Mindestlohn mit jeder Menge Ausnahmen

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4 Antworten

Die Frage für mich ist, was bekommt der Abreitnehmer dafür, dasss er seinen AG "sobvensioniert"? Wenn Du die Differenz des Einkommens (Tarif - Effektivlohn) einer deutschen Partei spendest, bekommst Du eine steuerabzugsfähige Spendenbescheinigung, hast mehr Rente und Sozialabgaben bezahlt, beim Niedriglohn hast Du garnichts ausser dass Du beschäftigt bist und Du Deinen Chef am Leben erhälst.

Naja.. Hintergrund ist wohl eh folgender: Diese depperten "Gesetze zur Modernisierung des Arbeitsmarkts" < Ein Teil davon: Hartz IV > führten dazu, dass dem Staat die wichtigsten Steuereinnahmen aus der Lohnsteuer fehlen und man im total überschuldeten Deutschland nun zusehen muss, wie man aus dem ganzen resultierenden Mist wieder rauskommt. Die meiner Meinung nach wirklich dummste Idee dazu, ist dieser verpflichtende Mindestlohn, zumindest in dieser Art der angedachten, kurzfristigen Durchsetzung. Da gehört ein "10 Jahres Plan" oder so dazu um das "richtig" machen machen. Natürlich gönne ich jedem Arbeiter mehr Geld. ABER: Abgesehen davon, dass sich das < nicht nur der Kleinbetrieb!!! > der Mittelstand bei den derzeitigen, extrem geringen Gewinnmargen gar nicht leisten kann < Sprich: Es werden nur die Konzerne überleben, die den längsten finanziellen Atem haben > sieht es auch so aus, dass durch diese Regelung die Endprodukte aller Art einer nie zuvor dagewesenen, kurzfristigen Preissteigerung unterliegen MÜSSEN und somit kannste dir womöglich mit deinem Mindestlohn noch weniger leisten, als bisher. Abgesehen von diesem Gesamtschaden, der resultierenden Steigerung der Arbeitslosenzahlen sollte man da auch noch an die "sozial schwachen" denken, die sich dann mit Ihren 350 Euro/Monat höchstens noch ne Waffe leisten können um sich zu erschiessen.

ich sehe das mit dem 10 Jahresplan so ähnlich. Zumindest nicht in einer Hauruckaktion. ich bin echt gespannt, wann mein AG sich meldet, das er vlt. schließen muss.

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@fraka007

Vielleicht nicht schliessen. Zwangsläufig werden die Betriebe bei dieser Kostensituation wirklich das letzte aus den Mitarbeitern rausquetschen müssen. Viel Spass dann am Arbeitsplatz :-(

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Dazu musst du mir aber mal erklären, wie jemand bei 7 €/Std. und einem Vollzeitjob mit seinen Netto 919 € (bei StKl.1) und allein 400 € Miete groß überleben soll? Ohne dass Vater Staat zuschießt, kann der auf Dauer dann auch Harakiri begehen...

Oder soll also der Staat die Arbeitsplätze subventionieren?

Steigende Arbeitslosenzahlen wegen des Mindestlohns sind möglich - aber wer macht denn dann diese Tätigkeiten?? Diese Dumpinglöhne werden meist im Dienstleistungssektor gezahlt - auslagern geht da ja wohl schlecht.^^

Und der Mittelstand, zu denen auch das Handwerk zählt, der zahlt seinen MA in der Regel anständige Löhne.

Deine Antwort ist m. E. reine schwarzmalerei der AG-Seite...

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@Eichbaum1963

??? Nein, eine eher logische Kosenquenz. Ich bin ja auch der Meinung, dass sich generell etwas ändern muss ( Was nun über 10 Jahre aus einer kranken Gesetzgebung resultierte, lässt sich einfach nicht von "heute auf morgen" beheben ). Dazu KOMMT noch ( was ich noch gar nicht im beschriebenen berücksichtigt habe... ), dass Unternehmen ( egal welcher Art ), solche "Situationen" gerne nutzen, um noch weitere Preissteigerungen durchzusetzen ( Argument: Ja, die hohen Kosten zwingen uns dazu... < Und bei der Gelegenheit hauen wir nochmal 15 % auf die effektive Kostensteigerung drauf > ). Diese Situation wird sicherlich kommen. Dazu kommt , dass in D das Geldbörserl alles andere als locker sitzt. Importprodukte werden auch einer heftigen Preissteigerung unterliegen, aber hier ist noch "Spielraum". Mit anderen Worten : Da hat der Auslandmarkt sicher viel davon. Aber sicherlich nicht die Binnenwirtschaft und in der Folge die Volkswirtschaft und kein einziger Bürger als solches.

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Auf die Politik hat man meist eh keinen Einfluss. Wie es immer bei Veränderung so ist, werden sicher einige auf der Strecke bleiben, aber andere werde davon auch profitieren. Am besten hängt man sich selber rein z.B. durch Weiterbildung.

Zur Zeit ist noch nichts beschlossen. Man sollte den Text des Gesetzes abwarten. Da ist ,,,,, leider ,,,,, noch alles möglich.

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