Mini-Kiwi: wie und wann macht man einen Rückschnitt?

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Hallo ... die Kiwi soll sich ja ausbreiten - warum dann einen Rückschnitt ... mittels Rankhilfen soll sich ja die Kiwi ausbreiten - damit dann hinterher eine reiche Ernte wird- außer trockene Ranken /Äste nur raus schneiden im Spätherbst den Wurzelstock unten gut mit abdecken -sollte es zu kalt werden einige abfalläste von den Fichte mit reinstecken vor allen Dingen den Wurzelstock sehr gut abdecken damit da kein Frostschaden rein kommt ...

Also das man unbedingt eine männliche Pflanze braucht sehe ich nicht so.Ich hatte eine männliche und eine weibliche Pflanze.Die männliche wurde zu einem Baum mit 20 cm Durchmesser und nahm der weiblichen Pflanze die Kraft weg.Ich habe ihn abgesägt.Jetzt blüht und fruchtet die Pflanze schon mehrere Jahre ohne eine männlich Pflanze

Actinidia arguta: Die 'Weiki' oder "Bayern-Kiwi" ( Mini-Kiwi)
Die Kiwi (früher Actinidia chinensis, jetzt A. deliciosa, Chinesischer Strahlengriffel), deren Früchte seit 20 Jahren auf unseren Märkten angeboten werden, stammt aus den subtropischen Zonen Chinas und wächst in Mitteleuropa nur in klimatisch sehr begünstigten Regionen, und selbst dort erfriert sie gelegentlich. Gegenüber dieser großfrüchtigen Kiwi besitzt die kleinfrüchtige Actinidia arguta (Scharfzähniger Strahlengriffel) in unseren Breiten zahlreiche Vorteile. Sie ist extrem frosthart (bis - 30°C), durch die späte Blütezeit kaum spätfrostgefährdet und reift auch bei kurzer Vegetationszeit noch gut aus. Sie ist pflegeleicht und zeichnet sich durch ungewöhnliche Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten und Schädlingen aus. Die 'Weiki' wurde vom Lehrstuhl für Obstbau der TU München-Weihenstephan aus einem großen Bestand von A. arguta in mehreren Jahren ausgelesen. .

Die bis zu 2 cm großen, reinweiß bis cremefarbenen und duftenden Blüten erscheinen Ende Mai. Die 'Weiki'-Pflanzen sind zweihäusig, d. h. die männlichen und weibliche Blüten sitzen auf verschiedenen Pflanzen. Für Bestäubung und Fruchtansatz an der weiblichen Pflanze ist demnach unbedingt eine männliche nötig. Blätter und Blüten entwickeln sich aus derselben Knospe, wobei nur an frühzeitig ausgetriebenen Knospen Blüten entstehen. An männlichen Pflanzen bilden die Blüten Scheindolden mit bis zu 7 Einzelblüten, während bei weiblichen Individuen nie mehr als 3 Einzelblüten je Blattachsel erscheinen. Blütentriebe bilden sich am alten - meist einjährigen - Holz. Demnach sitzen die Früchte am einjährigen Seitenholz. Die Bestäubung übernehmen Hummeln, Bienen und auch der Wind.

Die unbehaarten, glattschaligen, maximal stachelbeergroßen Früchte (Beeren) reifen nacheinander ab Anfang Oktober, also auch in rauheren Klimalagen meist vor den ersten Frösten. Mit den ersten Früchten ist ab dem 3. Jahr zu rechnen. Als durchschnittliche Erntemenge rechnet man mit 5 kg/Strauch. Mit ihrem außerordentlich hohen Gehalt an Vitamin C (200 bis 400 mg/100g) übertrifft sie die meisten anderen Obstarten um ein Vielfaches. Bedeutende Inhaltsstoffe sind ferner Calcium, Kalium, Eisen und Ballaststoffe. Gut ausgereifte Früchte lassen sich über Monate im Kühllager, eventuell auch im Kühlschrank, aufbewahren. Die Früchte besitzen ein kräftiges Wildfruchtaroma und haben einen feigenähnlichen Geschmack, erinnern aber auch an Stachelbeeren. Neben ihrer hervorragenden Eignung als Frischfrucht - die dünne Schale kann mitgegessen werden, sie läßt sich aber auch abziehen - bietet die 'Weiki' große Möglichkeiten für die Verarbeitung (Gelee, Marmalade, Saft, Wein, Bowle usw.).

