Mir fehlt ein Sinn im Leben. Tipps?

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8 Antworten

Dass dich nicht jeder vergisst, das kannst du dir schon einmal abschminken. Deine Kinder werden sich an dich erinnern, deine Enkel und deine Freunde und eventuell ein paar Wenige, denen du auf die Nerven gegangen bist. Die Erinnerungen an dich werden sehr schnell aus der Geschichte getilgt werden. Einzige Ausnahme wäre, du würdest etwas Großes werden, wie Bundeskanzler, Bundespräsident, Papst, Terroristenoberhaupt, Profifußballer oder international populärer Popstar.

Das, was jeder der Welt mit geben kann, sind Kinder. Das Internet vergisst nie, sagt, man. So bleibt deine Frage z. B. der Welt ewig erhalten.

Alle anderen Ziele, außer dein Erbe an die Welt, sind nur für dich.

TheErebos01 17.01.2017, 18:48

Lustige Vorstellung, dass das einzige, was von mir in Errinnerung bleiben könnte eine kleine Frage auf einer Webside sein könnte.

Aber eben auch verängstigend. Ich finde nur irgendwie keinen Sinn darin mich abzuschuften, wenn ich dann vergessen werde.

 Wie hat man den deines Erachtens die größte Chance in Erinnerung zu bleiben?

P.S.:Ein Vorfahre von mit hat den Bunsenbrenner erfunden, Ich bezweifle aber, dass das die leichteste Lösung ist.

Ich zitiere den Kommentar, den ich auf eine andere Antwort gegeben hab:

Das ist auch die Einstellung, mit der ich bis jetzt gelebt habe und bisher hat es auch gut funktioniert.


Alles auf einen Zukommen lassen und sein bestes geben.


Aber grade in der letzten Zeit merke ich, dass sich mir sehr viele
Wege eröffnen und ich mit vielen Entscheidungen konfrontiert werde. Und
deshalb denke ich, dass ich niht einfach alles auf mich zukommen lassen
kann, sondern etwas tun muss, damit ich auch in Zukunft nicht vergessen
werde.


Meine Großmutter ist gestern gestorben und ich frage mich immer noch,
ob sie mit ihrem Leben zufrieden war. Ich frage mich ob es für sie ok
ist, dass ihre Urenkel sie warscheinlich nie erwähnen werden und keinen
Gedanken an sie verschwenden. Für mich wäre es nicht ok, wenn ich sterbe
und innerhalb so kurzer Zeit vergessen werde.


Ich will im Grunde auf meinem Totenbett glücklich sein etwas erreicht
zu haben und nicht vergessen zu werden. Ich sehe einfach keinen Zweck
sich im Leben abzuschuften, wenn man vergessen wird.


Ich hoffe, dass das verständlich ist.

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Suboptimierer 17.01.2017, 23:31
@TheErebos01

Wieso willst du überhaupt in Erinnerung bleiben? Wenn du nicht gerade gläubig bist, dann kann es dir doch egal sein, was nach deinem Tod passiert.

Manchmal erwische ich mich selber bei Gedanken, wie wer zu meiner Beerdigung kommen würde und wie man von mir sprechen würde usw., aber dafür muss ich mir nicht unbedingt meinen Tod vorstellen. Ich kann mir genauso vorstellen, wie ich in Amerika lebe und niemand mehr von mir etwas hören würde.

Der Sinn hinter solchen Fragen ist einfach ein Abchecken, wie man denkt, wie andere über einen denken. Was macht mich aus usw.? Was bleibt anderen zuerst haften, sowohl positiv als auch negativ gesehen?

Einen Bunsenbrenner 2.0 zu erfinden bringt dir gar nichts, wenn du nicht zu Lebzeiten damit Geld machst. Die ganzen berühmten Maler, die arm gestorben sind haben umsonst gemalt, wenn sie nicht des Malens Willen gemalt haben.
Von ihrem Ruhm, selbst wenn sie ihn hätten absehen können, haben sie gar nichts.

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Suboptimierer 17.01.2017, 23:38
@TheErebos01

Die Kunst ist, eine passable Zwischenlösung zu finden zwischen sich wichtig nehmen und sich zu wichtig zu nehmen.

