Mind Map Thema

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2 Antworten

Wenn du es Technisch angehen willst, dann kannst ja damit anfängt das du zuerst mal ein Objekt und eine Lichtquelle braucht. Dabei ergibt sich der normale Schatten, am besten ist es wenn du es ihnen an Hand einer perspektivischen Zeichnung mit Schatten erklärst. (Blau und Grün sind für die Perspektivische Darstellung des Quaders. Die roten Lienens führen von der Lichtquelle über den Objekt Umriss und führen zu den Eckpunkten des Schattens.)

So kannst du zum Beispiel Zeigen wie näher eine Lichtquelle an einem Objekt ist des do ein grösseren Schatten wirft dieses. Das nennt man im gross und ganzen alles „Schlagschatten“. Wenn du aber die Sonne als Lichtquelle hasst, oder sonst was starkes, führt das diffuse Licht zu einer Auflösung des Schattens nach aussen. Bei grossen Objekten verschwindet er irgendwann.

Komplexer wir die ganze Schattenmalerei sobald mehrere Quellen aufeinander treffen. So was passiert häufig in der Nacht also „Nachschatten“ sind sehr anspruchsvoll. Man muss nämlich darauf achten das überschneidende Schatten dunkler sind. An besten zeigt man das in einem dunkeln Raum. Ein Objekt sollte platziert werden und dann beleuchtet man es von verschiedenen Positionen. So kann man es am besten erklären.

Nur im Perspektivischen und in realitätgetreuen Arten des Zeichnens, wie Porträts, Stielleben, kann man einigermassen Geometrisch zeigen wie die Auswirkungen eines Schattens sind. Sonst ist es reine Vorstellung Sache. In Annemies und Mangas die eher nicht so detailliert gezeichnet werden, werden Schatten oft nur als Unterstreichung verwendet, sonst sind es bloss Kreise am Boden.

Was Schatten anstellen können kannst du gut am zweiten Bild zeigen. Drück es und dreh es um. Die Optische Täuschung macht’s möglich. Der Grund unser Hirn ist darauf Eingestellt das die Lichtquelle Sonne oder andere meist von oben scheinen. So imitiert es die Schatten instinktiv als eine Delle oder einen Ausbeulung. Drehst du das Bild wechseln die Dellen denn Platz mit den Beulen. Egal von wo das Licht kommt unser Hirn kommt erst in Zweifel sobald du das Licht von unten brennen lässt und absolut keine andere Quelle da ist.

Mehr kann ich dir dazu nicht sagen. Ausser das diese Thematik sehr wichtig ist für Räumliche Darstellung und alle anderen Kunst Richtung die in die Komplexität der Realität gehen.

Grüsse NRH

Perpektivisch gezeichneter Schatten - (Mathematik, Kunst, Prüfung) hoch & tief - (Mathematik, Kunst, Prüfung)

Geometrie: Vielleicht Zeichnungen wie sie Architekten machen, oder überhaupt technische Zeichnungen. Da muss man schattieren, um die Dreidimensionalität zu zeigen. Kubismus: Wenn ich es richtig verstehe, ist unter anderem ein Kennzeichen des Kubismus, dass Licht und Schatten nicht zwangsläufig der physikalischen Logik folgen.
http://susy.germlit.rwth-aachen.de/sehstoe/1900/kubismus/

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