Milben beim Hund unter der Haut

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Was du meinst, ist die Sarcoptes-Räude!

Zur Bekämpfung eignen sich Waschbehandlungen mit Amitraz sowie Ivermectin (cave MDR1-Defekt), Selamectin, Milbemycin oder Moxidectin. Das vom TA verordnete Medikament Stronghold enthält Selamectin, ist also schon richtig.

Hab das Medikament gegoogelt. Da steht: Zur vollständigen Beseitigung der Sarcoptesräude (S. scabiei), sollte Stronghold zweimal im monatlichen Abstand verabreicht werden. Eine monatliche Anwendung von Stronghold beugt möglichen Infektionen mit Sarcoptesmilben vor.

Was nicht gesagt wird, ist, wie lange die Behandlung erfolgen muss. In hartnäckigen Fällen kann sich das über mehrere Monate hinziehen! Auf der Seite von www.t-klinik.de/de/kat.php?k=42 heisst es, Behandlung über mindestens (!) 6-8 Wochen! Zitat: Die Waschbehandlungen werden mindestens 6x im Abstand von 7-10 Tagen durchgeführt.

Geht nochmal zum TA.

Bittet um eine parallele systemische Behandlung, Zitat aus der Seite: Hochwirksam und bequemer in der Anwendung gegen Sarcoptesmilben und Cheyletiellen ist die systemische Behandlung mit Avermectinen je nach Wirkstoff alle 7-21 Tage über etwa 6 Wochen.

Und vergesst nicht, die komplette Umgebung des Hundes quasi mit zu behandeln, um eine Reinfektion zu vermeiden! Die zitierte Seite nennt dazu ausreichend Tipps.

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Herzlichen Dank für die super Info. Also wir haben z.Bsp. alle 3 Monate diese Dosis geben müssen, NICHT 2x monatlich. Viell. haben wir ja deshalb auch noch keine Heilung erzielt. Okay, da werden wir auf jedem Fall nochmal beim TA nachfragen. Ansonsten meinte der TA auch, eine Umgebungs-Desifizierung wäre nicht nötig, da das ausschließlich von anderen Hunden übertragen wird.

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@aycawolf

Da liegt euer TA aber übelst falsch!

Ich zitiere aus meinem Link: Neben Hunden sind für Sarcoptesmilben v.a. Katzen, Frettchen und Meerschweinchen empfänglich, für Cheyletiellen auch noch Kaninchen. Sie sollten daher grundsätzlich mitbehandelt werden, auch wenn sie keine Symptome zeigen (Gefahr von asymptomatischen Carriern).

Da es sich bei der Aussage um die Seite einer Tierklinik handelt, spreche ich dieser mal mehr Kompetenz zu als eurem Tierarzt!

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@aycawolf

Da liegt euer TA aber übelst falsch!

Ich zitiere aus meinem Link: Neben Hunden sind für Sarcoptesmilben v.a. Katzen, Frettchen und Meerschweinchen empfänglich, für Cheyletiellen auch noch Kaninchen. Sie sollten daher grundsätzlich mitbehandelt werden, auch wenn sie keine Symptome zeigen (Gefahr von asymptomatischen Carriern).

Da es sich bei der Aussage um die Seite einer Tierklinik handelt, spreche ich dieser mal mehr Kompetenz zu als eurem Tierarzt!

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Mein Hund ( jetzt etwa 12/13 Jahre alt) hat genau dieses Problem seit knapp 2 Jahren. Erst TA, dann Tierklinik. Dort bekam er dann Apoquel verordnet. Das hilft gegen den Juckreiz ( atopische Dermatitis wurde diagnostiziert). Gegen die Milben ( diese wurden auch unter Narkose bei der Untersuchung nicht genau gefunden, aber der Zustand der Hautschicht ließ darauf schließen ) muss er alle 2 Wochen ( anfangs wöchentlich) 3 ml Dectomax S( 10 mg/ ml) ins Maul gespritzt bekommen. Teures Spezialshampoon ( muss 10 min einwirken ) half nur kurzfristig. Deshalb siedete ich selbst spezielle Seife und Dusche ihn alle 7-10 Tage damit ( wenn er wieder beginnt, übel zu riechen ). Hilfreich war, dass ich betroffene Stellen ( mit klebrigem Sekret und Fellverlust ) mit Handdesinfektionsmittel abrieb. Das wollte ich aber nicht dauerhaft machen obwohl die so behandelten Stellen relativ flott heilten.Im Internet fand ich dann ein Rezept und änderte dieses etwas ab. 1/2 l Wasser mit 1 in Scheiben geschnittenen Biozitrone( ob andere gehen weiß ich nicht) aufkochen. 2 El Thymian dazu tun. 6 oder mehr Stunden ziehen lassen. Dann durchs Sieb gießen. Ich gebe noch etwa 10 Tropfen Teebaumöl dazu. Damit alle betroffenen Stellen 1-2 Mal täglich abreiben( Ich benutze ein Tuch dazu ). Damit er die Lösung nicht ableckt ( besonders an den Pfoten ist das ja ein Leichtes ) bekommt er die Halskrause drum bis es getrocknet ist. Teebaumöl vertragen Tiere ja nicht unbedingt.

Bis jetzt hat meine Mixtur geholfen. Der Juckreiz ließ nach, der Geruch des Hundes ist nicht mehr so eklig, die Stellen sind ausgetrocknet. Die getrockneten schuppenartigen Partikel kann man ausbürsten. 

Jetzt wächst wieder Fell an den Pfoten und den Lefzen sowie unter den Achseln. Also bingo. 

Wer Interesse an meiner Hundeseife hat: Das Rezept kann ich gern schreiben. Dazu braucht man aber NaOH. Gibt's online. 1 kg für eta 5€ wenn man Glück hat. Sonst verschiedene Öle und Kokosfett.

Ich hoffe, anderen geplagten 4- Beinern hilft es auch!

Allen noch einen schönen 4. Advent. Ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein friedliches 2017!

Jetzt wächst wieder Fell an den Pfoten - (Hund, Biologie, Medikamente)

Ich habe 2 Hunde, beide hatten es. Der eine hats locker weggesteckt der Andere brauchte ein bisschen mehr Zeit zur Heilung

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Was heißt "ein bisschen mehr Zeit". Wir therapieren schon ein halbes Jahr. Ist das viel oder wenig?

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@aycawolf

Das ist schon lang. Bei meinem Hund hats vllt 3 oder 4 Monate gedauert

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