Mikrofon Kaufempfehlung?

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3 Antworten

Antworten bzgl. USB und Interfaces hast du ja schon bekommen. Je nachdem was du aufnehmen möchtest ist eine monitoring-Funktion ein Muss. Wenn du Kopfhörer während der Aufnahmen trägst um z. B. zu Musik zu singen oder zu anderem Ton zu sprechen solltest du dich selber hören können. 

Das Rode NT-USB liegt in deinem Preisrahmen und benötigt weder einen extra-Popschutz noch Stativ (da Tischbeine). 

Alternativ würde ich mir das Audio-Technica AT2020 USB+ ansehen. Ein Mikrofonstativ gibt es bei thomann von K&M für 26€. Das AT2020 USB wird zwar anscheinend auch mit Tischstativ geliefert, das sieht aber nicht unbedingt stabil aus. Alternativ kann man sich natürlich einen Tischarm zulegen, je nach Bedarf. Einen Pop-Schutz gibt es günstiger, damit habe ich aber schlechte Erfahrungen gemacht, ich empfehle den von K&M (20€). Das sind schon mal zwei USB-Mikrofone, die sich sehen lassen können. 

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Zu den Fakten:

Kein USB Mikrofon: deine Begründung ist komplett falsch. Grade wenn du eine schlechte Soundkarte hast, brauchst du einen anderen Analog-Digital-Wandler. Und in USB-Mikros ist der dabei, d.h. USB Mikros benutzen deine Soundkarte nicht, sondern haben eine eigene integriert.

Das Rode NT1A und das Procaster bekommst du nicht an deinen PC angeschlossen, zumindest nicht ohne Soundkarte/Audiointerface.

Atomspeise bringt mich zum grinsen :) Phantomspeisung meinst du denke ich: das ist die Stromversorgung des Mikros. Kondensatormikrofone benötigen eine Versorgungsspannung, weil sie eine integrierte Verstärker- und Auswertelektronik haben. Diese Versorgungsspannung von meist 48V wird im XLR-Kabel mitgegeben. Deswegen kann man solche Mikros nicht einfach mit einem Adapter an einen Mikroeingang eines PCs stecken. Die gängige Lösung dafür ist ein Audiointerface. Bewährt haben sich für kleine Lösungen z.B. das Steinberg UR22 oder das Focusrite 2i2 oder Solo. 

Das sprengt allerdings deinen Preisrahmen. Ohne Audiointerface ein solches Mikro zu kaufen funktioniert nicht. Und die billige Behringer-USB-Kleinmischer-Variante funktioniert zwar, aber damit hast u Vorteile der teuren Mikros (rauscharmut etc.) wieder verspielt, also Geld sinnlos zum Fenster rausgeschmissen.

Deswegen würde ich dir zu einem USB Mikro raten. Da ist alles bei, egal, was du bisher an Equipment hast, einfach einstecken und es funktioniert.

Das Rode NT USB hat einige gute Kritiken bekommen, ich selbst hab es allerdings noch nicht testen können.

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Kommentar von AsylumShaco
14.12.2015, 16:38

Danke für deine Antwort sie hat mir sehr geholfen. Ich dachte bis jetzt immer das ein interface die soundkarte ersetzt. Naja, falsch gedacht :)

Du bekommst den Stern sobald es geht.

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Bei einem USB-Micro wird deine Soundkarte komplett umgangen. Also kein Problem, wenn die schlecht ist. Und das heißt Phantomspeisung, auch wenn Atomspeise auch cool klingt :D

Ich würde das hier nehmen: http://www.thomann.de/de/rode_podcaster_bundle.htm Gerade ausverkauft, aber ich würde eh erst nach Weihnachten bestellen, da ist es günstiger.

Wenn du kein USB-Micro nimmst, dann brauchst du ein Interface dazu. Das gibts ab 80€. Bleiben also noch 120€ für Micro und Zubehör. Und das ist einfach echt wenig. Bei dem Preis würde ich also zu dem oben genannten USB greifen.

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