein mögliches Verhalten möglichen Flüchtlingen gegenüber aufzeigt.

Um das zu verdeutlichen, wiederhole ich deine Aussage überspitzt:

Selbst wenn dein Speicher voll und du satt und vollgefressen herumliegst,

kann

es dir egal sein, ob die Welt um dich herum verhungert? ...und du entscheidest dann, wer was bekommt?

In meiner persönlichen Vorstellung ist der Mensch ein Herdentier und wir tragen deshalb alle eine soziale Verpflichtung unseren (geliebten und ungeliebten) Mitmenschen gegenüber. In Deutschland gilt deshalb auch das Allgemeinwohl vor dem Gesetz mehr als das Recht des Einzelnen und das ist m.M.n. auch genau richtig so.

 

Auch wenn ich einen Großteil deines Verhaltens und deiner Eigenschaften nicht kenne, zeigst du in deiner o.g. Aussage, dass du kaum ein soziales Gewissen (da dich deines nicht nötigt, Sozialverhalten und den Willen dafür als Muss zu sehen) und grenzenlosen Egoismus in dir trägst.

So bist du für mich

noch kein

Psychopath, aber auf jeden Fall eine Person, die sich besser heute als morgen mit dem Thema Selbstreflexion beschäftigen sollte.

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Kommentar von Hanyaball
15.04.2016, 02:01

Hallo und vielen Dank für dein Antwort. Du kannst den Hergang des Geschehens aus zahlreichen anderen Kommentaren herauslesen, deshalb werde ich darauf nicht noch einmal eingehen.

Deine Übertreibung ruft in mir ein schlechtes Gewissen vor, ähnlich wie mein Bekannter das gemacht hat. Auf diese Art und Weise, drängte er mich, zumindest wenn man die Diskussion betrachtet in die Ecke. Ich war also in dem Zwiespalt zwischen dem beharren auf meiner Aussage und dem damit verbundenen Stolz diese zurück zu ziehen und dem schlechten Gewissen, welches er in mir hervorrief.

Interessant finde ich, dass du das Thema Selbstreflexion ansprichst. Was bringt mir diese, wozu ist sie da? Entschuldige diese Frage, ich bin mir sicher, dass ich im WWW binnen Sekunden ein Antwort finden würde, jedoch tut es gut mit Leuten darüber zu schreiben.

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Da kann man sich vielleicht über die Definition des Worts "müssen" streiten. Was bedeutet es in diesem Fall, wenn man das tun "muss"?

Ich glaube, man sollte das anders formulieren: Versuch' mal ein moralisches Statement zu formulieren: Denkst Du, es ist richtig, nichts abzugeben, oder denkst Du z.B. dass es bzgl der "Richtigkeit" keinen Unterschied zwischen den beiden Optionen gibt?

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Kommentar von Hanyaball
15.04.2016, 01:01

Also, wenn ich mich jetzt entscheiden würde, dann denke ich, dass es bzgl der "Richtigkeit" keinen Unterschied zwischen den Optionen gibt. Jeder kann von seinem Eigentum abgeben was er will, jedoch hat er das Recht dieses auch zu behalten, egal wie schlimm der andere dran ist. Wenn er ihm etwas abgibt, kann er das machen, wenn nicht, dann hat der andere in dem Fall Pech gehabt.

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Kommentar von Hanyaball
15.04.2016, 01:38

Also, ich hole jetzt noch einmal komplett aus. Ich erzählte meinem Bekannten, von den Asylanten, die heute ins Café und zu mir nach Hause kamen, um zu betteln. Beide male gab ich ihnen nichts (sie wollten ausschließlich Geld) und ich fand diese Entscheidung immer noch gut. Wir diskutierten darüber, ich erklärte ihm, dass ich es ungerecht finde, dass einem in dem System aufgezwungen wird, sich um Asylanten zu kümmern (z.B. durch Steuern). Letztendlich kam ich zu der Aussage, dass jeder das Recht hat, zu entscheiden, wem er etwas abgibt, sogar wenn es ums verreckten geht. Er versuchte mich anhand dieser Aussage wirklich festzunageln, Er: "..wie würdest du reagieren, wenn Kinder deshalb sterben würden?"  Ich: ich würde helfen". Ich versuchte immer wieder klar zu machen, dass mein Hilfe Situationsabhängig ist, wenn ein Kind ein paar Scheiben Brot oder allgemein etwas zu essen haben möchte, dann gebe ich diesem gern von meinem Eigentum ab. Jedoch wenn jemand an meiner Haustür klingelt, ich diesem Wasser und Brot anbiete, dieser jedoch Geld verlangt, dann sehe ich nicht ein, wieso ich dieser Person helfen muss. Von nun an versuchte er immer wieder meine Aussagen so zu pauschalisieren und zu formulieren, dass ich mich schon schlecht fühlte. Zu guter Letzt "attestierte" er mir, dass ich kaltherzig bin und psychopathische Züge aufweise, wenn nicht sogar ein psychopath bin. Ich benutzte "attestieren", weil er  es in so einer Form getan hat, als wäre er Dr.Prof. XXX. Er studiert im 2. Semester Soziologie, ich glaube, dass daher dieses Gelaber kommt. Letztenendes fühle ich mich schlecht und zu gleich geschockt, weil jmd, den ich eigentl gut leiden konnte, mir von jetzt auf gleich ins Gesicht gesagt hat, dass er nichts mehr mit mir zu tun haben möchte.

