Minusstunden bei Eigenkündigung?

4 Antworten

Jetzt habe ich mitgekriegt die wollen die Minusstunden ausgleichen, ist das Rechtens?

Also grundsätzlich JA. Mit der Anhäufung der Minusstunden liegt quasi ein Lohnvorschuss vor. Da aufgrund der Kündigung die Arbeit nicht mehr geleistet werden kann, dürfte man von einer stillschweigenden Abrede dahingehend ausgehen, dass die Minusstunden mit Vertragsbeendigung auszugleichen sind.

Etwas anderes könnte ich mir vorstellen, wenn der Arbeitgeber kündigt, da er somit auf die künftige Leistung verzichtet. Aber im vorliegenden Fall - meine ich - muss ein Ausgleich stattfinden.

Je nach dem, um wie viel Geld es geht, würde ich den Fall einem Anwalt schildern und ihm gleichzeitig den Arbeitsvertrag vorlegen. Macht aber nur Sinn, sofern eine Rechtsschutzversicherung vorliegt.

Viel Erfolg

 

Es geht um ca. 500 €, ich habe aber meine Fähigkeiten zur Verfügung gestellt und deshalb ist er im Annahmeverzug. Naja ich sag mal so Rechtschutzversicherung muss nicht sein, ich kann mich ja auch beim Arbeitsgericht melden. Aber ob es sich lohnt ist die eine Sache, mir geht es halt drum ob der Arbeitgeber recht bekommt da er von mir verlangt hat Überstunden zu leisten. Aber ich die manchmal nicht leisten konnte da paar Fragen offen waren zum weiter arbeiten.

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@Gelend

ich habe aber meine Fähigkeiten zur Verfügung gestellt und deshalb ist er im Annahmeverzug.

das ist grundsätzlich schon richtig, wenn es keine Arbeitszeitkonten gibt. Aber Arbeitszeitkonten werden gerade deshalb installiert, damit man eben auf Arbeitgeberseite das Problem mit dem Annahmeverzug nicht hat. 

Völlige Gewissheit wirst Du hier auf diesen Seiten nicht erhalten, ich persönlich würde es im vorliegenden Fall dabei belassen.

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Biete einfach mal an die Kündigung um zwei Wochen zu verschieben um die Minusstunden abzuarbeiten. Wenn die eh keine Arbeit haben werden Sie wohl darauf verzichten.

Ein Arbeitskonto hat auch Grenzen, mal dem Vertrag lesen und den Tarifvertrag. So ein Konto ist an harte Grenzen gesetzt. Nicht alles ist wirklich Gleitzeit. Ist es keine Gleitzeit dann hat der Chef Pech

Traue keinem Betriebsrat wenn du die Firma verlässt

Wenn es am Arbeitgeber lag, dass Du Deine Stunden nicht vollbekommen hast, kann er dieses "unternehmerische Risiko" nicht auf Dich abwälzen, zumindest laut diesen Links hier:
http://www.deutsche-anwaltshotline.de/rechtsberatung/102004-darf-der-arbeitgeber-minusstunden-vom-gehalt-abziehen

http://www.kuendigungsschreiben-vorlage.de/minusstunden-bei-kuendigung/

Außerdem ist es für einen Abzug nötig, dass Du überhaupt ein Arbeitszeitkonto hast:
https://www.advocado.de/ratgeber/arbeitsrecht/kuendigung/minusstunden-bei-kuendigung.html

Ja ich habe ein Arbeitszeitkonto, die im Betriebsrat haben auch gemeint das die Minusstunden schuld vom AG sind, weil Plus Stunden stehen dann dem Arbeitgeber zu, falls die Insolvenz werden. Aber das Problem besteht jetzt darin, da der Chef mich aufgefordert hat Überstunden zu leisten wegen der Minusstunden, müsste ich bis zur Kündigung jeden Tag 10 Stunden arbeiten, wo manchmal nicht möglich war, deshalb bin ich mir nicht sicher ob er die Stunden ausgleichen darf oder nicht.

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oelbart danke für den Link, hab das hier rausgefunden:

Bei einer Eigenkündigung kann das Unternehmen den Arbeitnehmer aber dazu
auffordern, Minusstunden bis zum Kündigungstermin abzubauen.
Selbstverständlich können Minusstunden nicht über Jahrzehnte hinaus
angerechnet werden. Denn auch Überstunden verfallen nach einer gewissen
Dauer. Außerdem muss bei Mehrarbeit beachtet werden, dass der
Arbeitnehmer nicht über die zulässige Gesamtarbeitszeit kommt.

Also hat der Chef recht, da er mich aufgefordert hat die Minusstunden abbzuarbeiten und da ich auch ein Projekt hatte, wäre das möglich gewesen. Die gesetzlichen Arbeitszeit würde es auch nicht überschreiten da ich im Durchschnitt trotz tägliche 10 Stunden arbeit, auf 8 Stunden gekommen wäre, da ich im April komplet daheim war.

Danke für deine Links.

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