Militarismus in Effi Briest?

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2 Antworten

Für mich war Effi Briest irgendwie nur so im ABI:

  1. Mädchen sitzt auf Schaukel
  2. Mädchen wird nach schneller Beschreibung verheiratet mit wichtiger Persönlichkeit
  3. Mädchen wird zu Frau und rasch zur Mutter
  4. Währenddessen hat sich Angst vorm Dachboden, mag ihren Mann nicht (weil fast zwangsverheiratet)
  5. Mutter geht mit Crampas fremd in der Kutsche
  6. Liebhaber wird erschossen, Ehe beendet
  7. Effi bekommt Depressionen
  8. Effi stirbt wieder im Haus mit der Schaukel, wo alles angefangen hat.

Die damaligen Sitten und Normen wurden durchaus real und etwas kritisch dargestellt.

Das war es eigentlich schon. Für mich, neben Nathan der Weise, das zu Unrecht hochsterilisierte Buchs aller (Schul)Zeiten. Aber wenn die Literaturfans meinen, dass es so unglaublich ist, dann sollen sie es weiterhin. Nie Wieder *g*.

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Der Roman spielt in Preussen zur Jahrhundertwende. Dort gehörte dem Adel weitgehend der Grund und Boden. Auch das Militär war vom Adel dominiert, obwohl langsam immer mehr "Bürgerliche" dort Zugang fanden.

Kennzeichnend für diesen echten Adel aber auch für den "Geldadel" (s. T. Mann, Die Buddenbrooks) war nun damals eine gewisse herablassende Hochnäsigkeit und ausgeprägtes Standesbewusstsein.

Also, stramm Zicke Zacke Hoi Hoi Hoi  (mit Stehkragen und Schnäuzer versteht sich !) !

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