Besonders auf den Tod bezogen kann es beängstigend sein, sich zu wichtig zu nehmen. Sich aber für wertlos zu halten ist auch nicht das Wahre. ;)

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TheErebos01 18.01.2017, 20:58
@Suboptimierer

Ist warscheinlich wirklich nicht wichtig, was nach meinem Tod passiert, ich glabe aber, dass der Gedanke menschlich ist und ich trotzdem Wert darauf legen werde etwas Beständiges zu schaffen.

Trotzdem ein Hilfreicher Kommentar, danke (-;

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Hallo,

du bist noch jung und hast viele Pläne...

Es gibt ein Sprichwort: Willst du Gott zum Lachen bringen, erzähle ihm deine Pläne..

Schau dir mal die Erkenntnis von Charly Chaplin (es war ein Komiker der Stummfilmzeit) an, die er 1959 an seinem 70. Geburtstag im Rückblick auf sein Leben preisgab:

Als ich mich selbst zu lieben begann...

habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist – von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich: Das nennt man Selbstbewusstsein

konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich: Das nennt man Authentisch sein

habe ich verstanden, wie sehr es jemand beleidigen kann, wenn ich versuche, diesem Menschen meine Wünsche aufzudrücken, obwohl ich wusste, dass die Zeit nicht reif war und der Mensch nicht bereit, und auch wenn ich selbst dieser Mensch war. Heute weiß ich: Das nennt man Respekt

habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Einladung zum Wachsen war. Heute weiß ich, das nennt man Reife

habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben, und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Freude und Glück bringt, was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem eigenen Rhythmus. Heute weiß ich, das nennt man Einfachheit

habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“, aber heute weiß ich, das ist Selbstliebe

habe ich aufgehört, immer Recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt: das nennt man Bescheidenheit

habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet, so lebe ich heute jeden Tag, Tag für Tag, und nenne es Bewusstheit

da erkannte ich, dass mich mein Denken behindern und krank machen kann. Als ich mich jedoch mit meinem Herzen verband, bekam der Verstand einen wertvollen Verbündeten. Diese Verbindung nenne ich heute Herzensweisheit

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten.

Heute weiß
ich: Das ist Leben!

misscassi 20.01.2017, 09:39

Schöner Text. Im Grunde genommen heisst es, man steht sich selbst im Weg und blockiert sich selbst, weiterzugehen :)

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Chinama 20.01.2017, 09:43
@misscassi

Ja, man steht sich aber nur solange selbst im Weg bis man es erkannt hat und das Hamsterrad zugunsten neuer Wege verlässt..

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Hallo TheErebos01,

die Frage nach dem Sinn des Lebens hängt im Grunde genommen sehr eng mit der Frage nach Gott zusammen. Warum? Nun, wenn es einen Gott gibt, der uns erschaffen hat, dann weiß er auch genau, welchen Daseinszweck wir haben sollen. Gibt es jedoch keinen Gott, dann müssen wir irgendwie selbst den Sinn unseres Lebens definieren. Dann würde man sich allerdings fragen, warum der Mensch nach so langer Zeit immer noch nach dem Sinn des sucht, ohne ihn bisher wirklich gefunden zu haben.

Dass Gott existiert, steht für viele außer Frage. Allein wie genial wir Menschen und auch alle anderen Lebewesen gestaltet sind, offenbart die Hand eines Schöpfers. Selbst eine "einfache" Zelle weist derart komplexe Strukturen auf, dass diese sogar jede von Menschen konstruierte Maschine bei weitem übertrifft. Der in der Fachwelt bekannte Molekularbiologe Michael Denton schrieb einmal über die Genialität einer solch "einfachen" Zelle folgendes: "Die Molekularbiologie hat gezeigt, daß selbst die einfachsten lebenden Systeme auf der Erde, die Bakterienzellen, überaus komplex aufgebaut sind. Obwohl die winzigsten Bakterienzellen unglaublich klein sind, ... ist jede Zelle eine echte Mikrominiaturfabrik mit Tausenden brillant entworfenen Teilsystemen einer komplizierten Molekularmaschinerie, die insgesamt aus hundert Milliarden Atomen besteht, an Kompliziertheit jede von Menschen gefertigte Maschine in den Schatten stellt und in der unbelebten Welt ohne Parallele ist" (Michael Denton, "Evolution: A Theory in Crisis", Seite 250). 