Ansprüche und Pflege Die schnellwachsende sommergrüne Schlingpflanze rankt am liebsten in windgeschützter, sonniger Lage an einem Maschendrahtzaun, einem Holzspalier oder einer Laube. In den ersten drei bis fünf Jahren hat man lediglich darauf zu achten, daß sich die linkswindenden Triebe gleichmäßig am Rankgerüst verteilen. Etwas Bindearbeit ist zu Beginn sicherlich erforderlich, geschnitten wird hingegen so wenig wie möglich. Im Frühjahr wird lediglich ausgeputzt, das heißt, abgestorbene Triebe werden zurückgeschnitten und schwache entfernt. Erst wenn nach einigen Jahren das Trieb-Wirrwarr zu groß wird, ist ein Auslichtungsschnitt zweckmäßig. Ein strenger Fruchtholzschnitt wie bei der großfrüchtigen Kiwi ist nicht erforderlich.Wünscht man Früchte, muß man mindestens ein männliches und ein weibliches Individuum - und zwar im Abstand von 2 m - pflanzen. In den Baumschulen werden allgemein eine weibliche und eine männliche Pflanze in einem Topf angeboten. Die Wuchshöhe beträgt ca. 2 bis 3 m. Die 'Weiki' gilt als widerstandsfähig und anspruchslos. Schwach sauere Böden werden bevorzugt, aber auch auf kalkhaltigen kommt sie gut zurecht. Eine Düngung im Frühjahr mit reifem Kompost, besonders auf leichten Böden, versorgt die Pflanze in der Regel mit genügend Nährstoffen. Krankheiten und Schädlinge sind bislang nicht bekannt. Der Austrieb beginnt bereits Anfang März, so daß Spätfröste die jungen Triebe schädigen können. Aus zahlreich schlafenden Knospen regenerieren sich die Pflanzen aber relativ schnell. Wie jahrzehntelange Erfahrungen am Lehrstuhl für Obstbau der TU München-Weihenstephan im rauhen Voralpenklima beweisen, fällt die gesamte Ernte dem Frost nur selten zum Opfer. Wissenswertes aus der Familie der Strahlengriffelgewächse In Ostasien sind rund 40 Arten des Strahlengriffels verbreitet. Es sind sommergrüne, linkswindende Lianen mit kahlen oder filzig behaarten Zweigen und einfachen, gesägten oder gezähnten Blättern. Die bei uns kultivierten Arten sind dekorative, üppigwachsende Kletterpflanzen, die unbedingt ein Gerüst benötigen, mit auffallender Belaubung und Herbstfärbung. Bis auf Actinidia chinensis, die vor allem als Obstgehölz Verwendung findet, aber auch als dekoratives Ziergehölz interessant ist, sind alle Arten auch in unseren Breiten ausreichend frosthart und besitzen eßbare Früchte. Bei Actinidia kolomikta (Kolomikta-Strahlengriffel) ist ein Teil der Blätter in der oberen Hälfte weiß, später rosa gefärbt. Diese Blattfärbung tritt bei männlichen Pflanzen stärker auf als bei weiblichen. Diese sind deshalb seltener im Handel, obwohl die blauschwarzen Früchte wohlschmeckend sind. Actinidia polygama (Vielehiger Strahlengriffel) schlingt bis zu 5 m hoch und wird zur Begrünung von Wänden und Zäunen gezogen. Ihre Früchte sind gelb und bitter. Von Actinidia arguta bieten manche Baumschulen außer der 'Weiki' auch die Sorten 'Ambrosia' und 'Maki' an.

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