Minijob, Vorgesetzter verlangt 1 Monat unbezahltes Praktikum, ist das rechtens?

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8 Antworten

Was meint ihr, ist das völlig normal und rechtens?

Nein - das ist weder "normal" noch "rechtens".

Auch bei einem Praktikum besteht Anspruch auf Vergütung, sofern es sich nicht um ein Pflichtpraktikum handelt oder ein nicht länger als drei Monate dauerndes Praktikum zur Orientierung oder begleitend für die Studien- oder Berufsausbildung.

Selbst wenn ein Vereinbarung getroffen würde, die eine Entlohnung ausschlösse, so bestünde dennoch Anspruch auf Entlohnung, weil eine solche Vereinbarung unwirksam wäre.

Du könntest also - wenn Du wolltest - eine solches Praktikum absolvieren und anschließend die Entlohnung fordern. 

Das Verlangen ist in höchstem Maße unseriös, und der hier bisher geäußerte Verdacht, es würde sich um reine "Abzocke" handeln, durchaus berechtigt!

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Dieser Chef sucht wohl billige, bzw. kostenfreie Mitarbeiter.

Ich persönlich würde ihm was husten! Einen Monat lang jeden Tag ohne Bezahlung arbeiten? So gut kann gar kein Job sein!

 

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Keine Ahnung, wo du das Gespräch hattest.

Aber pass auf, dass du nicht 4 Wochen umsonst arbeitest und abgezockt wirst.

Erkundige dich mal im Internet ob da was kommt über die Firma. Wer arbeitet schon ohne Vertrag in der Tasche 4 Wochen ohne Vergütung.

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Lass mich raten, nach dem einen Monat fällt den Chef ein, dass du nichts taugt und wirft dich raus - und nimmt sich den nächsten Dummen, den er ausbeutet.

Vergiss es, wer einen Monat fast in Vollzeit ohne Bezahlung da arbeiten soll, der wird einfach nur ausgebeutet. Zeig den Ausbeuter den Mittelfinger.

Was besseres als Vollzeit einen Monat umsonst zu arbeiten findest du immer. Und keiner soll mir jetzt mit eine Chance anfangen!!!

PS: Man kann AG online bewertet, also tue es ,weise darauf hin, was von dir verlangt wird, ist ja eine Tatsache.

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Das ist Ausputz - ich würde die Finger davon lassen.

Wenn der AG das jeden Monat neu macht, muss er nie was bezahlen und hat immer Leute zum Arbeiten.

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Kommentar von Familiengerd
06.03.2017, 17:54

muss er nie was bezahlen

Aber nur, wenn die "Hereingelegten" am Ende nicht dennoch ihre Entlohnung verlangen - denn das können sie!

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Lass die Finger davon.

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Rechtlich gesehen erlaubt. Aber ich würde es nicht machen, das ist Ausbeutung.

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Kommentar von Familiengerd
06.03.2017, 17:40

Rechtlich gesehen erlaubt.

Das ist schlicht und einfach falsch!

Selbst wenn ein entsprechender Vertrag geschlossen würde, der ein Praktikum explizite ohne Bezahlung vorsieht, bestünde Anspruch auf Entgeltung, weil eine solche Vereinbarung nichtig wäre.

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Machen oder lassen, es werden andere Bewerer sein, die es tun.

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Kommentar von Jewi14
06.03.2017, 17:37

Das ist ja das traurige, es gibt verzweifelte, die es machen in der Hoffnung den Job zu bekommen, natürlich ohne Erfolg.

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Kommentar von Familiengerd
06.03.2017, 17:51

es werden andere Bewerer sein, die es tun

Wer so dumm ist, dem ist nicht zu helfen!

Er könnte aber dennoch am Ende eine Entlohnung verlangen, weil das Vorgehen des Arbeitgebers rechtswidrig ist.

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