Oder denken wir einmal an die Eigenschaften und Fähigkeiten, die uns als Menschen auszeichnen, wie z.B. Liebe, Selbstlosigkeit, unsere Selbstwahrnehmung, Sprache und Intelligenz, Liebe zu Schönheit und Kunst, sowie die tief in uns verwurzelte Religiosität. Wie sollte all das einer mehr oder weniger richtungslosen und zufälligen Entwicklung zuzuschreiben sein? In dem Buch Life Ascending, wird zugegeben: „Wenn wir uns fragen, wie ein Prozeß, der einem Glücksspiel ähnelt und die Verlierer hart bestraft, Wesensmerkmale erzeugt haben soll wie Liebe, Schönheit und Wahrhaftigkeit, Mitleid, Freiheit und vor allem den umfassenden menschlichen Geist, dann stehen wir vor einem Rätsel. Je mehr wir über unsere spirituellen Möglichkeiten nachdenken, desto erstaunter sind wir". Das ist wohl wahr!

Wenn wir also davon ausgehen, dass es einen Gott gibt, dann sollte er uns mit Sicherheit sagen können, warum wir hier sind. Dieser Gott, der Himmel und Erde hervorgebracht hat, hat sich in einem einzigartigen Buch geoffenbart, der Bibel, worin er uns auch den Sinn unseres Lebens erklärt.

Wenn man ganz an den Anfang der Menschheitsgeschichte zurückkehrt, fällt auf, dass Gott schon ganz zu Beginn Kontakt zum Menschen aufgenommen hat. Nachdem er ihn z.B. in den Garten Eden gesetzt hatte, gab er ihm Anweisungen hinsichtlich Bebauung und Pflege des Gartens sowie seines Umgangs mit den Tieren. Auch hatten die beiden ersten Menschen die Möglichkeit der direkten Kommunikation mit Gott. So lange sie ein ungetrübtes Verhältnis zu ihrem Schöpfer hatten, waren sie glücklich und zufrieden. Doch das sollte nicht lange so bleiben.

Schon sehr früh entschieden sich die Menschen für ein Leben unabhängig von Gott. Sie lehnten es ab, sich von Gott etwas sagen zu lassen; stattdessen wollten sie viel lieber selbst entscheiden, was für sie gut oder böse, richtig oder falsch ist (siehe 1. Mose 3:1-5). Sie dachten, ein Leben ohne Gott würde sie glücklicher machen. Was ihnen zunächst sehr verlockend vorkam, stellte sich im Nachhinein als ein großer Irrtum heraus. Und liegt nicht genau hier das Problem, wenn es um die Frage nach dem Sinn des Lebens geht? Ist nicht ein Leben ohne Gott ziemlich richtungs- und sinnlos? Natürlich kann man in der Familie oder einer beruflichen Karriere Sinn und Erfüllung suchen. Doch fehlt dann nicht noch immer ein sehr wichtiges Element im Leben? Viele haben jedenfalls dieses Empfinden.

Was empfiehlt denn die Bibel? Was lässt sie über den Sinn des Lebens erkennen? Sie empfiehlt uns z.B.: "Sucht den Herrn, solange er sich finden lässt, ruft ihn an, solange er nahe ist " (Jesaja 55:6, Einheitsübersetzung). Und an anderer Stelle heißt es: "Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen" (Jakobus 4:8). Gott wünscht sich also, dass wir ein enges Verhältnis zu ihm aufbauen. Wünschen wir uns das auch? Wird unser Leben glücklicher und erfüllter, wenn Gott in unserem Leben eine Rolle spielt? Jesus Christus war jedenfalls davon überzeugt, denn er sagte in der berühmten Bergpredigt einmal: "Glücklich sind die, die sich ihrer geistigen Bedürfnisse bewusst sind" (Matthäus 5:3). Was meinte er mit '"geistigen Bedürfnissen"? Eigentlich sind wir damit wieder an der Ausgangsfrage: Wir Menschen sind mit dem Bedürfnis erschaffen worden, den Sinn unseres Lebens zu verstehen, und diesen kann uns nur Gott beantworten. So kann man viel besser verstehen, was Jesus meinte, als er an anderer Stelle sagte: "Der Mensch braucht mehr als nur Brot zum Leben. Er lebt auch von jedem Wort, das aus dem Mund Gottes kommt" (Matthäus 4:4, Neues Leben.Die Bibel).

