Mini Job: Regelung für Überstunden?

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4 Antworten

Man kann schon drüber kommen, aber dann musst du und dein Arbeitgeber eben Sozialabgaben zahlen. Ist eigentlich nicht das was du willst und nicht was dein Chef will.

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Kommentar von Fedora01
08.08.2017, 20:07

Das würde bedeuten das er also gelogen hat?! Welche Sozialabgaben genau sind das denn für mich? Ich dachte entscheiden ist am Ende das man eine gewisse Summe im Jahr nicht überschreitet. Aus privaten Grunden ... und weil ich Familienversichert bin möchte ich auch nicht mehr als einen 450 Euro Job. Noch dazu bin ich Verheiratet und habe die höchste Steuerklasse. So das ich am weniger o fast genauso viel raus habe obwohl ich viel mehr arbeiten gehen müsste.

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Hi Fedora01,

laut minijob-zentrale.de gilt folgendes:

Was passiert, wenn Ihr Minijobber die Verdienstgrenze überschreitet

Zahlen Sie Ihrem Minijobber einen Jahresverdienst bis 5.400 Euro, darf sein Verdienst in einzelnen Monaten auch mehr als 450 Euro betragen. Übersteigt der Jahresverdienst 5.400 Euro, weil sich der Verdienst Ihres Minijobbers in einzelnen Monaten auf mehr als 450 Euro erhöht, kommt es darauf an, ob dies regelmäßig und vorhersehbar oder gelegentlich und nicht vorhersehbar erfolgt.

Passiert das gelegentlich und nicht vorhersehbar, das heißt bis zu drei Mal in einem Zwölf-Monats-Zeitraum, bleibt die Tätigkeit ein Minijob. In solchen Ausnahmefällen darf der Jahresverdienst auch weit mehr als 5.400 Euro betragen.


Verdient Ihr Minijobber dagegen regelmäßig über 450 Euro im Monat, ist die Beschäftigung kein Minijob mehr, sondern sozialversicherungspflichtig. Dies gilt ab dem Tag, an dem Sie erkennen können, dass Ihr Minijobber aufgrund des vorhersehbaren höheren Verdienstes mehr als 5.400 Euro im Jahr verdienen wird.

Weiter Infos in dem Link hier: www.minijob-zentrale.de/DE/01_minijobs/02_gewerblich/01_grundlagen/01_450_euro_gewerbe/01_Entgeltgrenze/node.html

Bei deinen bisher angesammelten Überstunden muß ich leider passen...

Gruß siola55

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Kommentar von Fedora01
09.08.2017, 09:56

Danke für den Link den werde ich meinem Chef mal weiter geben. Da steht ja im Grunde alles drin.

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Das 2 bzw. jetzt 3 malige Überschreiten gilt nur dann, wenn es unvorhergesehen ist, also z.B. eine plötzliche Krankheitsvertretung, aber nicht eine Urlaubsvertretung und schon gar nicht ganz normale Überstunden. Wird die Grenze von regelmäßig 450 Euro monatlich (5.400 Euro im Jahr) durch Überstunden überschritten, handelt es sich nicht um einen Minijob, sondern um ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis. Wird die Grenze von 5.400 Euro eingehalten, beibt es beim Minijob.

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Kommentar von Fedora01
09.08.2017, 08:33

Ok dann verstehe ich das so. Meine Kollegin war 1 Woche im Urlaub. Dieses Vertretung hätte ich nicht machen dürfen?! Anschließend war Sie dann aber noch mal 2 Wochen krank geschrieben, und diese Vertreutung war dann so zusagen ok gewesen.

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Hallo.

Der Chef hat recht. Mit den Überstunden schieben ist nicht.
Das ist aber schon länger so.

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