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Er meint wahrscheinlich den Part mit der fehlenden Empathie.
In deinem Fall würde ich aber eher auf Egoismus schließen.

Wenn, dann wärst du antisozial-deviant.
Aber von diesen paar Zeilen kann ich natürlich keine Impulsivität, ständiger Erlebnishunger oder Verhaltensauffälligkeiten erkennen.

Also Kopf hoch. Schon alleine,dass du dir so Gedanken darum machst, spricht schon gegen jede Form von Psychopathie.

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Naja, Fehlen von Mitgefühl gilt als ein mögliches Zeichen von einem Psychopathen. Aber du sagst ja nicht, dass du es nicht würdest, sondern nur dass du es nicht müsstest. Das ist für mich ein Unterschied

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Kommentar von Hanyaball
15.04.2016, 01:06

Ich habe versucht ihm zu erklären, dass das Situationsabhängig ist. Wenn
es um ein Brot geht, ist mir das egal. Ausgangspunkt ist meine Meinung
gewesen, dass ich jedem erlauben würde, so viel Flüchtlinge zu betreuen,
wie er will, solange er mir nicht vorschreibt, dass ich jemanden
betreuen und für diesen aufkommen muss.

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Müssen tust du tatsächlich gar nichts ..Wäre aber unmoralisch ,wenn dich z.b. jemand um Hilfe bittet und du sie ablehnst ,obwohl du die mittel hast zu helfen 

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Die meisten Leute gehen leichtfertig mit dem Begriff psychopathisch um, obwohl sie garnicht richtig oder überhaupt wissen, was damit gemeint ist. Solche Schwätzer weise man in die Schranken.

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Quatsch! Du bist nur kaltherzig und ich hoffe, dass du nie auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen bist.

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psychopathisch kannste wohl googeln. Umgangssprachlich, nicht ganz dicht in der Rübe bzw. außer der Norm. Ich würde dir rein faktisch zustimmen, müssen tut man nichts. Wenn ihr euch nicht angemessen unterhalten könnt und euch bei einer Meinungsverschiedenheit bzw. einer Diskussion gleich in die Haare bekommt, dann ist es wohl besser die Reißleine zu ziehen.

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Naja grausam ist es aufjedenfall! Wenn du jetzt ein Brot hast und du könntest es einfach nur teilen um ein Leben zu retten - und du würdest es lieber genüsslich alleine essen und zuschauen wie der andere stirbt. Ja ich finde das auch irgendwie psychopathisch...

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Kommentar von Hanyaball
15.04.2016, 01:04

Ich habe versucht ihm zu erklären, dass das Situationsabhängig ist. Wenn es um ein Brot geht, ist mir das egal. Ausgangspunkt ist meine Meinung gewesen, dass ich jedem erlauben würde, so viel Flüchtlinge zu betreuen, wie er will, solange er mir nicht vorschreibt, dass ich jemanden betreuen muss.

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Wenn du nicht mehr schlafen kannst, dann bist du kein Psychopat. Psychos sind Menschen die kein Mitgefühl entwickeln können. Viele erfolgreiche Unternehmer sind Psychophaten aber laufen nicht Ammok

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Normal ist das nicht..du würdest ja auch wollen das man dir Hilft wenn es drauf ankommt oder ?

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Kommentar von WillTell
15.04.2016, 01:02

So einfach ist das nicht mit der Hilfe. Bei uns in der Stadt bekommen sie 3 mal am Tag Catering. Sie streiken, wollen 5 Küchen und selbst einkaufen. Nachdem ein hoher Herr ankam haben am nächsten Tag 3 Stück gefrühstückt. Diese wurden dann bedroht.

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Kommentar von Hanyaball
15.04.2016, 01:05

Natürlich will ich, dass man mir hilft, jedoch ist es sein/ihr gutes Recht mir die Hilfe zu verweigern. Also das ist zumindest meine Ansicht.

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Es ist schlicht eine Frage der Menschlichkeit , einem Notleidenden zu helfen .

Wenn man selbst der Hilfe bedarf ist man froh an jeder Brotkrume . Eigentlich eine logische Schlussfolgerung . 

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Dein Bekannter ist wohl einer der "Ich gebe jedem alles ab, ich liebe alle Flüchtlinge über alles" - Fraktion. Mach dir da keine Gedanken.

Übrigens: eigentlich schade, dass so ein behindertes Thema so viele Menschen spalten kann und so viele Diskussionen und Streits hervorruft.

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Kommentar von Thadeus
15.04.2016, 01:01

Flüchtlinge können nichts dafür das bei ihrem Land der Krieg ausbricht oder !? Würdest du in deinem Land bleiben wenn man ständig angst haben muss das die eigenen Kinder oder Leute auf ekelhafte art und weise hingerichtet werden könnten ? Ekelhaft und sowas muss man auch noch wenn was passiert beschützen

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Psychopathisch bist Du nicht. Nur nicht einfühlsam.

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Bin auch deiner Meinung, auch wenns den Leuten da nicht so gut geht würd ich den nichts von meinen Sachen geben. Wenn der deine Meinung nicht toleriert hat er pecht gehabt^^

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