Milchbildung

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3 Antworten

Hallo Krosm!

Das soll durch regelmäßige Stimulierung der Brustwarzen funktionieren.

Um stillen zu können, braucht eine Frau nicht schwanger gewesen zu sein. Die Milchbildung kann auch ohne vorangegangene Schwangerschaft in Gang gebracht werden, was jedoch einer recht zeitaufwändigen Vorbereitung bedarf. Dieser Vorgang wird „Induktion der Milchbildung“ genannt.

Grundsätzlich gilt, dass jeder mechanische Reiz an der Brustwarze (und etwas geringer auch insgesamt an den Brüsten) schnell zur Ausschüttung des „Milchbildungs“-Hormons Prolaktin führt. Eine regelmäßige langanhaltende Reizung führt schließlich zum Ausbau/Wachstum des Milchdrüsengewebes und schließlich zur Milchsekretion. Wie schnell die Milchbildung in Gang kommt, hängt entscheidend von der Intensität ab, aber auch von anderen Faktoren wie den körperlichen Anlagen der Frau, psychischen Einflüssen und ihrem Lebensalter. Unter günstigsten Bedingungen und intensiver Induktion kann die Milchbildung nach drei Tagen in Gang gekommen sein und unter ungünstigen Bedingungen werden auch nach Monaten nur wenige Tropfen erreicht.

http://de.wikipedia.org/wiki/Stillen

Schöne Grüße

BillDung 31.10.2012, 22:33

Hat eine Mutter abgestillt, kann sie auch Monate später die Stillbeziehung zu ihrem Baby / Kind wieder aufnehmen (Relaktation). Es ist aber sehr schwierig und nur mit großem Aufwand zu bewerkstelligen (etwa durch wochenlanges regelmäßiges Abpumpen / Anlegen alle zwei Stunden). Außerdem kann bis dahin der Säugling die richtige Saugtechnik für die Brust verlernt haben, was nur schwer wieder anzutrainieren ist. Deshalb ist ein sehr frühes Abstillen nicht zu empfehlen.

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ich bezweifel dass das ohne medikamente geht,weil dazu muss die hypophyse prolaktin produzieren.

BillDung 31.10.2012, 22:38

Es gibt zwei Möglichkeiten, die Milchbildung anzuregen. Die erste Möglichkeit besteht darin, die Milchbildung ausschließlich durch Stimulierung durch das Saugen des Babys oder häufiges Pumpen mit einer Milchpumpe zu induzieren. Wenn das Baby da ist und an die Brust gewöhnt ist, kann ein Teil der Stimulierung durch Anlegen ohne ein Hilfsmittel, ein Teil durch die Ernährung mit dem Brusternährungsset (BES) erfolgen. Mit dem BES erhält das Baby Nahrung aus einem kleinen Behälter durch einen dünnen Schlauch, der an der Brustwarze endet, so dass beim Stillen zusätzlich Milch fließt. Auch hierbei ist eine fachliche kompetente Begleitung durch eine erfahrene Stillberaterin oder Still- und Laktationsberaterin IBCLC dringend angeraten. Die zweite Möglichkeit ist, dem Körper mit Hormongaben eine Schwangerschaft vorzutäuschen und später Medikamente einzunehmen, die den Prolaktinspiegel (Milchbildungshormon) anheben. Dazu ist langfristig eine intensive Stimulierung der Brust mit der Milchpumpe erforderlich. Wegen der Nebenwirkungen ist dieser Weg umstritten und setzt auf alle Fälle eine fachkompetente Unterstützung voraus.

Quelle:http://www.kidsgo.de/baby-stillen-18/adoptivkinder.php

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rosebud85 31.10.2012, 22:41
@BillDung

ja deswegen hab ich nochmal nach dem hintergrund gefragt

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rosebud85 31.10.2012, 22:39

war deine frage auf die zeit nach der schwangerschaft bezogen oder generell bei einer frau die auch noch nie schwanger war oder schon sehr lange nicht mehr?

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ja, das geht. allerdings habe ich mich lange nicht mehr mit diesem thema beschäftigt. rate dir deshalb dich an die fachfrauen zu wenden: http://www.lalecheliga.de/

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