Minusstunden verrechnen oder Urlaub streichen?

4 Antworten

Bei Deinem schon genehmigten Urlaub (den er wegen der Kündigung nicht zurückziehen kann) wird der AG den einen Urlaubstag auf den Du keinen Anspruch mehr hast nicht bezahlen. Dieser unbezahlte Urlaub ist in Ordnung.

Was die Minusstunden betrifft: Gibt es im Arbeitsvertrag eine Vereinbarung über ein Arbeitszeitkonto und über die Verrechnung, gilt ein anwendbarer Tarifvertrag oder gibt es eine Betriebsvereinbarung darüber?

Wenn die Minunsstunden entstanden sind, weil der AG Dir nicht genug Arbeit gibt, Ihr im Betrieb keinerlei Regelung darüber habt und Du Deine Arbeitskraft immer angeboten hast, befindet sich der AG nach § 615 BGB in Annahmeverzug. Das bedeutet, er darf keine Minusstunden schreiben, die Zeit braucht nicht nachgearbeitet werden und Verrechnung mit Urlaub geht sowieso nicht. Er muss Dich so bezahlen als hättest Du gearbeitet. Er als AG trägt das Betriebsrisiko und nicht Du als AN.

... davon abgesehen glaube ich, er hat zum 31.03. gekündigt !

0

Wenn du in deinem Arbeitsvertrag 38,5 Std. stehen hast,dann muss der Arbeitgeber dafür sorgen,dass er dir für diese vereinbarten Stunden auch Arbeit anbieten kann.

Da du keinen Einfluß auf die Einteilung der Arbeiten hast,befindet sich der Arbeitgeber im Annahmeverzug,und kann die durch seine Einteilung entstandenen Minusstunden nicht einfach verechnen.Siehe dazu den § 615 BGB:

Kommt der Dienstberechtigte mit der Annahme der Dienste in Verzug, so kann der Verpflichtete für die infolge des Verzugs nicht geleisteten Dienste die vereinbarte Vergütung verlangen, ohne zur Nachleistung verpflichtet zu sein. Er muss sich jedoch den Wert desjenigen anrechnen lassen, was er infolge des Unterbleibens der Dienstleistung erspart oder durch anderweitige Verwendung seiner Dienste erwirbt oder zu erwerben böswillig unterlässt. Die Sätze 1 und 2 gelten entsprechend in den Fällen, in denen der Arbeitgeber das Risiko des Arbeitsausfalls trägt.

Hi, also ich habe damals meinen Urlaub, den ich zu viel eingereicht hatte, vom Gehalt abziehen lassen....

Und klar, kann dein AG fordern, dass du 38,5 Stunden pro Woche noch arbeitest, bevor du gehst ....

LG

Darf mein Arbeitgeber mir nächste Woche den genehmigten Urlaub entziehen weil ich diese Woche krankgeschrieben bin?

...zur Frage

Minusstunden bei verlassen des Betriebs bei Befristetem Verhältnis

Hallo liebe Community,

ich habe das Problem, dass mein Arbeitgeber den befristeten Arbeitsvertrag nicht verlängern will und ich aber noch einige Minusstunden habe.

Wie es zu der ganzen Situation kam:

In der Firma bekommen Mitarbeiter generell einen auf 2 Jahre befristeten Arbeitsvertrag. Allerdings war der Chef der Meinung, dass aufgrund meiner mangelnden Deutschkenntnisse! erst einmal einen Vertrag über nur 1 Jahr bekomme, um dann zu entscheiden, ob meine Deutschkenntnisse ausreichend sind. Deshalb wurde mir auch ein Deutschkurs "Aufgezwungen" wobei die dort nicht wussten was sie eigentlich mit mir anfangen sollen. Das Doofe ist nur, dass ich die Begründung nur mündlich bekommen habe und nicht schriftlich. Also sprich ich kann es nicht beweisen.