Zum Schluss möchte ich noch einen wichtigen Punkt nennen: Auch wenn man ein Leben mit Gott führt, wird man immer noch alt, krank und stirbt eines Tages. Auch ist man als Gottes Diener nicht von schlimmen Schicksalsschlägen, wie z.B. Naturkatastrophen, Terroranschlägen u.ä. verschont. Daher hat Gott ein weitaus besseres Leben für uns vorgesehen, das frei von Bedrückung und Elend ist. In dem letzten Buch der Bibel, der Offenbarung, wird das künftige Leben, das diejenigen, die Gott lieben, erwartet, wie folgt beschrieben: "Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Kurz gesagt, die Bibel verheißt ein Leben in einem künftigen wunderschönen Paradies auf der Erde, in dem jeder ein sinnvolles und glückliches Leben führen wird. Dann werden die Worte in Erfüllung gehen, die vor langer Zeit in einem Lied geäußert wurden: " Die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen, Und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens" (Psalm 37:11). Nach einem solchen Leben zu streben, und dabei eine enge Verbindung zu Gott aufrechtzuerhalten, das ist der wirkliche Sinn des Lebens!

LG Philipp





Als ich noch in die Schule ging war mein Ziel einen guten Beruf zu finden wo mir Spaß macht. Über Kinder kriegen war da noch kein Gedanke da.

Als ich denn Beruf hatte, hatte ich das Ziel meine Ausbildung gut abzuschließen.

Dann hatte ich meine Ausbildung war mein nächstes Ziel meine Kunden zufrieden zu stellen (Einzelhandel) und einen möglichst großen Umsatz zu machen.

Mit Arbeiten verdient man Geld, mit diesem Geld konnte man sich auch Wünsche erfüllen. Auch wenns kleine sind hab ich mich darüber gefreut.

Später dann war mein Ziel eine glückliche Familie zu gründen. Die habe ich nun. Jeden Tag ist es mein Ziel meine Familie glücklich zu machen. Es gibt zwar auch schlechte Tage aber da ist das Ziel die Probleme aus dem Weg zu schaffen.

Heute gehe ich zur Arbeit wir sind zusätzlich noch selbständig. Habe einen Hof mit 3 Pferden und 2 Kinder. Also genügend zu tun aber ich mache dies gern und habe Freude dabei.

Mein Ziel war und ist es ein glückliches gutes Leben aufzubauen bzw zu leben. Dazu gehört Liebe, Arbeit und Fleiß!

Warum man eigentlich Lebt, da habe ich mir noch nie Gedanken drüber gemacht. Mache ich auch nicht da ich mir denke "Lebe im hier und jetzt"

Es kann jeder was aus seinem Leben machen um glücklich zu sein. Egal was man tut, man tut es das man das Ziel erreicht selbst glücklich zu sein oder das gute Gefühl zu haben jemand anders geholfen zu haben.

TheErebos01 17.01.2017, 18:42

Das ist auch die Einstellung, mit der ich bis jetzt gelebt habe und bisher hat es auch gut funktioniert.

Alles auf einen Zukommen lassen und sein bestes geben.

Aber grade in der letzten Zeit merke ich, dass sich mir sehr viele Wege eröffnen und ich mit vielen Entscheidungen konfrontiert werde. Und deshalb denke ich, dass ich niht einfach alles auf mich zukommen lassen kann, sondern etwas tun muss, damit ich auch in Zukunft nicht vergessen werde.

