Minijobs in Homeoffice?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

1. Skepsis ist auf jeden Fall berechtigt. Wäre es so "einfach" würde das jeden machen! 
2. Gehen tut das schon. 

Die Liste der echten Jobs ist leider kürzer als die der Betrügereien und Abzocker... naja... 

Ich nenne mal ein paar Beispiele zuerst, wovon ihr auf JEDEN FALL die Finger lassen solltet:

- Verdiene 7.500€/Woche nebenbei (genau! das klingt seriös!) 

- Ebooks versenden oder vertreiben (dafür zahlt keiner Geld! Echte ebook von vernünftigen Autoren gibts bei anständigen Händlern und nicht über eine schwindlige"private" webseite) 

- Alle Jobangebote bei denen ihr in VORLEISTUNG gehen müsst 

- Alle Jobangebote bei denen ihr beim Besuch der privaten Internetseite Augenkrebs bekommt 

- Alle Jobinserate, bei denen die erfolgreichen bisherigen "Bewerber" sich äußern wie "Ich habe in Kürzester Zeit sooo viel Erfolg gehabt..." 

- Alles im Bereich Finanzen - Finger weg! Beispiel sind nur unter anderem HDMI, OVB ... 

- Alles was mit eBay-Verkauf zu tun hat. Vorsicht, internationale Geldwäsche. Verkauft niemals Produkte von anderen, die ihr nicht selbst versendet! Die zahlen, der Betrüger versendet nicht, der Käufer reklamiert, Du musst das Geld zurückgeben, wovon Du nur die Hälfte als "Provision" behalten hast. Du wirst verklagt. Der andere sitzt in Südamerika. 

- Verdiene 7€ / Email (ich wäre ja nur noch am EMail versenden*kicher*) 

- Schneeballsysteme, alles was zu verlockend klingt, 

- alles womit man einen Stundenlohn von über 30€ erzielen könnte-

- alles wovon mein keine Ahnung hat,

- alles was "schnelles Geld" impliziert - Finger weg!

Gebt Eure Daten nicht her, fallt nicht darauf rein!! Alles von den Plattformen "heimarbeit.de", "heimarbeit-von-zuhause.de", "heimarbeit24.de", "fixverdient.de". zum Schluss: Nur Stellenangebote in Jobbörsen wo es auch andere Kategorien gibt, sind echt. Man merkt es am Text des Stellenangebotes: hier ist schon sehr genau beschrieben, was man machen soll. Ist die Stellenbeschreibung nur im entferntesten unklar und zu allgemein- FINGER WEG! 

Checkt die Firmen, die Webseiten - jede Firma MUSS ein Impressum haben. Steht da "Humpidumpi Firma" ohne dem erforderlichen Rechtszusatz (GmbH, KG, AG, UG, Ltd., GbR, etc.) - Vorsicht!. Steht da nur ne Emailadresse. Finger weg. Steht da nur eine Handynummer und kein Festnetz? Anrufen. Geht der mit "Hallo" ran, könnt ihr Euch vorstellen, was für ne Art "Firma" das ist ;)

So, es gibt auch gutes zu sagen - glaube ich ;) - Wichtig ist: immer gut die Firma recherchieren! Anrufen! Das spart Ärger am Ende der Heimarbeit ;)

Das alles gibt es tatsächlich in Heimarbeit: 

