Minijob ( 100 € ) mit Lohnsteuerklasse 6?!

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6 Antworten

Bis 450 € kannst du steuer- und sozialversicherungsfrei arbeiten.

Das gilt aber nur, wenn der ARBEITGEBER dich bei der Minijob-Zentrale anmeldet.

Wenn er dir tatsächlich Steuern nach Klasse VI abzieht, bleibst du besser zu Hause und er soll seinen Kram selbst machen.

Die Steuer bekämst du zwar im nächsten Jahr wieder (bei einem Lohnsteuerjahresausgleich) aber das ganze lohnt sich dann einfach nicht.

Unter 450€ wird nicht versteuert, eine LSK muss man immer abgeben. "hat nix gesagt" ist keine gute Ausrede.. einerseits braucht der AG sie, sollte drauf hinweise, andererseits ist es in Deinem eigenen Interesse, diese vorzulegen. Im Einstellungsbogen dürfte maximal Steuer ID gefragt worden sein, sthet nioch immer drin, da das oft über die Merldung für Steuer als extra Formular erfolgt.

Ist dann bissl blöd für Dich gelaufen, wenn Du dachtest, das langt so (ich kenns ehrlich gesagt auch nur so, dass der AG fdann m la wegen SteuerNr. NAchfragt.

Sollte versteuert w erden, dann mach für 2013 ne Steuererklärung, dann kriegst Du das wieder. und lern schon mal für später: Job? LSK.

eine LSK muss man immer abgeben

Was ein bisschen schwierig sein dürfte, da es keine Lohnsteuerkarten mehr gibt. Die letzten wurden für 2010 ausgestellt.

Falls der Ag. bereits am ELSTAM-Verfahren teilnimmt, benötigt er nur die Steueridentifikationsnummer, falls nicht, benötigt er eine Bescheinigung für den Lohnsteuerabzug.

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Es gibt ein Wahlrecht ob der Minijob mit oder ohne Steuermerkmale (früher: Steuerkarte) durchgeführt wird.

Ohne Steuermerkmale

Der AG muß, wenn ohne Steuermerkmale gearbeitet wird, eine Pauschsteuer von 2% an das Finanzamt abführen (diese kann er auf den Arbeitnehmer abwälzen - diese erhält der Arbeitnehmer bei der Abwälzung nicht vom Finanzamt zurück und kann sie auch nicht auf seine sonstige Lohnsteuer anrechnen)

Mit Steuermerkmale

Der AG muß, wenn nicht entweder die Steuerkarte 2010 (grundsätzlich nur noch bis zum 31.12.2013 möglich, wenn noch kein ELSTAM-Verfahren) oder die Bescheinigung der Lohnsteuerabzugsmerkmale vorliegt, den Arbeitslohn nach Steuerklasse 6 versteuern.

Durch dieses Verfahren spart der AG die 2% Pauschsteuer.

Der Arbeitnehmer muß das in seiner Einkommensteuer als Einkünfte aus nicht selbständiger Arbeit angeben.

Du als Schüler kannst eine Einkommensteuererklärung machen, und erhälst dann die abgezogene Steuer wieder zurück.

Du solltest Dir beim Finanzamt umgehend die Bescheinigung über die Lohnsteuerabzugsmerkmale besorgen und diese dem AG vorlgen...

Du kannst dir normal ne Lohnsteuerkarte machen oder wie das jz heißt das läuft ja i.wie anderest musst bei dir nur aufs Richtigeamt im Notfall beim Rathaus nachfragen die Leiten dich bestimmt weiter. Also ich hatte meine schon mit 15 als ich damals angefangen hatte Zeitungen auszutragen. Und unter 400€ jz 450 ... sollte es eigendlich meines erachtens keine probleme machen, am ende des Jahres kannst dü über die Lohnsteuer aber notfalls noch mal alles gelten machen.

Du kannst dir normal ne Lohnsteuerkarte machen

Selber machen konnte man die noch nie. :-) Früher gabe es die Lohnsteuerkarte von der Stadt bzw. Gemeinde, jetzt gibt es die Bescheinigung für den Lohnsteurabzug vom Finanzamt.

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Ein Minijob wird normalerweise ohne LStKarte pauschal versteuert. Das solltest Du Deinem AG mal sagen, vielleicht weiß der das nicht.

Dein AG kann Dich aber, wenn er will, auch nach LSt-Karte versteuern, allerdings gibt es kaum einen vernünftigen Grund dafür. Du zahlst mehr Abgaben und er hat mehr Arbeit.

Wenn er Dich allerdings nach LSt-Karte versteuer, dann ist das bei Dir wohl offensichtlich Steuerklasse I, weil dies Dein erster Job ist. Lohnsteuerkarten gibt es aber nicht mehr als Pappe, sondern nur elektronisch. Da musst Du mal auf die Gemeinde, damit die Dich bei ELSTAM erfassen. Darauf hat Dein AG dann Zugriff.

Das weiß der sicher.
Es ist so für ihn nicht mehr Arbeit, die hat er mit Löhnen so oder so.

Ohne Lohnsteuerkarte muss ER die pauschale Lohnsteuer abführen.
Mit wird es dem AN abgezogen.......das wird ihm dann bei der Einkommensteuer wieder erstattet. Der AG spart also...und Du bekommst den gleichen Lohn, wartest nur länger...

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@Portokali

Ohne Lohnsteuerkarte muss ER die pauschale Lohnsteuer abführen<

Aber er kann im Arbeitsvertrag ausdrücklich vermerken,dass die Steuerpauschale in Höhe von 2 % dem Arbeitnehmer vom Lohn abgezogen wird.

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@Portokali

Der AG kann die 2% LSt auch auf den AN abwälzen. Den AG kostet das Arbeiten auf LStK auch mehr SV, Er muss 18,9 statt 15% RV + Arbeitslosenversicherung zahlen.

Der AN erhält zwar bei der EinkSt.Erkl. die Steuer zurück, aber nicht die SV-Beiträge. Er bekommt also nicht "den gleichen Lohn".

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@lenzing42

Natürlich, immer je nach Vereinbarung.

Ich wollte damit nur sagen, dass es durchaus auch interessant ist, auch Löhne bis 450€ über Lohnsteuerkarte abzurechnen.

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@Portokali

@Portokali:

Geringfügige Beschäftigungen über "Lohnsteuerkarte" abzurechnen,wird für niemanden interessant sein.

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Ein sog.Minijob wird pauschal versteuert. Da hast du mit Steuerklassen nichts am Hut.

Hmm ah , heißt das es ist egal welche Steuerklasse ich jetzt habe ?

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@fabi0821

Du solltest trotzdem in die Pötte kommen.. so was klärt man, auch für später. Oder willste mit Pipi inne Augen mal da stehen,w enn Dir statt 1 die 6 zugrundegelegt wurde?

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Ein sog.Minijob wird pauschal versteuert.

Kann, muss aber nicht.

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@AchimP

Ok, hast Recht. In diesem Fall sollte sich der Fragesteller schnellstens eine Lohnsteuerbescheinigung beim Finanzamt holen. Dauert nicht lange und man kann sie dem AG gleich in die Hand drücken. Bis 450 Euro ist der Lohn dann nämlich Steuerfrei.

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