Mini-Job vergessen der Arge zu melden und jetzt Post vom Zollamt...wie gehts weiter?!?

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5 Antworten

Du kannst von Glück sagen, dass die Leistung nicht "erst einmal" eingestellt wurde. Wie kann man denn vergessen, dass man einen Job hat?

In den Knast müsstest du höchstens, wenn du dich rundheraus weigern würdest, deiner Zahlungsverpflichtung nachzukommen.

  1. kein Knast, sofern Du nicht extrem vorbestraft in Sachen Betrug bist ;)

  2. Das Zollamt muss sich einmischen, weil die eine Stellungsnahme wollen. Da Du schreibst, das Du den Betrag schon erstattet hast (nachweislich hoffe ich) fällt das Ganze mildernd für Dich aus. Wenn Du viel Glück hast und Dir keine absolute Absicht nachgewiesen werden kann, kommst Du sogar straffrei davon. Also keine Geldbuße. Wenn Du Pech hast, dann wirds Geld kosten - zusätzlich zu dem, was Du schon zurückgezahlt hast.

  3. Mit der Weiterbewilligung hat das nix zu tun. Den Antrag kannst Du ganz normal stellen. Denn was das Zollamt jetzt macht, hat nicht direkt mit dem Amt was zu tun. Die würden, wenn überhaupt, nur nach Bestätigung der Weiterbewilligung ratenweise die Überzahlung wieder von Deinem Regelsatz einziehen. Aber Du hast ja schon gezahlt. Also passiert direkt beim Amt nichts mehr.

Durchatmen ist jetzt angesagt, das passierte schon vielen Anderen auch. Das Gesetz sagt eben, das es ein Strafttatbestand ist, vergleichbar mit Betrug. Die volle Härte des Gesetzes spürt man nur dann, wenn man das absichtlich, wissentlich herbeigeführt hat. Du hast es versäumt, es anzugeben. Passiert. Deswegen bist Du ja kein Unmensch. Fürs nächste Mal weisst Du dann einfach bescheid.

Dem Zollamt teilst Du das so mit, wie es passiert ist. Versäumnis Deinerseits, fertig. Kein Drumherumgerede.

"Durch private Probleme, die mich sehr belastet haben, habe ich es versäumt, das Nebeneinkommen anzuzeigen. Nachdem mich das Jobcenter schriftlich am XX.XX.2012 darüber in Kenntnis setzte, das es zur Überzahlung kam, habe ich habe den überzahlten Betrag umgehend und nachweislich an das zuständige JobCenter zurückgezahlt."

Das wars schon.

PS. Gibt keine Vorstrafe, kein Eintrag ins Führungszeugnis, nichts. Also brauchst Du Dir da auch keine Sorgen machen. Nur eben die Geldstrafe kann da noch kommen. Vielleicht aber auch die Einstellung des Verfahrens. Das liegt in deren Ermessen.

mit deinen Ausführungen bzgl. Zoll bin ich aber gänzlich anderer Ansicht. Dem Zoll interessiert es keinesfalls wie was warum es dazu kam. Das gehört doch überhaupt nicht zu den Aufgaben vom Zoll.

Der Zoll ermittelt in Sachen Schwarzarbeit = in diesem Fall der Minjobzentrale evtl. nicht gemeldete Beschäftigung.

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@helmutgerke

Es geht darum, das die eine Stellungsnahme wollen. Und die muss erbracht werden. Und dazu wollen die wissen, wie es dazu kam.

Das interessiert den Zoll sehr wohl. Damit wird nachvollzogen, ob es Schwarzarbeit war, ob es nur ein Versäumnis war oder ein anderes Vergehen. ich habe das Thema bei meiner Schwester durchgehabt, da lief es genauso ab.

Anhand ihrer Schilderung entschied das Zollamt, ob es ein schwerwiegender Verstoss war oder nicht. Je nachdem wie entschieden wird, landet es entweder vor Gericht oder nicht.

Die überzahlten Beträge seitens des JobCenters gingen an die Bundesregionaldirektion. Die Strafe für das Vergehen selbst wird dann (je nachdem, wie der Zoll das weiterverfolgt) vom Gericht verhängt.

Und das läuft doch in jedem Bundesland gleich ab, oder macht man da schon Unterschiede ?

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@SuperBommel

Die Strafe für das Vergehen selbst wird dann (je nachdem, wie der Zoll das weiterverfolgt) vom Gericht verhängt.

Auch wenn du das alles bereits bei deiner Schwester durchgemacht hast, aber in Sachen Sozialbetrug ermittelt die Staatsanwaltschaft und in Sachen Schwarzarbeit der Zoll.

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sich Angst machen aggromaus92, ist unberechtigt. Im Knast ist kein Platz für dich, musst also zu Hause bleiben.

Du hast Post vom Zoll bekommen, weil man „Schwarzarbeit“ wittert. Dazu wollen die etwas von dir eine Aussage.

Seitens deines Jobcenters ist mit der von dir vorgenommenen Rückzahlung die Sache gelaufen, denn ansonsten hättest du bereits Post von der Staatsanwaltschaft in Sachen „Verdacht Leistungsbetrug“ erhalten.

Deinen Weiterbewilligungsantrag kannst du unbesorgt stellen.

Moin So genau kann man das nicht sagen was da passiert Du könntest in den Knast kommen ist richtig Aber mal ne Frage wie kann man das Vergessen??? Und das Zollamt kommt doch eher bei Schwarzarbeit oder?? Hat dich dein Arbeitgeber nicht angemerldet??? Also mach deine Aussage sei geständig und Hoff das beste Das könnte allerdings sehr teuer werden und das Amt drückt dir vielleicht ne Sperre rein ja sehr warscheinlich wird es das tun Du scheinst das Geld nicht so nötig zu haben sonst vergisst man sowas nicht so einfach DSorry wenn das Blöd klingt aber das musste ich einfach mal sagen ich verstehe nicht warum man sowas vergessen kann Und wenn du noch mehr probleme hast sie aber nicht erzählen willst dann erwähn sie doch bitte nicht Ich hoffe ich konnte dir etwas Helfen Mach das Beste draus und viel Glück

Erzähhl dann doch wie es gelaufen ist

Keine Sorge, kein Knast nix.

Evtl Strafe zahlen, vermutlich wird aber nichts weiter passieren. Einfach so schildern wie hier.

nö nicht schildern wie hier. Sondern Roß und Reiter benennen bei wem in welchem Zeitraum für welche Vergütung der Minjob ausgeführt wurde. Der Zoll ermittelt in Sachen Schwarzarbeit.

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