Meine Großmutter ist gestern gestorben und ich frage mich immer noch, ob sie mit ihrem Leben zufrieden war. Ich frage mich ob es für sie ok ist, dass ihre Urenkel sie warscheinlich nie erwähnen werden und keinen Gedanken an sie verschwenden. Für mich wäre es nicht ok, wenn ich sterbe und innerhalb so kurzer Zeit vergessen werde.

Ich will im Grunde auf meinem Totenbett glücklich sein etwas erreicht zu haben und nicht vergessen zu werden. Ich sehe einfach keinen Zweck sich im Leben abzuschuften, wenn man vergessen wird.

Ich hoffe, dass das verständlich ist.

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Zanora 18.01.2017, 08:08

Oh je, mein Beileid :( Du bist gerade in Trauer, deswegen glaube ich das dies auch ein Grund ist warum Du Dir mehr Gedanken darüber machst und wenn Du zusätzlich noch große Entscheidungen treffen mußt welche Wege Du einschlägst ist das schon ne große Belastung. Ganz klar zum Leben gehört Planung auch dazu. Es muß entschieden werden welche Wege man geht. Doch geht man einen Weg muß man das auf sich zukommen lassen was da so kommt. Alles planen funktioniert nicht. Zwischenfälle gibt's oft ;-) Möchtest du etwas in Deinem Leben erreichen muß man auch was dafür tun. Es heißt damit aber nicht das man sich das Leben schwer machen muß dabei. Mein Mann und ich z.B. haben uns den schweren Weg ausgesucht. Haben sehr viel geschufftet hatten finanzielle tiefpunkte wo wir oft nicht mehr weiter wussten. Wir hätten am liebsten alles hin geschmissen und fragten uns auch "warum" tun wir uns das an für was? Doch heute wissen wir es. Wir führen erfolgreich eine Werkstatt haben einen großen Kundenkreis und haben 4 Angestellte. Ist nicht groß aber uns geht es gut nun sind wir froh das wir den schweren Weg eingeschlagen haben. Etwas zu erreichen braucht Zeit. Der eine schafft größere Projekte der andere kleinere ;-) Das Du vergessen wirst kann ich mir nicht vorstellen. Die die Dich kennen (selbst die Dich nicht mögen) werden Dich nicht vergessen. Es werden immer Erinnerungen an Dich sein zumindest bei denen die Dich persönlich kannten. Zeit heilt Wunden und das man da nicht jeden Tag an einen Verstorbenen denkt bzw redet ist ganz normal. Bei den Urenkeln die Dich evtl nicht kennen wird natürlich weniger oder ganz selten gesprochen. Versuche jetzt erstmal den Tod deiner Großmutter zu verkraften. Dann ist bestimmt Dein Kopf auch wieder klarer um Entscheidungen zu treffen. Du wirst sehen auch Deine Großmutter wirst du nicht vergessen egal ob sie jetzt viel im Leben oder weniger erreicht hat. Kopf hoch und versuche etwas positiver durchs Leben zu gehen. Denke nicht zuviel über Deinen Tod nach oder über Gefühle die man hat kurz bevor der Tod kommt. Du wirst im Moment mit dem Tod konfrontiert da macht man sich mehr Gedanken aber das wird wieder besser ;-)

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du bist noch sehr jung. setze dir kleine ziele, nach nicht alles auf einmal. erst überleg mal, was du nach der schule machen willst. dann such dir eine arbeit. eine Wohnung und gründe eine Familie. es geht nicht alles au einmal. ich war 37 jahre mit meinem mann verheiratet bis zu seinem Tod und ich habe keine Minute bereut. ich denke nach 6 jahren noch gerne an ihn zurück. es gibt ein schöner spruch, den ich gemalt habe als aufsteigenden weg.gehe nicht dahin wo ein weg ist, sondern gehe dahin wo kein weg ist und hinterlasse eine spur.

TheErebos01 17.01.2017, 08:40

Ich habe die Angst mein Lben zu verschwenden, wenn ich nur alles auf mich zukommen lasse und nicht plane. Dass ich wenn ich sterbe unglücklich bin, nichts hinterlassen zu haben.

