"Minusstunden" trotz Krankschreibung?

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Du wirst ja verbindliche Arbeitspläne haben. Daher können gar keine Minusstunden während einer Krankschreibung anfallen, da die zu arbeitende Zeit gemäß Plan zu vergüten wäre. War ursprünglich ein freier Tag eingeplant, hat dieser auch Gültigkeit, obwohl du krank geschrieben warst.

Dein Chef ist einer von der Sorte, der die Arbeitnehmer nach Strich und Faden verarscht.

Deine Krankschreibung bedeutet nicht, dass du deshalb zusätzlich Freizeit hast.

wer will denn hier zusätzliche Freizeit haben??

0

So eine Arbeitszeitverschiebung ist nicht in Ordnung und nicht rechtens.

Die gesetzliche Grundlage ist das Lohnfortzahlungsgesetz. Die Stunden von Mo -Mi brauchst Du nicht nachzuarbeiten.

Nicht auszudenken wenn Du bis Freitag krank gewesen wärst. Du hättest das ganze WE schuften müssen...

Ironie out

0

Eine Arbeitswoche ist rechtlich gesehen von Mo-Sa. Wenn ein Stundenausgleich stattfindet, sodass ein Tag frei bleibt, ist es egal, ob sie krank ist. Denn krank bedeutet dadurch eine Ausfall der täglichen Arbeitszeit.

Beispiel: Wochenarbeitszeit von 42 Stunden. Sie müsste jeden Tag 7 Stunden arbeiten, macht aber von Mo-Do 8 Stunden und am Samstag 10, dann wäre das rechtens. Fällt sie nun Mo-Mi aus, bleibt eine Restarbeitszeit für die Woche von 21 Stunden. Die muss sie selbstverständlich nachholen.

Deswegen kommt es eben darauf an, was im Arbeitsvertrag steht. Von vornherein ist diese Antwort also nicht richtig!

0
@clubschalker

Mit dem nicht richtig bin ich nun nicht einverstanden.

Krank und Entgeltfortzahlung bedeutet, dass mann genau die Stunden bezahlt bekommt, die man an den Tagen hätte arbeiten müssen.

Nur am Samstag krank heißt in Deinem Beispiel 10 Stunden bezahlt. Genau so sieht es das Entgeltfortzahlungsgesetz vor.

Es ist egal wann man krank ist. Minusstunden können nicht entstehen.

0
@Maximilian112

In meinem Beispiel sind vertraglich 42 Wochenarbeitsstunden festgelegt. Es ist nicht festgelegt, an welchem Tag wie lange gearbeitet werden muss.

Durch die Krankheiten entstehen auch keine Minusstunden. Es müssen lediglich die Restwochenstunden gearbeitet werden, die laut Arbeitsvertrag festgelegt sind. Also wie schon gesagt in meinem Beispiel 21 Stunden. Dadurch ist ein freier Tag in dieser nicht mehr möglich, denn die maximale Arbeitszeit pro Tag beträgt 10 Stunden, wobei hier ja sowieso besondere Regelungen gelten.

Leider hat die Fragestellerin bisher keine Angaben zum Arbeitsvertrag gemacht, weshalb man nur vermuten kann, weshalb der Chef so handelt wie beschrieben.

0

Was steht denn in deinem Arbeitsvertrag? Wenn dort vereinbart ist, dass du Werktags arbeiten musst und in der Woche auf deine Stunden kommst, dann hat dein Chef recht!

Der Grundsatz bei der Lohnfortzahlung ist - man ist so zu behandel, ALS OB MAN ARBEITEN GEWESEN WÄRE

Wenn der Donnerstag Dein fester freier Tag ist,hättest Du auch nicht arbeiten müssen.

Was möchtest Du wissen?