Minusstunden, was kann ich tun?

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5 Antworten

sehr kurios!! wie kann es sein, dass du Minusstunden hast (und das es so viele sind), wenn die dann aber hinterher Überstunden ausgezahlt werden?! und bei einem 400€ job muss man auch nicht soviele stunden arbeiten!!! du bist auf Mini-Job eingestellt worden und nicht als Teilzeitkraft!!! so kann das aber nicht gehen!!! geh mal zur gewerkschaft (NGG) und frag da mal nach. die helfen dir dabei weiter...

und zu dem anderen: normalerweise muss das mit deinem Zeitkonto verrechnet werden! also wenn ihr eine personalabteilung habt, dann sofort mit deiner abrechnung dahin und die sachlage schnell klären, denn die haben einsicht über deine arbeitsstunden und wie oft + wie lange du "eingeloggt" warst, wenn ihr stempeln müsst.... Wenn es keine spezielle Personalabteilung gibt, dann ab zur Buchhaltung.... ansonsten damit zum Chef. ich hoffe ich konnte weiter helfen und viel glück, bei der klärung!!!! :)

Sehe ich genauso wie DerHans. Wenn du für einen Stundenlohn von vier Euro arbeitest, dann ist das Ausbeutung. Im Gespräch ist derzeit ein Mindestlohn von 7,50 Euro, aber selbst das ist ein Witz - die 7,50 sind natürlich auch noch brutto. Würde an deiner Stelle auch fachlichen Rat suchen und mich nicht auch noch mit "Minusstunden" ins Bockshorn jagen lassen, ganz sicher nicht.

Du sollst also 100 Stunden regulär arbeiten für 400 €???

Geh mal zu einem Rechtsanwalt oder zur Gewerkschaft NGG, dann haben sich die Minusstunden erledigt.

Such dir einen anderen Job, da wirst du nach Strich und Faden betrogen.

Minusstunden existieren grundsätzlich nur dann, wenn es eine vertragliche Vereinbarung über ein Arbeitszeitkonto gibt und der Arbeitnehmer Einfluss auf die Entstehung dieser Stunden gehabt hat.

Allerdings wirst du dir entgegen halten lassen müssen, dass du die scheinbar ständig wechselnden vertraglichen Vereinbarungen ja immerhin mit unterschrieben hast und dir bei einem Vertrag über 120 Stunden hätte klar sein müssen, dass du nicht nur 88 Stunden für den gleichen Lohn arbeiten kannst.

350 Minusstunden wird dennoch kein Arbeitsrichter durchgehen lassen. Der ArbG wäre - auch wenn man dir Mitverschulden anrechnen würde - wohl spätestens bei Minusstd. in Höhe einer halben Monatsarbeitszeit verpflichtet gewesen weiteren Schaden von dir abzuwenden und dich vertragsgemäß einzusetzen.

Sollte ein Tarifvertrag für dich gelten, wäre dieser außerdem auf evtl. Ausschlussfristen zu prüfen.

Das deine Abrechnung eine Überstundenabgeltung enthält ist doch nur positiv für dich. Auf dieser Basis würde ich an deiner Stelle argumentieren, dass es kaum Minusstd. geben kann, wenn Überstunden ausbezahlt werden.

Ich kann nur den Kopf schütteln...

Wer mehr als 40 Stunden im MONAT auf 400€ arbeitet, der ist selbst schuld !!

das entspricht ca. einem Stundenlohn von 8€... 400 : 120 = 3.33€ das ist eine mehr als sittenwidrige Vergütung, selbst bei 88 Stunden noch mehr als unverschämt !!!!!

Ansonsten ist den Ausführungen von ralosaviv nichts hinzu zufügen - Minusstunden kann es nur dann geben, wenn eine wirksame Vereinbarung zu Überstunden und Mehrarbeit im Vertrag existiert.

Bin ich blind oder steht da wirklich, dass der FS für 400€ 120 Std. hätte arbeiten sollen? Für mich liest sich das so, dass von 400€-Basis auf Teilzeit mit 120 Std. aufgestockt wurde und wieder zurück auf 88 Std. und nochmal rauf und wieder runter. Daraus hat sich für mich eigentlich ergeben, dass auch die Bezahlung entsprechend der zu leistenden Stunden angepaßt worden ist. Ansonsten hätten erst recht keine Minusstd. entstehen können.

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