Minuskonto

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

dein Job ist es Dächer zu decken und der deines Chefs u.a. dafür zu sorgen, dass genug Dächer zum Decken in den Auftragsbüchern stehen. Macht er seinen Job schlecht, muss er es ausbaden, sprich - dich trotzdem bezahlen. Das ist jetzt sehr vereinfacht ausgedrückt, aber sofern vertraglich nichts anderes vereinbart ist, bekommst du die vereinbarten Arbeitsstunden auch bezahlt.

Selbstverständlich darf er dir die Minusstunden abziehen, denn das Geld dafür hat er dir ja quasi nur geliehen, also hast du Schulden bei ihm. Hättest du Plusstunden, würde er die dir ja auch bezahlen.

Was manche hier für "abenteuerliche" Begründungen abgeben ist kaum noch auszuhalten. Seit wann ist ausstehender Lohn mit Schulden gleichzusetzen?

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@consiliario

Nicht ausstehender Lohn! Ausstehende Arbeitsleistung! Angenommen, du musst 35 Stunden die Woche Arbeiten, arbeitest aber nur 30, und das vier Wochen Lang. Du bekommst aber den vollen Lohn für 140 Stunden, dann hast du 0 Minusstunden. Und beim Ausscheiden zieht der Arbeitgeber die natürlich ab, ist doch ganz logisch. Der schenkt doch kein Geld.

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@Benito0330

Wenn die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit nicht erreicht wird, da der Chef keine Arbeit hat, dann ist das sein "Bier". Das kann er nicht den Angestellten anlasten. So sieht es nun einmal aus. Der Arbeitnehmer hat über die vertraglich festgelegte Zeit seine Arbeitskraft zur Verfügung gestellt. Wenn der Arbeitgeber diese dann nicht nutzt, dann muss er diese Zeit dennoch bezahlen.

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@consiliario

Macht er ja auch, dafür rutscht der Arbeiter ins Minus. Und das muss er dann selbst wieder ausgleichen, das is ja das Dumme. Ich war mal bei einer Zeitarbeitsfirma, da war das genauso. Auch laut Tarifvertrag.

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Ich lese mal aus deiner Frage heraus, das du gekündigt wurdest. Natürlich kann der Arbeitgeber dir nun die Minusstunden vom Lohn abziehen, da du ja diese Stunden nicht gearbeitet hast. Somit auch kein Anspruch auf Bezahlung dieser Leistung...eigentlich logisch oder?

Minusstunden sind durch den Arbeitgeber entstanden, ich hatte meine Kraft angeboten jeden Tag

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@carsten123123

inwiefern sind die entstanden? Maschinenfehler? da musst du mal genauer auskunft geben

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@Abject

Er hat uns nach Hause geschickt weil es geregnet hat, Dachdeckerrei

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@schnucki65

da es für diesen beruf eigentlich typisch ist das es auch mal regnet, söllte sowas echt im arbeitsvertrag geregelt sein.

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Nicht in jedem Fall. Sind die Minus-Stunden dadurch "aufgelaufen", weil tatsächlich keine Arbeit da war, dann kann das nicht dem Arbeitnehmer angelastet werden. Dann ist also der vertraglich geregelte Lohn zu zahlen.

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@consiliario

Laut § 615 BGB ist der Arbeitgeber grundsätzlich zur Lohnzahlung verpflichtet, wenn er den Arbeitnehmer nicht beschäftigen kann wegen Arbeitsmangel. Dazu gibt es auch ein Urteil: LAG Nürnberg, Urteil vom 30.05.06 - Az: 6 Sa 111/06

das stimmt schon nur hatte er das nicht direkt von anfang an gesagt,

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@Abject

DH! Womit dann auch die Frage beantwortet ist. Hoffentlich "honoriert" der Fragesteller auch Deine Antwort.

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@consiliario

danke. nur weiß ich nicht wie es sich verhält wegen dem grund des heimschickens, da es ja für den arbeitsschutz war. denke aber sowas steht im arbeitsvertrag, da es ja nun öfter regnen könnte...^^

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Arbeitsvertrag nichtig?

Hallo.

Ich wurde gestern nach einem erfolgreichen Bewerbungsgespräch zur Vertragsunterzeichnung eingeladen. Was ihr wissen müsst: Arbeitgeber ist Randstat - eine Personalvermittlung für Zeitarbeit.

Mir wurde gesagt, zumal ich mich auf eine Festanstellung dort direkt beworben hatte, dass das für mich keine Zeitarbeit wäre. Auch wurde mir ein fester Standort in einer Randstat-Niederlassung versprochen.

Nun war ich gestern zur Vertragsunterzeichnung da. Als ich ankam, war der Chef, mit dem ich das Gespräch und auch den Vertragstermin hatte, im Stress, da er in einer halben Stunde einen wichtigen Termin hat.

Trotzdem wollte er mit mir alles besprechen und fertig machen. Er hatte schon alles vorbereitet und ich bräuchte nur noch unterzeichnen. Davor erklärte er mir noch grundlegende Sachen zu den EDV- Systemen und lag mir dann in den letzten 3 Minuten den Arbeitsvertrag vor.

Er erklärte mir im Schnelldurchlauf die Inhalte des Arbeitsvertrages und blätterte schneller um, als ich gucken konnte. Er müsse ja zu einem wichtigen Termin und er braucht die Unterschrift heute, damit er Zugänge und alles für mich beantragen kann (da ich in 4 Tagen dort anfangen soll und die Beantragung und Bearbeitung Zeit braucht). Ich habe mir da nichts bei gedacht. Zumal ich frisch aus der Ausbildung komme und das mein erster richtiger Arbeitsvertrag ist und ich keinerlei Erfahrung habe...

Unter gewissem Zeitdruck unterschrieb ich den Arbeitsvertrag, um meinen zukünftigen Chef auch nicht verärgern zu wollen. Er verabschiedete mich und brachte mich noch raus.

Ich war voller Freude und erleichtert, dass ich eine Stelle gefunden hatte, die mir zusagt und dass alles so schnell und reibungslos geklappt hatte.

Als ich dann aber zu Hause war, las ich mir den Arbeitsvertrag nochmal durch und alles, was er mir für die Vorbereitung noch mitgegeben hatte. Ich bin fast zusammengebrochen...

In dem Vertrag steht drin, dass der Mitarbeiter "vorwiegend bei Randstat-Kunden zur vorübergehenden Tätigkeit eingesetzt" wird. Der nächste Passus lautete: "Der Mitarbeiter kann in Wege einer Arbeitnehmerüberlassung bei Kunden von Randstat eingesetzt werden. Der Mitarbeiter wird dann in den Kundenbetrieb eingegliedert und dem Weisungsrecht des Kunden unterstellt." und "Die Arbeitsleistung ist an verschiedenen Einsatzorten in der Regel im Gebiet Bundesrepublik Deutschland zu erbringen. Der Mitarbeiter klärt sich damit einverstanden, in Einzelfällen auch im gesamten Bundesgebiet eingesetzt zu werden."

Auch habe ich zwischen den anderen Unterlagen noch eine sogenannte Bewerberkarte gefunden, die ich ausfüllen sollte mit Angaben wie Schuhgröße, Kleidungsgrösse etc.

Das war für mich der letzte Hinweis dafür, dass ich einen Leiharbeiter-Vertrag unterzeichnet hatte und die mit mir machen können, was die wollen...

Ich brauche eure Hilfe... Wie komme ich da wieder raus? Bzw. ist der Vertrag überhaupt rechtswirksam, da ich unter falschen Angaben unterschrieben habe?!

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