Mir macht es keinen Sinn zu leben, was soll ich jetzt machen?

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9 Antworten

Hi,

wie es aussieht hast du viele Interessen (schreiben, singen, schauspielern..) und weißt was dich glücklich machen würde: Die Musik. Da hast du schon vielen Leuten was vorraus! Es geht dabei aber nicht darum, die Beste zu sein. Es geht darum es zu tun, weil es einem Spaß macht und wie du selber sagst: glücklich.

Ich weiß ja nicht, ob du schon Instrumente spielst, aber wenn nicht kannst du ja versuchen dir das selbst beizubringen. Ich mach das zB. mit Gitarre so, und es läuft ganz gut, wenn man regelmäßig übt. Mit Videos aus dem Internet ist es auch echt nicht schwer.

Wieso ängstlich irgendwo anzufangen... du hast doch in der Hinsicht nichts zu verlieren...das Schlimmste was passieren könnte wär, dass sie dich nicht nehmen. Aber so ist das im Leben, es kann nicht alles sofort klappen. Dann klappt es halt beim nächsten oder übernächsten Versuch. Man muss nur durchhalten, und am Ende wenn es dann klappt ist man sehr stolz auf sich. Nicht aufgeben, ohne dass du es überhaupt versucht hast!

Und zur Schule: Gymnasium 11 & 12 ist ne echt harte Zeit, damit kenn ich mich auch aus.. aber schau dich mal an: du hast es schon 10 lange Jahre geschafft, da schaffst du die 11 & 12 auch noch. Wenn du aber oft schwänzt verpasst du viel, und ich sprech aus Erfahrung wenn ich sag, dass es nicht leicht ist so viel nachzuarbeiten! Aber wenn du dann das Abi in der Tasche hast kannst du dich voll und ganz deiner Musik widmen...

Und noch eine Sache: Es gibt immer Gründe weiter zu leben, schön dass du einen gefunden hast!!:)

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Ich weiß nicht, ob das normal in der Pubertät ist, aber ich (16 w) hatte auch mal so ne Phase. Mir ging es genauso wie jetzt dir. Die Zukunft war sinn- und reizlos und ich habe andauernd über mein Leben nachgedacht.
Diese Phase ist allerdings vorüber. Ich weiß immer noch nicht, was das Leben eigentlich soll und wieso man sich den Stress antut, aber ich bin nicht mehr so demotiviert und nachdenklich. Ich versuche einfach, jeden Tag so zu verbringen, dass er ein guter Tag war und das mein ganzes Leben lang.
Lass das Leben einfach auf dich zukommen und bleib nicht stehen, wenn das Auto kommt.

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Du bist auf einem ziemlich normalen Weg. Es ist schwer, sich in dem Leben zurecht zu finden, wenn die Umsorgtheit langsam verschwindet (du meinst zwar, dass du das willst, aber du hast auch Angst davor selber Verantwortung für dich zu übernehmen, nicht wahr?). Du stellst jetzt die Frage, die viele Andere vor dir schon stellten: Was ist der Sinn meines Lebens". Das i st eine wichtige Frage und, glaub mir, sie ist nicht abgedroschen nur weil sie schon von so vielen gestellt wurde. Jeder muss sie stellen, der sich dem Leben stellt.

Aber nun zu deinen Beschreibungen zu deinen Wünschen. Warum musst du einen Beruf ausüben, den du nicht magst? Warum ist es nicht möglich, das zu tun, was du magst? Wer bestimmt darüber?

Lass mich, wenn du möchtest ein wenig an deinen Überlegungen teilnehmen. Vielleicht findest du im Dialog die Lösung deiner Probleme selbst.

Gruß

gabritta

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Pubertät, das geht vorbei....

Du solltest aber mit jemandem reden dem du vertraust, das hilft sehr.

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Deine gesamte Art zu Denken und zu Fühlen ist verpeilt. Du musst dich von Grund auf ändern und dir diese unnütze Nabelschau abgewöhnen. Dieses Ausschließlichkeitsdenken in der 1. Person, diese Ich-Bezogenheit, diese dauernde Selbstinszenierung als bemitleidenswertes Opfer von allem und jedem...

Der "Sinn des Lebens" besteht nicht darin, dass dir "das Leben" schlaraffenlandmäßig deine Wunschträume und Lieblingsphantasien erfüllt, sondern dass du dich als tätige Persönlichkeit entsprechend deiner Bemühungen, Anstrengungen, Aktivitäten und Neigungen realistisch immer weiterentwickelst..

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Dir fehlen Freunde und du musst am Leben teilhaben, dann bekommst du auch Spaß an allem.

Geh mal zu deinem Arzt und spreche mit ihm darüber oder mit einer anderen Person, deiner Mutter, einer Tante, einer Lehrerin....

Dir kann geholfen werden, du musst nur über deinen Schatten springen. Geh auf andere Leute zu, lasse dich ansprechen, ziehe dich nicht zurück.

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Vertraue das jemandem persönlich an! Mir ging es mal so ähnlich, aber siehs mal so. Du lebst nun mal. Und wenn du stirbst kann es zwar dir, aber nicht anderen egal sein. Lebe für andere...Freiwillig sterben ist egoistisch!

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Hi!

ich hätte auch eine andere Idee.. ich weiß von einer Online Beratung, wo man solche Probleme persönlich mit ausgebildeten jungen Leuten, besprechen kann und ein offenes Ohr findet. Das ist vielleicht hilfreicher, weil es privat ist und man auch regelmäßige Unterhaltungen führen kann..

Man kriegt also Fragen und Probleme, die Psyche, Familie, Körper und Alltag betreffen ehrlich und umgehend beantwortet und ist ein super Angebot, wie ich finde. 

hier ist der Link:  https://www.sanktpeter.com/themen/seelsorge/probleme-sorgen-online-seelsorge/

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Das geht später vorbei

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