Mir passt eine XL Menstruationstasse - muss ich mir Sorgen machen wenn ich mal vaginale Geburten hinter mir habe?

1 Antwort

Muss ich mir nun also Sorgen machen? :-(

Nein, musst du dir nicht. 

Die Scheide ist sehr dehnbar (schließlich passt da ja prinzipiell ein Kind durch) und passt sich daher der Tasse an, deswegen passt sie dir auch (zumindest in der Breite, in der Länge scheint sie dir ja zu groß zu sein).

Nach der Geburt hast du ja eh erst mal den Wochenfluss, bei dem Vorlagen (Binden) angesagt sind und dann vergehen meist, sofern man stillt, einige Wochen/Monate, bevor die erste Menstruation wieder eintrudelt. Bis dahin hat sich alles soweit zurückgebildet, dass die Scheide wieder wie vorher ist.

Sollte die Tasse dennoch rutschen, dann liegt das an einer geschwächten Beckenbodenmuskulatur, die man dann in jedem Fall regelmäßig trainieren sollte, da das auch einer möglichen Inkontinenz oder späteren Gebärmuttersenkung entgegen wirkt.

Vielleicht probierst du doch mal eine Nummer kleiner/kürzer aus, bzw. ein Modell ohne Stiel/Kugel/Griff (kannst du eventuell auch abschneiden, wenn du keine neue Tasse kaufen möchtest), wenn die Tasse schon fast rausschaut. Das ist ja dann auch nicht sonderlich angenehm, wenn das Ende der Tasse rausschaut und an der Kleidung aufstaucht/reibt. Zumindest ginge mir das so.

LG

Also ich spüre die Tasse gar nicht. Sie guckt ja nur fast raus bzw. spürt man teilw. die Kugel wenn ich direkt drüber streiche.

Ohne Stiel ginge bei mir nicht da kann ich sie schwer fassen wenn ich sie ausleere. Da ist sie mir dann zu "glitschig".

Eine M habe ich noch. Und mit der S habe ich angefangen. Ich kanns ja nochmal mit der M versuchen. Da musste ich allerdings auch 3-4 mal leeren und nicht das von vielen vorgelebte "morgens und abends".

Ist das denn noch normal? Oder sollte man wirklich nicht öfter als "morgens und abends" leeren müssen?

Ich habe mir die XL wie gesagt nur aufgrund der offensichtlich starken Blutung gekauft. War das ein Fehler?

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