MiniJob im Unternehmen von meinem Vater, was ist zu tun?

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6 Antworten

Dein Vater oder sein Steuerberater meldet dich bei der Minijob-Zentrale an. Macht man bei Arbeitsbeginn. (Die Aufnahme eine geringfügigen Beschäftigung).

Google mal Minijob-Zentrale, dort findet man viele Informationen. Kann man dort auch Online Meldungen machen?

Außerdem müsst ihr einen Arbeitsvertrag erstellen, das empfiehlt sich wenn Familienmitglieder beschäftigt werden. Die Gehaltszahlung sollte unbar auf dein Konto gehen.

Einen Arbeitsvertrag kann man ganz einfach mit z.B. Word schreiben. Vielleicht Muster im I-Net suchen oder dein Vater ist Mitglied der/einer Innung, die habe auch Musterverträge.

Im Arbeitsvertrag sollte stehen wann das Arbeitsverhältnis beginnt, den Umfang der Tätigkeiten (allgem. Büroarbeiten?). Die Arbeit wird mit X Euro vergütet. Festlegung der Arbeitszeit evtl. der Arbeitstage.

Festlegung ob auf die Rentenversicherung verzichtet werden will oder eben nicht.

Urlaub wird entsprechend der gesetzlichen Vorschriften gewährt. Evtl. wie im Fall einer Krankheit (AU-Meldung) zu verfahren ist.

Das ganz braucht nicht mehr wie ein DIN A4-Blatt.

Der Arbeitgeber muß die Zahlungen leisten, am Besten lässt man sich 1x eine Abrechnung vom Steuerberater machen, wenn die Zahlen immer die Gleichen sind, braucht man nicht jeden Monat eine Abrechnung. Allerdings muß jeden Monat eine Meldung an die Minijob-Zentrale und auch eine Lohnsteueranmeldung gemacht werden. Die Abgaben kann man abbuchen lassen.

Man keine seine Meldungen "irgendwie" mache, habe mich noch nicht damit beschäftigt da bei uns alles über den Steuerberater läuft. Eine Umsatzsteuervoranmeldung muß ggf. ja auch monatl. gemacht werde.

Du brauchst eine Sozialversicherungsnummer und dann meldet Dich Dein Vater beim Gewerbeamt wenn es noch aktuell ist und zahlt da pauschal die Sozialabgaben. Aber nutze bitte mal ausführlicher die Suchfunktion des Browsers. Ich lese gerade dass ich wirklich nicht mehr aktuell bin. So bin ich mal gleich auf eine Arbeitgeberversicherung für Minijobber gestoßen die wohl nicht verkehrt ist. Vorsicht schadet nie.

Sicher hat sich nicht geändert dass Dein Vater pauschal Beiträge an die Sozialkassen abführt.

Du schaust also nach wo die nächste Beratungsstelle der RV = Rentenversicherungsanstalt ist. Da gehst Du bitte wenn Du schon hast mit dem Personalausweis hin. Wenn Du den noch nicht hast wird es aber Zeit sich zu kümmern. - Amt für öffentliche Ordnung oder Ordnungsamt in der Regel ist zuständig. - Du erklärst Dein Vorhaben. Du wirst ein gesetzlich vorgeschriebenes Schreiben erhalten in dem Deine Sozialversicherungsnummer drin ist. Da Du auf dem Bau arbeiten möchtest hab die bitte immer mit dabei.

Du brauchst keinen Arbeitsvertrag in schriftlicher Form. Du brauchst ein Girokonto. Das muss auf Deinen Namen bitte laufen. Dahin überweist Dein Vater den ausgemachten Betrag. Dann hat er auch gleich einen nötigen Beleg für seine Steuererklärung und kann die Arbeitgeberversicherung dann begründet steuerlich geltend machen.

Wenn Dein Vater Dir nun noch Arbeitskleidung und eben Sicherheitsschuhe bezahlt kann er diese auch steuerlich geltend machen. Versteht sich. Wäre sinnvoll denn Du bleibst ja eh unter dem Steuerfreibetrag während es bei ihm sicher anders aussieht.

So. Bis 450,- € ist ja frei. Also kann ihm auch einfallen festzustellen:

Mensch, wir sind ja so lange weg dass uns der Gesetzgeber erlaubt steuerlich absetzbar zu essen und trinken! Jo. Dann kann er auch Deine Verpflegung mit absetzen. Bleibst ja eh unter jedem beachtenswerten Betrag. Und er eben auch.

Jo. Ich lese dass Du in der Familie den Schreibtischtäter gibst. Aber ich bin nun mal erst auf seinen Beruf geschuldete Themen eingegangen die mir einfallen.

Der Schreibtischtäter hat hier und da auch so seine beruflichen Notwendigkeiten die beachtet werden wollen. Das ist ein weites und individuell gestaltbares Thema. Merke grundsätzlich:

Vorbereitung ist das A und O und spart später viel Zeit.

