Minusbetrag auf Umsatzsteuerbescheid

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Oh mein Gott, was für Antworten! Sooo schwer ist der Bescheid doch nun wirklich nicht zu lesen.
 
Da steht: Ihr habt während des Jahres einen Vorsteuerüberschuss von 3', aber wir haben euch 11' bereits ausgezahlt, also wollen wir die zuviel ausgezahlten 8' wiederhaben.
 
Was mich interessiert: Wie kann es denn passieren, dass die Umsatzsteuerjahreserklärung derart von der Summer der USt-Voranmeldungen abweicht? Sowas geht doch gar nicht Habt Ihr Vorauszahlungen hinterzogen? Oder gar selber gebucht?
 
Wäre ich Finanzbeamter, ich würde den Bescheid unter Vorbehalt der Nachprüfung setzen (steht dann über dem Zahlenteil) und demnächst eine Umsatzsteuersonderprüfung anordnen.

Danke für die Antwort. Unser Steuerberater ist auch ratlos. Wir haben in dem Jahr drei Autos gekauft, wir vermuten das das Finanzamt eins davon nicht als Geschäftswagen deklariert hat. Nur so können wir uns das erklären. Hinterzogen haben wir nix und alle vorrauszahlungen immer bezahlt. Mal schauen was der vom Amt dazu sagt.

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@dielilie

Wenn das so ist, dann habt ihr hoffentlich Einspruch eingelegt und AdV beantragt.

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Das Minus davor bedeutet eigentlich immer eine Rückzahlung. Steht da wirklich: bitte zahlen ?

Und was bedeuten dann 2 Minusse?

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Eigentlich sollte der USt-Bescheid mit 0 € eingehen. Dafür macht man ja mtl. bzw. 1/4 jhrl. USt-Voranmeldungen und zahlt die USt mtl. bzw. 1/4 jhrl. Der USt-Bescheid ist dann die Zusammenfassung. Es wurde dann wohl entweder zuviel USt oder zuwenig USt bezahlt. Vielleicht könnt ihr ja mal die UST-Voranmeldungen mit der USt-Erklärung vergleichen?

Sehe ich auch so. Es sollte 0,- rauskommen; nur wenn man schlampig bucht, kommt eine Nachzahlung für Kfz-Eigennutzung usw. raus. Eine solche Differenz riecht, und zwar sehr streng.

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