In der Firma ist es außerdem üblich, dass die Mitarbeiter berufsbegleitend ein Master Studium machen. Durch dieses Studium, das voraussetzt freitags freizunehmen und den Klausuren entstehen natürlich Minusstunden (durchschnittlich etwa 200-300 Stunden bei jedem Mitarbeiter).

Also habe ich mir, wie jeder andere Mitarbeiter auch den Prüfungszeitraum über Urlaub genommen.

Sobald die Prüfungen beendet waren, habe ich direkt damit begonnen, die Stunden wieder abzubauen. Also sprich ~9 Stunden am Tag zu arbeiten.

Wenn ich so weiter arbeite, bis mein Vertrag ausläuft, dann bleiben noch etwa 30 Stunden übrig.

Ich habe jetzt nachgefragt und die Antwort (die eine gaaaaanze weile und nur auf mehrmalige Nachfrage MÜNDLICH kam): Einfach Überstunden machen oder eben vom letzten Gehalt abziehen lassen.

Das mit dem letzten Gehalt sehe ich gar nicht ein, da sich ja danach das eventuelle Arbeitslosengeld berechnet wird.

Editieren

Mit 10h/Tag bei 5 Tagen die Woche würde ich die Stunden vielleicht abgebaut bekommen. Das Problem ist ja aber dass ich eben durch den noch immer laufenden Master (Abschlussarbeit) sowie Bewerbungen/Arbeitsamt Termine eigentlich einfach keine 10h/Tag arbeiten kann. Fängt schon damit an, dass ja Bewerbungsgespräche normalerweise vormittags/nachmittags sind, was bedeutet, dass ich wenigstens in der Zeit meine Arbeit unterbrechen muss und darüber hinaus auch nicht arbeiten darf, wenn nicht wenigstens ein weiterer Mitarbeiter anwesend ist. Also sprich ich kann nicht die Nacht durch Arbeiten.

Jetzt meine Frage: Ist die ganze Sache überhaupt legitim (Arbeitsvertrag)? Dürfen sie mich wirklich zwingen 10h am Tag zu arbeiten? Dürfen sie mir das mit dem letzten Gehalt verrechnen?

Hoffe hier hat da jemand mehr Ahnung von dem ganzen als ich und kann mir da weiterhelfen.

LG

Marc

...zur Frage

Darf der Arbeitgeber Minusstunden mit Urlaub verrechnen und muss ich alle Stunden nacharbeiten?

...zur Frage

Minusstunden bei Feiertagen?

Ich bin in einem Teilzeitarbeitsverhältnis von 20 stunden die Woche Angestellt. Nun meine frage ich arbeite sonst von mo-fr , da diese Woche Karfreitag ist, hat mein Arbeitgeber mich nun für samstag eingetragen. Die kommende woche ist Montag ja auch ein Feiertag, da wiederum muss ich am samstag nicht ran. Wird nun der Feiertag als Arbeitszeit berechnet oder habe ich dann minusstunden in der Woche?

...zur Frage

Ist man als Arbeitnehmer dazu verpflichtet durch den Arbeitgeber verursachte Minusstunden nachzuarbeiten?

...zur Frage

Muessen Minusstunden nach einem bestimmten Zeitraum gestrichen werden?

Wir haben ein elektronisches Zeiterfassungssystem auf Arbeit. Demnach habe ich Minusstunden. Ich habe einen Arbeitsvertrag mit 40 Stunden pro Woche. Allerdings hat mich mein Arbeitgeber wiederholt nur fuer 36 Stunden die Woche eingetragen. Muss ich dies akzeptieren und so entstandene Minusstunden nacharbeiten, vor allem weil ich meinen Arbeitgeber mehrmals darauf hingewiesen habe? Verfallen Ueberstunden nach einen gewissen Zeitraum, wenn der Arbeitgeber nicht in der Lage ist die Stunden auszugleichen?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?