Minusstunden durch Urlaub im Februar?

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12 Antworten

Ich kenne mich da jetzt nicht ganz aus. Der Urlaubsanspruch wird doch tageweise berechnet, also 4 Wochen = 28 Tage. Da ist es doch völlig egal, wieviele Tage ein Monat hat, denn 28 Tage sind immer 28 Tage.

wenn dir Urlaub zusteht und du ihn regulär genommen hast, dann wird es auf dem Stundenkonto so berechnet, als ob du die Regelarbeitszeit geleistet hast. Du kommst also nicht ins Minus. Enweder macht dein Chef nur einen Scherz oder er will dich betrügen.

Sylviana 10.03.2014, 10:03

Wieso betrügt der Chef, wenn sie einfach 2 Tage zu lange im Urlaub bleibt?

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DerTroll 10.03.2014, 17:36
@Sylviana

wieso zu lang im Urlaub geblieben? Hier steht, sie hat geschrieben von wann bis wann sie Urlaub hatte und ist in dieser Zeit der Arbeit ferngeblieben. Zu behaupten, daß der Monat zwei Tage nicht hat für die sie keinen Urlaub gehabt hätte ist unlogisch. Dann müssen nämlich auch alle, die keinen Urlaub hatten, für die zwei Tage Minusstunden gemacht haben. Die waren ja auch nicht an den Fehlenden Tagen im Dienst.

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Sylviana 10.03.2014, 19:37
@DerTroll

Die Azubine hat Kokolores verstanden. Sie hat einfach ihren Urlaub zulange ausgedehnt. Sie hat anstelle von 28 Urlaubstagen (seit dem 17.01.) einfach 2 Tage mehr genommen und ist erst am 3. März wieder an ihrem Arbeitsplatz erschienen. Einfach mal die Frage mit nem bischen Gripps lesen. Dann versteht man den Inhalt schon.

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DerTroll 10.03.2014, 19:45
@Sylviana

ne, ohne nähere Angaben muß ich von dem ausgehen, was da steht. Wo steht, daß sie 28 Urlaubstage nehmen sollte? Wieviele Tage es sind, hat sie nicht gesagt, sondern nur, daß der Urlaub im Februar stattfand und da dieser Monat nur 28 Tage im Gegensatz zu anderen Monaten, soll sie dafür Minusstunden im Wert von 2 Tagen erhalten haben. Das wurde in der Frage ganz klar so formuliert. Alles andere ist jetzt freie Interprätation von dir.

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Der Zeitraum des Urlaubs ist wohl irgendwie verunglückt. Wie lange hattest du jetzt Urlaub, bis zum 03.02. oder bis zum 02.03.?

Unabhängig davon darf durch Urlaub kein Minus auf einem Stundenkonto entstehen und die Begründung, die wären zum Ausgleich dafür, dass der Febr. nur 28 Tage hat, ist natürlich völliger Nonsens! Urlaub wird nicht in Kalendertagen bemessen.

mehro 11.03.2014, 00:09

sorry ich meinte bis zum 03.03.14

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Nein, das ist natürlich nicht rechtens! Urlaub ist Urlaub, egal wieviel Tage der Monat hat. Siehe hierfür das BUrlG und eventuell auch das Entgeltfortzahlungsgesetz.

Totaler Blödsinn. Das würde ja heißen, das alle anderen normalen Arbeitnehmer die zwei fehlenden Tage im Februar nacharbeiten müssten. Wenn VW das machen würde, was glaubst Du, wie schnell die Gewerkschaften auf dem Plan stehen? Ich glaube, Deine Chefin nutzt Dich schamlos aus.

Sylviana 10.03.2014, 10:06

Ihre Chefin nutzt sie nicht schamlos aus, sondern sie hat offenbar etwas falsch verstanden. Sie hatte 28 Tage Urlaub und der war bereits am 26.2. beendet. Sie hätte also im Februar bereits am 27.02 wieder arbeiten müssen. Wer hat da den Fehler gemacht?? Bestimmt nicht die Chefin.

