Minus Stunden/ Arbeitgeber will das vom Lohn abziehen

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9 Antworten

Die Frage kann eigentlich hier garnicht exakt beantwortet werden, da verschiedene Informationen fehlen. Wie sind die Minusstunden zustande gekommen, existiert ein Arbeitszeitkonto,...

Es gibt Urteile, nach denen der Arbeitnehmer nicht zum Ausgleich der zu wenig geleisteten Arbeitsstunden verpflichtet ist. Nämlich dann wenn der Arbeitgeber ihn aus betrieblichen Gründen weniger eingeteilt hat und deshalb in Annahmeverzug geraten ist.

Die pauschale Antwort, das sei rechtens ist meiner Meinung nach nicht korrekt. Ich bin aber kein Anwalt, deshalb solltest du dir im Zweifel und unter genauer Prüfung des Sachverhalts bei einem Anwalt Rat einholen.

Am einfachsten wäre es, sofern es möglich ist, die Stunden noch bis Ende des Arbeitsverhältnis abzuarbeiten. Natürlich unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorschriften.

ich habe in meinem Vertrag eine 31,20 Stunden Woche.Wenn ich nicht voll eingeplant werde, wieso sollte man mir dann die minus stunden abziehen dürfen vom Gehalt?

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@Glitzerprincess

Wenn er dich weniger einplant als vorgesehen ist das meiner Meinung nach der von mir oben genannte Fall. Er hat dann kein Recht dir die Stunden vom Gehalt abzuziehen. Aber wie gesagt, ich bin kein Anwalt und die letzten Vorlesungen zum Thema Arbeitsrecht während des Studiums sind schon eine Weile her.

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Grundsätzlich besteht zwar ein Zusammenhang zwischen Leistung und Gegenleistung und Lohnabzug ist eine Möglichkeit, dieses zu gewährleisten. Aber natürlich auf Grundlage der Verträge. Sofern im Arbeitsvertrag eine bestimte Arbeitszeit und ein bestimmter Lohn vereinbart wurden, ist der Arbeitgeber auch verpflichtet, diese Arbeitszeit zu ermöglichen.

28 Stunden an 26 Tagen nachzuarbeiten sollte möglich sein, ohne gegen Auflagen zu Ruhephasen zu verstoßen. Somit wäre der Arbeitsgeber in der Bringschuld, die angebotene Arbeitsleistung sinnvoll zu nutzen. Die Nachfrage "...was wir machen sollen..." rührt daher, dass er den Vertrag nicht so einfach einseitig ändern darf.

Problematisch kann es werden, wenn kürzere Arbeitszeiten wegen der Weiterbildung mit dem Arbeitgeber vereinbart wurden.

Nein, die Weiterbildung habe nur an meinen freien Tagen gemacht.Ist eine Woche im Monat.Habe auch noch Resturlaub und frei.Und habe meinem Arbeitgeber angeboten diese stunden nachzuarbeiten, das will er nicht.Jetzt weiß ich nicht was ich machen soll. Er wollte schon am gleichen Tag eine Entscheidung von mir.Arbeitszeit in der Woche ist festgelegt im Vertrag und Lohn nach Tarif festgelegt. Und der Dienstplan wird nicht durch mich geschrieben, sondern durch meine Vorgesetzte.

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@Glitzerprincess

Den Chef höflich darauf hinweisen, dass man die vertraglich vereinbarte Arbeitsleistung erbringen möchte. Wenn der Arbeitgeber die Arbeit nicht nutzen möchte, enthebt es ihn nicht von seinen Verpflichtungen. Und darauf hinweisen, dass man dies als Laie von einem Arbeitsrechtsanwalt klären lassen wird.

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Ja das ist rechtens. Du kannst natürlich auch nach dem 1. August noch arbeiten kommen und die Zeit abarbeiten. Aber auch das wird aus rechtlichen Gründen wohl nicht gehen. Da hast du also leider Pech gehabt und musst akzeptieren, dass er dir das vom Gehalt abzieht.

ja leider ist das rechtens wenn du nicht die erforderlichen stunden erbracht hast wird er dir das vom lohn abziehen schenken wird er dir das leider nicht da kann mann nix machen mfg

Natürlich, nicht erbrachte Leistungen werden auch nicht bezahlt.

Ja, das ist rechtens. Hast Du nicht noch Urlaub, den Du verrechnen kannst?

Das ist korrekt. Du hast GEHALT, keinen Stundenlohn, arbeitest aber nicht voll für das vereinbarte Gehalt - aus welchen Gründen auch immer - also darf die Differenz einbehalten werden.

Ja das schon, aber wie gesagt wenn man mich nicht so plant, kann ich doch nichts dafür.Oder?

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@Glitzerprincess

Doch. Wenn es Dir auffällt, dass Du zu "wenig" eingeplant wurdest, hättest Du darauf hinweisen müssen, oder eventuell als Ausgleich Wochenendarbeit anbieten müssen. Diese Negativzeiten werden im Rahmen der Gleitzeitregelung geduldet, denn dafür ist soetwas da. Kündigst Du nun und hast "Minus" auf dem Konto muss das Durch Arbeit, Urlaubsabzug, oder halt Geld ausgeglichen werden.

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Sicher ist das rechtens. An Deiner Stelle würde ich ihm anbieten, die Stunden nachzuarbeiten. Ist meiner Meinung nach die einfachere Variante.

Was soll er denn sonst machen? Hast Du einen Gegenvorschlag?

Mich so einplanen das kein GEPLANTES Minus zustande kommt....

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