Mindert Taschengeld von Familienangehörigen den Studentenunterhalt?

5 Antworten

Wenn Du keinen Mehraufwand nachweisen kannst bis zu einer Höhe von 90,- Euro ja. Zu Mehraufwand zählen Fahrtkosten aber auch Kosten die zur Ausbildung gehören. Hier wäre z.B. an den Universitätszugang zu denken, an benötigte teure Literatur, Teilnahme an Sonderveranstaltungen die dann eben kostenpflichtig sind aber das Studium nachweisbar befördern. Du findest zur Thematik online reichlich Informationen. Belese Dich. Ansonsten finde mit Deinen Großeltern eine andere Lösung. Beachtet dabei: Kann regelmäßiger Lebensmitteleinkauf nachgewiesen werden haben die Eltern ebenfalls ein Abzugsrecht. Es geht hier also immer darum dass nachgewiesen werden kann. 

Hier geht es um einen Studenten, nicht um einen Azubi!'
Ein Student hat, anders als ein Azubi,  keinen ausbildungsbedingten Mehraufwand.

0

Zahlen die Großeltern das Taschengeld regelmäßig, so dass es als "Einkommensquelle" des Kindes gewertet werden kann, ist es auf den "unterhaltsrechtlichen Bedarf" des Kindes anzurechnen und mindert den Unterhaltsanspruch an die Eltern.

Hallo,
es kommt nicht darauf an, ob das Taschengeld regelmäßig gezahlt wird, sondern darauf, ob die Großeltern die Pflichtigen oder die Berechtigten unterstützen wollen.

Ziffer 8 der Leitlinien sagt folgendes aus:

"8. Freiwillige Zuwendungen Dritter

Freiwillige Zuwendungen Dritter (z.B. Geldleistungen, kostenloses Wohnen) sind als Einkommen zu berücksichtigen, wenn dies dem Willen des Dritten entspricht."  

Also, nur wenn die Eltern entlastet werden sollen, zählt das Taschengeld als Einkommen beim Kind. Wenn nicht, wird es unterhaltsrechtlich nicht berücksichtigt.

0

Ja, ... und warum werden die Eltern nicht noch mehr entlastet, z.B. mit einem Antrag auf Leistungen nach dem BAföG bzw. auf einen für ein Stipendium (ev. Studienwerk, beispielsweise)?

Was möchtest Du wissen?