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ralosaviv 10.03.2014, 18:45
@Sylviana
Sie hatte 28 Tage Urlaub 

Nein, hatte sie nicht. Sie sagt, der Februar hat 28 Tage. Das ist aber auch schon alles, was hier mit der Hausnummer 28 angegeben worden ist.

sie hat offenbar etwas falsch verstanden. 

Hmm!?

Wer hat da den Fehler gemacht?? Bestimmt nicht die Chefin.

Doch. Genau die!

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Sylviana 10.03.2014, 19:41
@ralosaviv

Nein, das Mädel hat die Chefin nicht richtig verstanden und hat deshalb hier nun wegen ihres Missverständnisses ein Problem dargestellt, was es so in dieser Form garnicht gibt. Sie hat tatsächlich nur einen Urlaubsanspruch von 28 Tagen, Vielleicht kann Sie uns mal sagen, was in ihrem Ausbildungsvertrag steht.

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mehro 11.03.2014, 00:23
@Sylviana

also nochmal für alle:

mir stehen 24 urlaubstage im jahr zu. diesmal habe ich nur meine 10 urlaubstage von letztem jahr in anspruch genommen,der mir zusteht (10 tage, weil ich am 1.8.13 dort begonnen habe mit der ausbildung). dieser fand vom 17.02.14 bis zum 03.03.14 statt. sie kam wirklich mit der begründung, dass ich minusstunden für 2 arbeitstage hätte, den ich nun schön aufarbeiten kann. diese woche und nächste woche muss ich jeweils 1 x mehr arbeiten, heißt 6 x die woche.

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Sylviana 11.03.2014, 13:02
@mehro

Dann hast Du also in deiner Frage selbst den Fehler versursacht, der zu Dieser Diskussion geführt hat. Du hast nämlich geschrieben: "Ich bin Azubi und hatte vom 17.01. bis zum 03.14 Urlaub". Jetzt ist es plotzlich der 17.2., das ist schon ein ziemlicher Unterschied und den letzten Tag hattest Du garnicht angegeben, so dass hier viel Rätselraten entstanden ist. Der 3.3. war übrigens ein Montag, hat Du an diesem Montag bereits wieder gearbeitet oder hattest Du noch frei. Die Urlaubsdauer berechnet sich immer vom ersten freien Tag bis zum letzten freien Tag. Wenn Du also am Montag noch frei hattest, dann hast Du nicht 10 Tage sondern 11 Tage Urlaub genommen. Also einen Tag mehr, als Du beantragt hattest.

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ralosaviv 11.03.2014, 14:43
@Sylviana

Das alles ändert rein Garnichts daran, dass zwei Tage mehr abgezogen oder ins Minus gestellt werden dürfen, weil der Februar nur 28 KT hat. Du hast weder die Frage verstanden, noch sonst irgendwie vom Urlaubsrecht auch nur den Hauch einer Ahnung - aber sei´s drum. Kann man nur hoffen, dass ein FS so einen Käse nicht auch noch für bare Münze nimmt.

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Sylviana 12.03.2014, 09:54
@ralosaviv

Du solltest einfach mal die Klappe halten, denn Du hast keine Ahnung.

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Es gibt keine Minusstunden durch Urlaub, es sei denn, dieser war unbezahlt.

Ansonsten schreibst du Stunden im Urlaubszeitraum so auf, als wärst du auf der Arbeit gewesen, so können keine Minusstunden entstehen.

Sylviana 10.03.2014, 10:02

Falsch, sie hat sich unberechtigterweise 2 Tage zuviel Urlaub genommen!

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ralosaviv 10.03.2014, 18:43
@Sylviana

Wo steht das denn? Das ist deine Interpretation der Geschichte. Aber selbst wenn sie sich so zugetragen hätte, kann der ArbG nicht einfach Minusstunden einführen, wie er will. Ein unentschuldigtes Fehlen berechtigt zur Abmahnung und zur Verweigerung der Entgeltfortzahlung. Alles darüber hinaus gehende hat der ArbN immer noch ein Wörtchen mitzureden.