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rafaelmitoma 17.01.2017, 13:08
@TheErebos01

naja, du sprichst ja schon wie dein eigener urgroßvater, der nächste Woche schon stirbt und jetzt noch schnell alles auf einmal machen will. wie alt bist du denn. es ist ja auch schön, mit jemand andrs was gemeinsam zu machen, vielleichtr mit einer entsprechenden lebenspartnerin. auf dieser seite fijndest du doch genug Anregungen und wenn du jeden tag die selbe frage stellst, wirst du ja auch irgendwann fündig und weißt was du willst. du kannst es aber auch lassen und anderweitig kreativ werden.

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TheErebos01 17.01.2017, 18:58
@rafaelmitoma

Hast du den keine Angst nichts erreicht zu haben und
vergessen zu werden?

Ich habe Angst, im Leben nicht zu schaffen was ich will. Ich habe Angst genau dieser Großvater zu sein, der auf sein Leben zurückblickt und sich unerfüllt fühlt.

Dazu hänge ich einen Kommentar an, den Ich einer anderen Antwort gab: 

Das ist auch die Einstellung, mit der ich bis jetzt gelebt habe und bisher hat es auch gut funktioniert.

Das ist auch die Einstellung, mit der ich bis jetzt gelebt habe und bisher hat es auch gut funktioniert.


Alles auf einen Zukommen lassen und sein bestes geben.


Aber grade in der letzten Zeit merke ich, dass sich mir sehr viele
Wege eröffnen und ich mit vielen Entscheidungen konfrontiert werde. Und deshalb denke ich, dass ich niht einfach alles auf mich zukommen lassen kann, sondern etwas tun muss, damit ich auch in Zukunft nicht vergessen werde.


Meine Großmutter ist gestern gestorben und ich frage mich immer noch, ob sie mit ihrem Leben zufrieden war. Ich frage mich ob es für sie ok ist, dass ihre Urenkel sie warscheinlich nie erwähnen werden und keinen Gedanken an sie verschwenden. Für mich wäre es nicht ok, wenn ich sterbe und innerhalb so kurzer Zeit vergessen werde.


Ich will im Grunde auf meinem Totenbett glücklich sein etwas erreicht zu haben und nicht vergessen zu werden. Ich sehe einfach keinen Zweck sich im Leben abzuschuften, wenn man vergessen wird.


Ich hoffe, dass das verständlich ist.

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rafaelmitoma 19.01.2017, 06:45
@TheErebos01

du wirst nicht vergessen. mein herzliches Beileid wegen deiner großmutter, auch die wird nicht vergessen. mein enkel war 3jahre alt, als mein mann, also sein opa starb. heute ist er 10 und wir reden noch immer über den opa und erzählen Geschichten. er sagte immer opa ist der Chef, wenn ich traurig war, sagte er, du mußt nicht traurig sein, opa im himmel passt auf uns auf und wir haben auch öfter einen Luftballon in himmel gelassen. ich hoffe, ich konnte dir helfen

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Setze dir als Sinn, einen Sinn zu finden. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten auf dieser Welt. Mache Sachen die du vielleicht noch nie gemacht hast. Kletterhalle, Abenteuerreisen, Wanderungen, Tauchen, Radtouren etc.

Ein bisschen mehr Lifestyle :)

TheErebos01 17.01.2017, 18:52

Erstmal Danke für die Antwort, aber ich habe noch ein paar Fragen.

Ich habe mir auch schon gedacht dass ein wesendlicher Teil des Lebends ist, dieses zu genießen.

Aber trotzdem bliebe die Angst, vergessen zu werden.

Ich zitiere einen Kommentar, den ich einer anderen Antwort anhing:

Das ist auch die Einstellung, mit der ich bis jetzt gelebt habe und bisher hat es auch gut funktioniert.

Alles auf einen Zukommen lassen und sein bestes geben.

Aber grade in der letzten Zeit merke ich, dass sich mir sehr viele
Wege eröffnen und ich mit vielen Entscheidungen konfrontiert werde. Und
deshalb denke ich, dass ich niht einfach alles auf mich zukommen lassen
kann, sondern etwas tun muss, damit ich auch in Zukunft nicht vergessen
werde.

