Mir geht in den letzten Tagen echt schlecht wegen Abnehmen?

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Das Ergebnis basiert auf 6 Abstimmungen

Normal Satt essen, natürlich ohne Fast Food und andere ungesunde Zeug, und normal bewegen 66%
Kalorien reduzieren, und viel Sport 33%

8 Antworten

Normal Satt essen, natürlich ohne Fast Food und andere ungesunde Zeug, und normal bewegen

Wenn Du nur naturbelassene Lebensmittel isst und keine Industrienahrung, die irgendeiner Weise vorgefertigt worden ist,  kannst Du alles essen, was Du willst und auch soviel Du willst.

Also z.B Gemüse (mit etwas Butter und Kräutern) Fisch, Fleisch, Geflügel (frisch) und Obst - keine Fertigsaucen, keine Fertigsalatdressings, keine Wurst oder vorgewürzte Ware.

Abends absolut keine Kohlehydrate! Also kein Brot, Kartoffeln, Nudeln usw - dafür kannst Du Dir aber ruhig ein Steak mit Gemüse und Salat genehmigen; Du musst nicht hungern, um abzunehmen, sonst sinkt natürlich irgendwann die Laune in den Keller und die Motivation gleich mit.

Du kannst Dich richtig satt essen, wenn Du darauf achtest, komplett auf Zucker zu verzichten und abends Kohlehydrate zu vermeiden.

Ganz wichtig: Keine softdrinks oder Fertigsäfte aus dem Supermarkt, lieber selber mal eine Orange auspressen

Und: Der beste Sport zum Abnehmen ist Schwimmen, das dehnt und streckt den ganzen Körper, ohne die Gelenke zu belasten, ausserdem hat Bewegung im Wasser eine sehr positive Wirkung auf die Psyche.

Normal Satt essen, natürlich ohne Fast Food und andere ungesunde Zeug, und normal bewegen

Ich persönlich würde mit dem Kalorienzählen aufhören!

Bei mir hat es sehr gut funktioniert, diese "8-hour-fast" zu machen, also ca. 16 Stunden am Tag (nachmittags bis spät morgens) nichts mehr zu essen.

Außerdem habe ich kleine Portionen gegessen, dann gewartet und mich gefragt, ob ich wirklich Hunger habe. Nach und nach habe ich gemerkt, dass ich meist gar keinen Hunger, sondern nur Appetit hatte.  Und der Appetit verging auch nach einiger Zeit recht schnell wieder ("Heißhungerattacke").

Außerdem habe ich versucht, viel (Leitungswasser-) zu trinken und komplett auf Süßigkeiten verzichtet. Das habe ich mir schmackhaft gemacht, indem ich an das gesparte Geld dachte, das ich dann für anderes ausgeben kann. Nach einiger Zeit bekam ich im Supermarkt beim Anblick von Süßigkeiten ein schlechtes Gewissen, so nach dem Motto, wenn du das jetzt kaufst, gibt du wieder unnötig Geld aus". Zu bestimmten Zeiten habe ich mir Süßigkeiten erlaubt bzw. zunehmend Fruchtsäfte statt Süßigkeiten. Der Janker ging dann durch den kompletten Verzicht recht schnell weg.

Zudem habe ich zu Hause versucht, möglichst alles selbst zuzubereiten, also nichts Fertiges zu essen und dabei viel Gemüse aufzunehmen. 

Habe damit zwar "nur" 2 bis 3 kg in einem Monat abgenommen, habe aber den Janker auf Süßes und Fertigprodukte deutlich reduziert, was die ganze Sache leichter machte.

Habe leider damit wieder aufgehört aus diversen Gründen und gemerkt, dass man doch eine Zeitspanne von 3 bis 7 Tagen braucht, um sich komplett an den neuen Plan zu halten. Für mich die schlimmste Bremse war, zwischendurch mal vom Plan abzuweichen, also Süßes zu kaufen/ essen, mit anderen Essen zu gehe etc., weil dann dieses "jetzt isses auch egal"-Gefühl sehr nahe lag.