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Sylviana 10.03.2014, 19:33
@ralosaviv

Häää?? Was hat denn nun die Entgeltfortzahlung mit dem Urlaub zu tun? Entgeltfortzahlung bekommt man im Krankheitsfall. Wenn man Urlaub hat, wird die Vergütung (Lohn oder Gehalt oder Ausbildungsvergütung) weiter gezahlt. Wenn Du keine Ahnung hast von Personalarbeit: einfach mal die Klappe halten.

Ich denke, wenn der Arbeitgeber anbietet, dass das Mädel die Stunden nacharbeitet, die sie sich unerlaubterweise frei genommen hat, ist das besser für sie, als wenn er sie abmahnt.

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ralosaviv 11.03.2014, 14:41
@Sylviana

Entgeltfortzahlung bekommt man selbstverständlich auch im Urlaub. § 11 BUrlG, auch wenn du meinst, dass wäre bei Urlaub nicht anzuwenden.

Wenn Du keine Ahnung hast von Personalarbeit: einfach mal die Klappe halten.

Toller Ton. Ändert aber nichts daran, dass du hier völlig auf dem Holzweg bist und dich scheinbar nur mit Beleidigungen wehren kannst, anstatt mit sachlichen Argumenten.

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Urlaub hat nix mit dem Monat zu tun. Im Januar, März, Mai etc bekommt man ja auch nicht automatisch den 31. frei, nur weil der Monat 31 und nicht 30 Tage hat.

Ne würde nicht sagen das dies rechtens ist. Was kannst du dafür, dass der Februar nur 28Tage hat. Es dürfen auch nicht 30Tage für den Februar gerechnet werden.

Sollte Dein Urlaubsanspruch 28 Arbeitstage umfassen und Dein letzter Arbeitstag war der 17.01., dann rechne mal nach: 28 Tage = 5 Wochen a 5 Tage plus 3 Tage. Damit endete Dein Urlaub am Mittwoch, den 26. Februar und unabhängig davon wieviele Tage der Februar hat, hättest Du am Donnerstag, den 27.02. und am Freitag, den 28.2. wieder arbeiten müssen. Wenn Du es nicht getan hast, hast Du Minusstunden.

ralosaviv 10.03.2014, 18:41

Frage gelesen? Deine Argumentation hat zumindest mit dem deutschen Bundesurlaubsgesetz herzlich wenig zu tun.

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Sylviana 10.03.2014, 19:29
@ralosaviv

Natürlich habe ich die Frage gelesen, aber Du wahrscheinlich nicht, wie kommst Du sonst auf das BUrlG.? Darum geht in in diesem Fall überhaupt nicht.

Als Azubi hat sie einen Ausbildungsvertrag und in dem findet sich auch ein Absatz über den ihr zustehenden jährlichen Urlaubsanspruch und das ist nicht zwingend nach BUrlG. sondern vielfach nach Tarif. Sie hat geschrieben, dass sie 28 Tage Arbeitstage Urlaub beanspruchen konnte. nach BUrlG wären es incl. der Samstage 24 Tage oder bei 5-Tage-Woche nur 20 Arbeitstage plus 4 Samstage, d.h. 4 Wochen gewesen. Wenn sie nur Ansprüche nach BUrlG. gehabt hätte, dann hätte sich sich nicht 2 sondern gleich 7 Tage zusätzlichen Urlaub gewährt, den sie nun in irgendeiner Form, wahrscheinlich durch Mehrarbeit wieder ausgleichen muss. Vielleicht hat die Chefin auch versäumt, den Urlaub schriftlich zu genehmigen, sonst wäre es wohl nicht passiert, dass das Mädel zulange weg bleibt.