1.) Wenn man es kann: Entwicklung von Internetseiten (Wordpress) - das machen viele freie Programmierer von daheim 
2.) Telefondienst im "Homeoffice" - Sekretärin für eine Firma spielen, die kein eigenen Support hat...
3.) Kundenakquise -Du rufst potentielle Neukunden an. Undankbarer Job und nur dann seriös, wenn die Firma bereits Kontakt zu der Adresse hatte. Kaltakquise ohne vorherigen Kundenkontakt mit Erlaubnis=Verboten! Jedenfalls bei Privatpersonen... 
4.) Marktforschung. Hier auch wieder aufpassen - nur Stellenangebote in Jobbörsen nutzen, bei denen das Marktforschungsinstitut klar erkennbar und seriös (also eine echte Firma) ist - deren Webseite ruhig mal besuchen. Es gibt seriöse, die Onlinebefragungen machen. Allerdings ist das kein konstante Verdienstquelle. Und ein persönlicher Kontakt sollte schon auch möglich sein. Wenn ihr den "Arbeitgeber" schon am Telefon nicht versteht, aufpassen! 
5.) Texte für Verlage oder Webseiten-Betreiber schreiben. Auch SEO-Texter oder "content-Texter" genannt. Hier ist wichtig: Vergütung pro Zeichen, nicht pro Zeit - das würde keiner anbieten. 
6.) Babysitting, Tiersitting etc.: wer mit seinem eigenen Kind nicht schon aufm Zahlfleisch läuft, kann sich ja noch einen Hund ausleihen - zum gassigehen ;) 
7.) Nachhilfe geben - kann man von zuhause machen. Egal obs Englisch oder Klavierunterricht oder Stricken ist. 

Mehr fällt mir jetzt nicht ein. 
Noch mal -weil es so wichtig ist- und ich im Bekanntenkreis viele Fälle kenne: Diese Jobs findet ihr auf Jobbörsen die auf Nebenjobs, Minijobs oder Studentenjobs spezialisiert sind - nicht bei "eBay Kleinanzeigen" und nicht bei Quoka oder anderen kostenfreien Kleinanzeigenseiten-Foren! Bei Nebenjobbörsen darauf achten, dass vielfälltige aktuelle Jobs mit "ordentlicher" Beschreibung zu sehen sind. Ich solltet Euch NICHT VORAB ANMELDEN müssen, um eine Bewerbung zu versenden!!!!!! Bewerbung muss auch ohne vorherige Registrierung versendet werden können. EMail müsst ihr natürlich für die Kontaktaufnahme im Formular trotzdem hinterlassen, klar. aber wenn ihr zur Anmeldung aufgefordert werdet... ihr wisst schon... Finger weg ;) 

Tipp am Schluss: Kugelschreiber zusammenbauen - schon mal gehört?Kugelschreiber wurden noch nie manuell zusammengebaut (nur zum Testzweck ein paar wenige und das vor dem zweiten Weltkrieg!) - man sieht, wie gut Betrüger Ihre Infos verbreiten können - und alle glauben es ;) 

Danke, die Antwort hilft mir gut weiter.

Tatsächlich wären für mich die relevantesten Tätigkeiten der Aufzählung die Erstellung von Internetseiten mit Wordpress sowie das Texten für Webseiten/Verlage.

Leider bin ich während meiner Suche noch nicht auf derartiges gestoßen, werde aber jetzt mal spezifischer danach suchen.

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@Choli93

Wenn du das kannst, super!
Hier muss man nur immer darauf achten, dass es sich um einen Minijob handelt, nicht um eine "freie Mitarbeit" die einen Gewerbeschein bedarf. Das wäre eher unattraktiv.

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Ja es stimmt. Der Großteil den man findet ist Betrug. Jedoch gibt es Möglichkeiten. Welche Fähigkeiten bringst du denn mit ? Vielleicht kann ich ja vermitteln.

Grundlagen in Webseiten Erstellung(HTML und PHP Programmiergrundlagen), Kenntnisse in Excel, Word etc.

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@Choli93

In welcher Region bist du denn? Wäre es denn ok, wenn Du anfänglich vor Ort bist und (nach dem "Kennenlernen") später dann im Homeoffice arbeitest?
Viele Arbeitgeber wollen sich das zuerst mal angucken, bevor sie einen Anstellungsvertrag im Minijobbereich machen - danach kann aber Homeoffice kein Problem sein. Manchmal ist das sogar gewünscht.

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