Minijob oder geringfügig beschäftigt; wer kennt sich da aus?

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5 Antworten

Hallo,

vom Grundsatz kann die Arbeitnehmerin die Vollzeitstelle wieder antreten oder kündigen. Wenn sie nicht zur Arbeit erscheint, kann man wegen Fernbleibens von der Arbeit kündigen.

Man kann sich aber auch auf andere Wege einigen:

Wenn es z.B. bestimmte Atrbeitsspitzen im Verlaufe einer Woche gibt, kann man ggf. nur montags und freitags arbeiten oder eine Arbeitszeit von 17-20 Uhr vereinbaren. Wichtig ist, was ist für den Betrib gut und welche Kinderbetreuung bzw. Arbeitszeit ist von der Mutter gewünscht. Wenn beide einen Kompromiss wollen, wird es für beide zufriedenstellende Lösungen geben.

Bei arbeitsrechtlichen Fragen:

http://www.arbeitsrecht.de/forum/arbeitsrecht/

Gruß

RHW

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Kommentar von RHWWW
08.10.2011, 04:47

Danke für den Stern!

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Die Entscheidung, mit welcher Stundenzahl die Mitarbeiterin wieder anfängt, treffen sie miteinander. Wenn die Mitarbeiterin in Teilzeit, egal ob geringfügig (Minjob ist dasselbe) oder mit mehr Stunden: hatte sie vorher eine Vollzeitstelle, liegt es an ihnen als Arbeitgeber im Sinne ihres Betriebes zu entscheiden, ob sie ihr entgegen kommen. Wenn das Unternehmen das nicht hergibt, kann sie sich entscheiden: Vollzeit oder Kündigung, die sie dann selbst aussprechen muss, nicht sie. Wenn sie mit der geringfügigen Tätigkeit einverstanden sind, weil es in die Unternehmensstruktur passt, dann zahlen sie als Arbeitgeber die Pauschale an die Bundeskanppschaft, die Mitarbeiterin keine Sozialversicherungsbeiträge und kann in die Familienversicherung bei ihrem Ehemann. Jedoch sollte sie selbst bedenken, dass diese Zeit in der Rente große löcher reißen wird- und ob eine Ehe auf Dauer hält, ist die Frage.

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zu beachten wäre aber für Ihre Arbeitnehmerin, dass sie nur in der Familienversicherung bei Ihrem Mann bleiben kann wenn sie nicht mehr als 365 € (das war glaube ich die Genze) verdient. Hat sie mehr, ist eine kostenfreie Familienversicherung für sie nicht mehr mögl.

Wenn Ihre AN par-tout in die Familienversicherung will, dann können Sie sie nur als Mini-Jobberin beschäftigen.

Nicht nur die Mini-Job-Zentrale kann sie da beraten, auch die KK wissen da sehr gut bescheid.

LG

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Kommentar von RHWWW
06.10.2011, 02:47

Als Arbeitsnehmerin darf sie bis zu 400 Euro monatlich verdienen und kann kostenlos über den Ehemann versichert sein (§ 10 SGB V). Wenn sie nicht verheiratet ist oder der Ehemann nicht Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse ist, gelten besondere Regelungen.

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Minijob und geringfügige Beschäftigung sind im Grunde genommen das Gleiche.

Es würde zu weit führen,hier alle Punkte aufzuführen.

Informieren kannst du dich zu dem Thema hier: www.minijob-zentrale.de

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