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mehro 11.03.2014, 00:12

ich habe 24 urlaubstage pro jahr. der jetzige urlaub umfasste nur 10 tage. das waren die urlaubstage vom letzten jahr,die mir noch zusprachen. habe am 01.08. die ausb. begonnen und hatte somit für 2013 die 10 tage.

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Sylviana 11.03.2014, 09:10
@mehro

Danke, bei den von Dir genannten 24 Tagen, kommt es nun noch darauf an, ob es sich dabei um einen Anspruch auf Werktage (montags bis samstags) oder auf Arbeitstage handelt. Was steht in Deinem Ausbildungsvertrag. In vielen Fällen bemisst sich der Urlaub nach dem Bundesurlaubsgesetz. Dann bedeuten 24 Tage 20 Arbeitstage von montags bis freitags und 4 Tage, die auf einen Samstag entfallen müssen. In jedem Fall hast Du 4 Wochen Urlaub pro komplettem Ausbildungsjahr.

Meine Erklärung geht nun davon aus, dass Dein Urlaubsanspruch sich nach dem Bundesurlaubsgesetzt bemisst, also 20 Tage von montags bis freitags umfasst. Und wenn Du noch die 10 Tage Resturlaub aus 2013 hattest und von Deinem Jahresurlaub 2014 dazu noch 10 Tage nehmen wolltest, dann konntest Du 20 Arbeitstage (von mo.-fr.) verplanen. Du schreibst, Dein letzter Arbeitstag vor dem Urlaub war der 17. Januar, dann war der erste Urlaubstag der 20. Januar und die beantragten 20 Urlaubstage waren mit dem 21. Februar verbraucht. Du hättest demnach am 24. Februar wieder arbeiten müssen. Wenn Du erst am 3. März die Arbeit wieder angetreten hast, dann hast Du anstelle von 10 Tagen Deines diesjährigen Urlaubs bereits 15 Tage verbraucht und Dir bleiben insgesamt noch 5 Tage für den Rest des Jahres.

Wenn diese Annahme von mir nicht mit den tatsächlichen Gegebenheiten übereinstimmt, dann schreib mir noch einmal ganz konkret. Du kannst darauf vertrauen, ich kenne mich zu 100 Prozent aus, denn ich leite den Personalsektor eines großen Unternehmens. Wenn ich es Dir erkläre, kannst Du davon ausgehen, dass es stimmt.

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ralosaviv 11.03.2014, 14:45
@Sylviana

Noch mehr an der Frage vorbei geht's aber jetzt nur noch, wenn ein Vortrag über UFOs kommt.

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Der Urlaub berechnet sich nicht nach Wochen oder Monaten sondern nach Werktagen. Wenn Du 24 Tage Urlaubsanspruch (in Werktagen) hast und Samstags nie arbeitest, dann hast Du 20 Arbeitstage Urlaub im Jahr. Rechne mal nach. Deine Angaben in der Fragestellung sind nicht klar.

mehro, schau mal in Deinen Ausbildungsvertrag wieviel Urlaub Dir in diesem Ausbildungsjahr insgesamt zusteht. Das mit dem Februar ist Quatsch und dass Deine Vorgesetzte das wirklich so begründet hat, wie Du es verstanden hast, ist unvorstellbar. Wahrscheinlich hast Du da etwas missverstanden.

Bist du dir sicher, dass dich deine Vorgesetzte nicht veräppelt hat?

Sylviana 10.03.2014, 10:04

Wahrscheinlich hat sie nicht richtig zugehört, was die Vorgesetzte gesagt hat.

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StupidGirl 10.03.2014, 10:58
@Sylviana

Das erscheint mir auch so. Es entsteht der Eindruck, dass die Chefin ihr die Minus-Stunden für den 29 und 30 Februar anrechnen will, obwohl es diese Tage ja nicht gibt.

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mehro 11.03.2014, 00:18
@StupidGirl

ich habe sie nicht falsch verstanden. genau so hat sie es argumentiert und da wurde ich sofort mulmig

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