Also schaue nach Büromaterial. Du wirst einige Anbieter im Netz finden. Lasse Dir auf alle Fälle die kostenlosen Kataloge zukommen und blättere sie wenigstens mal durch. So bekommst Du eine Ahnung von den verschiedenen Möglichkeiten. Und so ein papierener Katalog stört in einer hinteren Ablage auf keinen Fall, ist aber im Bedarfsfall oft genug auch veraltet nützlich. Gibt ja Internet für den aktuellen Stand der Dinge. Du wirst in solchen Katalogen manche Anregung finden. So solltest Du Dir angewöhnen zu den unterschiedlichsten Themen eine Ablage zu schaffen. Dein Vater wird verschiedenste Ausgaben haben. Du auch. Gewöhne Dir also ein für Dich handhabbares System an wo die entstehenden Rechnungen und Quittungen aufgehoben werden.

Nutze reichlich youtube. Buchführung findest Du da als Fernstudium. Oder auch für Dummies. Sinnvoll ist immer wenn Du einen Begriff hast den Du vertiefen möchtest ihn da langsam in die Suchmaske einzugeben. Schon können Dir auch Unterthemen angeboten werden. Mache Dich mit dieser Möglichkeit des kostenlosen Lernens vertraut. Nutze hilfreiche Überschriften in einem neuen Tab als Suchabfrage und finde oft genug zahlreiche weitere kostenlose Seiten mir reichlich Informationen.

Steuererklärung basiert auf den GrundlagenOrdnungsgemäßerBuchführung. GOB wird Dir auch im Netz erklärt. Es wird eh nach und nach auf reine Online-Steuererklärung umgestellt in D. An manchen Orten ist sie schon Vorschrift. Verabschiede Dich von der Vorstellung ein Steuerberater kenne sich da sicher gut aus. Kein Fachmensch für Steuerrecht kennt sich heute noch in dem Bereich aus. Diese Feststellung stammt absolut nicht von mir. Das deutsche Steuerrecht umfasst 75% des weltweiten Steuerrechts. Da ergreift jeder gesunde Verstand gerne mal die Flucht. Der Steuerberater kostet Geld und füllt auch nur die Formulare bestmöglich aus. Und eben auch nur auf der Grundlage von GOB. Mehr kann der auch nicht. Ich hab da mal einen Bericht über einen Millionär gesehen. Er hat manche Immobilie und nennt sich ansonsten Schriftsteller. Er hat einen Nachmittag mit seiner Steuererklärung verbracht. Am Ende stellte er fest dass er im letzten Jahr keine Steuern gezahlt hatte und in diesem mal in seiner Steuererklärung auf etwas über 2.000,-€ kam. Zu zahlen. Er hat eben einfach alle Belege aufgehoben und dann all die Formulare auf ihre Bedeutung hin recherchiert - Bedeutung, nicht das halbe Steuerrecht durchwühlt - dann angegeben Was er hatte und gut.

dawala 24.05.2014, 16:53

Wesentlich wird wohl für Dich das Mahnwesen sein. Dazu gibt es dann auch kostenlose und kostenpflichtige Literatur. On- und offline. Kostenlos und online heißt schon lange nicht mehr schlecht.

Überlege ernsthaft ob Du Microsoft brauchst oder lieber Linux lernst. Das ist zwar erst mal eine neue Welt und muss absolut nicht sofort Thema sein.

Überlege ernsthaft ob Du von Deinem Vater Zuschuss zu vom Staat unterstützten Sparmöglichkeiten nutzen möchtest. Dein Vater kann die entstehenden Kosten sicherlich steuerlich geltend machen, damit den ersten Stein für den Boden Deiner Zukunft in dem Bereich legen und Du hast die Möglichkeit am Ende - immer Fristen beachten! - den jeweiligen Zuschuss zu beantragen. Bin ich nicht aktuell. Aber das Netz. Gibt ja reichlich Seiten die sich damit beschäftigen. Kannst Du mal bei test nachsehen.

Mehr fällt mir jetzt nicht ein.

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Als erstes bist du ein Familienmitglied das dann gesondert gehandelt ist. Wenn er dir monatlich Geld für Mitarbeitsleistungen bezahlt mußt er das überweisen. Barzahlung ist schlecht für seine eigene Steuererklärung.

Inwieweit er dich als Familienmitglied melden muß, kann ich dir gar nicht sagen. Gehen wir aus du bist bei einer fremden Firma. Die müssen dich bei der Knappschaft melden und zahlen dann 25% von dem was sie die zahlen wollen.

Eigentlich sollte es aber der Steuerberater deines Vaters wissen. Falls er den nicht hat, dann sollte er sich informieren.

Gruß Nino

Frag beim Finanzamt nach. Die können dir Auskunft geben, auf die du dich verlassen kannst.

ellaluise 26.05.2014, 18:44

Quatsch

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Um hier nichts falsch zu machen brauchst du den Steuerberater deines Vaters. Er soll sich um die erste Abrechnung kümmern. Dann ist es ja jeden Monat gleich.

Wahrscheinlich ist der Job Steuerfrei

Badvilbel22 24.05.2014, 15:33

Ja für mich als Arbeitnehmer ist er Steuerfrei, aber nicht für meinen Vater Arbeitgeber. Er hat einen gewissen Steuer Anteil zu tragen.

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