Ich habe mir z.B. kleine Pralinen etc. erlaubt, möglichst einzeln gekauft, damit ich nicht die ganze Packung vernichte. Habe einmal eine Packung Toffifee "für eine Woche" gekauft und die war am zweiten Tag schon leer. Daher habe ich mir hin und wieder bewusst genossene, einzeln gekaufte Pralinen gegönnt oder halt die Fruchtsäfte. Wenn man auf etwas verzichtet, wird da ja auch zu etwas Besonderem.

In der ganzen Zeit habe ich mich nicht gewogen, sondern nur darauf geachtet, die neuen Regeln einzuhalten.

Regeln waren im Überblick:

Möglichst eine längere Zeit gar nichts essen am Tag, also 12 bis 16 Stunden.

EINE kleine Portion pro Mahlzeit.

Lernen, zu fühlen, wenn man satt ist und Hunger von Appetit zu unterscheiden.

Bei Hunger erst mal warten (30 min oder länger), ob der Hunger anhält oder ob es nur Appetit war.

Nichts Süßes, nichts Fertiges.

Zu bestimmten Tagen EINE Praline gönnen, die aber bewusst genossen werden muss.

Als Getränk nur Wasser und zwar viel davon, aber hin und wieder als besondere "Leckerlei" mal verdünnte Fruchtsäfte (ich mag keine konzentrierten Fruchtsäfte).

Mir angewöhnen, im Supermarkt nichts aus lauter Appetit mitzunehmen, besonders keine Süßigkeiten oder Fertiggerichte.

Öfter mal innehalten und überlegen, ob ich Hunger habe. Dabei habe ich festgestellt, wie oft ich vorher nur aus Ritual gegessen habe, ohne wirklich Hunger zu haben.

PS

Die Minimalisten fragen routiniert "muss ich das jetzt wirklich kaufen" und freuen sich, wenn sie wieder Geld und "Müll" sparen. Analog kann man sich öfter mal fragen "muss ich das jetzt wirklich essen? Oder kann ich auch warten? Habe ich Hunger? Was passiert, wenn ich das jetzt nicht esse, sondern später?" und wird meist feststellen, dass man vieles gerade nicht jetzt sofort essen muss.

Normal Satt essen, natürlich ohne Fast Food und andere ungesunde Zeug, und normal bewegen

Ich hatte das Problem Anfangs auch. Ich kann dir zwar keine exakte medizinische bzw. wissenschaftliche Begründung geben, aber ein Kumpel von mir (Sportmediziner) hat es mir damals in groben Zügen so erklärt: 

Der Stoffwechsel eines Menschen wird von seiner alltäglichen Ernährung geprägt. Sprich Magenkapazität, Magensäureproduktion, Darmflora bzw. Verdauung und der gesamte Stoffwechsel im Blut, Muskel und sonstige Organe. Die Diät bedeutet im wesentlichen zwei Dinge:

1. Kaloriendefizit

2. Ernährungsumstellung

Zu 1: Der Kaloriendefizit verursacht erstmal eine komplette Umstellung deines Stoffwechsels im Körper. Es ist daher normal, dass dein Körper am Anfang ziemlich schlapp wirkt. Bei mir hat es übrigens ganze drei Monate gebraucht, bis ich mich an den Kaloriendefizit gewöhnt hatte. Da heisst es erstmal auf die Zähne beissen und durchhalten.

Zu 2: Für eine Diät wird meistens eine Proteinreiche Ernährung empfohlen. Wenn man aber vorher deine Essgewohnheiten sehr Fettreich (Burger, Pommes) oder Zuckerreich (Süssigkeiten, Softdrinks, Säfte) waren, dann ist es ganz natürlich, dass dein Darm und besonders dein Magen streikt - daher die Übelkeit. Daher sollte man in langsamen Schritten die Ernährung umstellen. Umgekehrt wenn man eine gewisse Zeit die Ernährung auf fettarme Kost umstellt, dann verursachen plötzliche fettreiche Mahlzeiten auch Übelkeiten - also Haxe sind dann out.

