Minijob 450€ nach 3 Wochen gekündigt worden. Recht auf Auszahlung der Stunden?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Natürlich hast du ein Recht auf Bezahlung. Das ist nur nicht der Fall wenn der Chef nachweisen kann, dass du nicht gearbeitet hast oder in Extremfällen. Wenn du zum Beispiel den halben Laden nach deiner Kündigung auseinander genommen hast. Aber davon gehe ich jetzt mal nicht aus! Was war denn der Kündigungsgrund? Dann kann man vielleicht mehr sagen.

mir wurde nur gerade am Telefon gesagt (bin noch nicht gekündigt, arbeite in einem Fitnessstudio als Trainer), dass ich statt einer langen schwarzen Hosen immer eine kurze schwarze Hose anhätte und dass meine Essenszeiten (in einer 9h Schicht 3*15min) nicht gerechtfertigt wären und es so nicht weitergehen kann, also hätte er mich erstmal aus dem Arbeitsplan gestrichen und wird bei der nächsten Versammlung nochmal darüber reden. Wenn ich das so schreibe eig. ein Witz aber egal :D

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@McToska

Also das ist wirklich ein Witz. Da steht dir natürlich der Lohn der letzten Wochen zu. Würde mir ganz schnell ein neues Studio suchen.

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@McToska

So witzig finde ich das gar nicht. Offensichtlich sieht dein AG ein Problem mit deiner Arbeitsdisziplin.

Wenn er nach drei Wochen gleich zur Kündigung übergehen würde liegt das dann daran das er sehr penibel ist?

Ich glaube aber nicht das es eine Kündigung wird. Das wüßtest du jetzt schon.

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@Maximilian112

Wenn der AG sagt es liege an der falschen Hosenfarbe und 45 Minuten Pause bei einer 9 Stunden-Schicht, dann ist das nicht nur dämlich, sondern dreist. Die Essenspausen stehen ihm zu und wegen der falschen Hosenfarbe droht man jemandem doch nicht gleich mit der Kündigung!

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@KonigDesNordens

zur Info: Wurde heute gekündigt. War ja nur als Aushilfe dort angestellt und die meinten, dass sie jetzt jemand haben der dort fest Angestellt ist und ich somit nichtmehr gebraucht werde. Was ich nur komisch fand ist, dass meine Kollegen und Vorgesetzten immer total nett zu mir waren, mich nicht einmal kritisiert haben (war ja ein Neuling und habe keine Ausbildung in dem "Bereich") aber dann hinterrücks beim Chef rummeckeln. Richtig minus. Zumal ich den Eindruck habe dass in dem Studio (ist aber fast überall so) nicht der Fortschritt und die kompetente Beratung der Kunden im Vordergrund stand sondern lediglich, ob man ein schönes falsches Lächeln besitzt und die Leute mit Smalltalk beim Training zuschwafelt.

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Rein rechtlich muss dein Chef dir Überstunden ausbezahlen. Da wird er nicht drum herum kommen. Wenn er dies nicht tut, kannst du mit einer Klage drohen. Du hast aber auch in der Probezeit evtl. eine Kündigungsfrist von 2 Wochen, sofern es vertraglich so vereinbart ist. Eine fristlose Kündigung ist nur dann wirksam, wenn dies so vereinbart worden ist für die Probezeit, andernfalls nur aus wichtigem Grund.

Selbstverständlich musst Du für die geleistete Arbeit auch bezahlt werden.

Umsonst arbeiten muss niemand, so weit sind wir noch nicht.

Deine 40 Stunden bekommst Du auf jeden Fall bezahlt.

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