Mindesteinkommen Wohngeld in meiner Situation?

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1 Antwort

Das ist ganz einfach. Deine Angaben können glaubhaft sein, wenn die hiernach zur Verfügung stehenden Einnahmen zuzüglich es zu leistenden Wohngeldes 80 des Bedarfs nach dem SGB XII erreichen.

Dein Bedarf setzt sich zusammen aus 404 EUR Regelbedarf, deiner tatsächlichen Gesamtmiete, deiner studentischen Krankenversicherung und evtl. Mehrbedarfen.

Zusammengefasst kannst du also davon ausgehen, dass auch die fingierten Kreditzahlungen von 200 EUR nicht ausreichen werden, das nötige Mindesteinkommen zu erreichen.

Hm, naja das Kindergeld gäbs ja auch noch.

Sagen wir mal
190 Kindergeld+200 + 168 Wohngeld=558 Euro Einkommen

Miete habe ich wie erwähnt 193 Euro, krankenversichert bin ich über die Eltern (kostet mich also nix), Mehrbedarf oder so habe ich meines Wissens nicht.

Mein Bedarf müsste demnach 404+193=597 sein, oder?
80% davon wären 477,6 Euro.

Müsste ich eigentlich doch noch drüber liegen, oder?

Hinge natürlich letztlich vom konkreten Wohngeldbetrag ab, den ich erhalte.
Da sich aber weder an der Miete noch sonstwo was geändert hat, müsste der wie vorher bei 168 Euro liegen, oder?

Stimmt der Gedankengang so?
Hängt natürlich davon ab dass die 200 Euro nicht als anrechenbares Einkommen gewertet werden, da dies wieder die Wohngeldhöhe drücken würde und es damit villeicht kritisch werden könnte.

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@densch92

Der Gedankengang stimmt so nicht. Denn nicht die wohngeldrechtlich zu berücksichtigende Miete wird berücksichtigt, sondern die tatsächliche Bruttowarmmiete.

Nein, der Wohngeldbetrag bleibt sicher nicht unverändert, wenn du freiwilligen Unterhalt bekommst. Dieser ist wohngeldrechtlich nämlich als Einkommen zu berücksichtigen.

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