Meine Großmutter ist gestern gestorben und ich frage mich immer noch,
ob sie mit ihrem Leben zufrieden war. Ich frage mich ob es für sie ok
ist, dass ihre Urenkel sie warscheinlich nie erwähnen werden und keinen
Gedanken an sie verschwenden. Für mich wäre es nicht ok, wenn ich sterbe
und innerhalb so kurzer Zeit vergessen werde.

Ich will im Grunde auf meinem Totenbett glücklich sein etwas erreicht
zu haben und nicht vergessen zu werden. Ich sehe einfach keinen Zweck
sich im Leben abzuschuften, wenn man vergessen wird.

Ich hoffe, dass das verständlich ist.

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misscassi 20.01.2017, 09:34
@TheErebos01

Sehe jede Entscheidung als eine Chance an. Als eine Herausforderung. Merke dir, vielleicht hilft dir das - bei mir auf jeden Fall ist es immer so, dass wenn ich in schwierigen Situationen stecke, denke ich mir immer "Es kommt alles so wie es kommen muss".

Auch wenn nicht alles so klappt wie es klappen sollte. Das muss nicht unbedingt ein Verlust sein oder ein "ich habe es nicht geschafft". Lerne aus jeder Situation. Lerne damit umzugehen und denke dir "das nächste mal weiss ich wie ich voranschreiten kann". Dein ganzes Leben wird aus Entscheidungen bestehen und mit ganz vielen aufs und abs.

Nur du selbst entscheidest, mit welchen Augen du dir die Situation ansehen sollst. Es wird dir nie immer jemand hinterherrennen um dich glücklich zu machen. Dein Glück ist von deiner inneren Einstellung geprägt.

Meine Frage zu dem wäre: Warum ist es dir überhaupt so wichtig, dass du nicht vergessen wirst?

Jeder Mensch geht mal und jeder wird irgendwann vergessen. Das ist völlig normal. Wichtig ist, dass du dich erfüllt fühlst. Dass du immer wieder deine Ziele erfüllst. Setze dir deine Ziele dabei nicht zu weit.

Es ist wie wenn du im dunkeln im Nebel mit einer Laterne rumläufst. Du siehst immer nur die nächsten zwei Meter. So setze dir auch deine Ziele und jedes mal kannst du dich über einen neuen Erfolg erfreuen.

Bedenke, es gibt einen schönen Spruch dazu und ich finde er hat etwas: Ohne die Dunkelheit, kannst du nie die Sterne sehen.

 

Hoffe konnte dir helfen und wünsche dir ganz viel Erfolg dabei,

LG misscassi

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Arbeitet man, um zu leben oder lebt man, um zu arbeiten? Wieviel Geld brauchst Du, um deine Träume zu erfüllen? Mache Dir eine Lebensliste, d. h. was will ich unbedingt sehen, ausprobieren oder erleben?

TheErebos01 17.01.2017, 08:38

Im Moment weiß ich aber nicht genau, was Ich erreichen soll, abgesehen von einer Hinterlassenschaft. Ich habe das Gefühl ich könnte mein Leben ausversehen verschwenden.

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19hundert9 17.01.2017, 09:59
@TheErebos01

Du wirst dein Leben so oder so verschwenden, oder auch nicht, das ist Ansichtssache. Wenn du irgendetwas aufbaust wo sich jeder daran erinnert, dadurch aber deine Familie vernachlässigst oder gar keine gründest, hast du für mich dein Leben verschwendet. Das sieht jeder anders.

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TheErebos01 17.01.2017, 18:53
@19hundert9

Ist es nicht möglich sowohl privat als auch beruflich etwas Beachtliches auf die Beine zu stellen?

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19hundert9 18.01.2017, 07:38
@TheErebos01

Das ist schwierig da beides meist viel Zeit braucht. Nach außen hin kann es natürlich beides schön aussehen aber das ist meist nur ein Schein.

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Lies mal "sorge dich nicht, lebe" von Dale Carnegie

TheErebos01 17.01.2017, 19:00

Von was genau handelt es denn? (Also etwas genauer als der Titel)

Hattest du auch dieselben Ängste und Probleme?

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