Ich bin mit folgender Faustregel sehr gut zurecht gekommen:

Diät ist und sollte nie ein Crashkurs sein sondern sollte langfristig geplant werden - dann rutscht man auch nicht ins Jojo-Effekt.

Nachtrag: 50 kg auf 162cm? Wenn man deinen Alter berücksichtigt dann ist eher von einer Diät abzuraten. Da schon alleine für das Wachstum sehr viel Energie benötigt wird....

Nein, Ich bin zwar nicht sicher, aber ich denke, dass meine Körpergröße nicht mehr wächst, da meine Eltern um die 1.60 sind.. Oder ist das mit Wachstum anders gemeint?

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@Kazule

Naja, dass mit den Eltern muss ja nicht zwangsläufig stimmen. Am besten du lässt dir deinen Körperfettanteil messen. Wenn die über der Norm sind, erst dann würde ich eine Diät in Erwägung ziehen.

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WEnig Kalorien zu sich nehmen ist nicht das Aund0 Wichtiger ist, was du isst. Wenn du dreimal am Tag isst, dann sind das gerade mal 1500 Kalorien. Bissi wenig.

Wichtig ist, das du gesund isst. Also viel Gemüse und Obst, aber auch Fleisch und Fisch. Geflügelfleisch zum Beispiel ist Ideal. Aber auch Fett gehört zu einer gesunden Ernährung, möglichst aber NICHT in Kombination mit Zucker.

Und vielleicht etwas mehr als normal bewegen.

So wie du es machst bekommt es dir im Moment nicht, das hast du ja selber gemerkt.

Und vor allem: Auch mit 57 Kilo bist du normalgewichtig

Warum sind 1500kcal am Tag wenig? Fettlogik gelesen?

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Kalorien reduzieren, und viel Sport

Die 500Kcal ist so eine Richtlinie die gerne benutzt wird, diese besagten 500Kcal beziehen sich aber auf deinen Tagesbedarf, nicht auf die einzelnen Mahlzeiten. 

Wenn du ein zu starkes Defizit hast, nimmt der Körper kein Fett, sondern Muskeln und baut diese ab, denke das möchtest du nicht.

An Trainingstagen brauchst du auch mehr Kcal, als an Trainingsfreien tagen, bestimme dein Grundumsatz und den reduzierst du um 250-500Kcal.

Bei deinem Gewicht kannst du ganz normal und abwechslungsreich essen. Zudem ist es nicht sinnvoll, mit 14 Jahren eine Diät zu machen, jedenfalls nicht bei deinem Gewicht. 

Sofern du zu angemessenen Zeiten ist, dich ausreichend bewegst und auch gesunde Lebensmittel mit in deinen Speiseplan integrierst, kannst du dich ganz ohne Diät-Verhalten ernähren. 

Normal Satt essen, natürlich ohne Fast Food und andere ungesunde Zeug, und normal bewegen

Bei einer Größe von 162 cm liegt dein Normalgewicht bei 62 kg. Ich würde es nicht übertreiben und an alten Werten hängen, da du ja auch noch wächst ;) Weil irgendwann wird das halten dieser 50kg sehr sehr ungesund. Vielleich fühlst du dich deswegen auch schon nicht so gut, bzw du nimmst wichtige Inhaltsstoffe nicht mehr auf.

Kalorien reduzieren, und viel Sport

Du solltest mal das Buch Fettlogik lesen, dann stellst du dir diese Fragen nicht mehr. Beim Sport kommt es übrigens darauf an, dass du die Muskeln nicht kaputt machst - daher solltest du dich eiweißreich ernähren.

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