Mikrofon in einer Lichtorgel gegen tonanschluss tauchen?

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1 Antwort

Ich bezweifle stark, das dort ein Mikro eingebaut ist, welches durch Bewegung seinen Widerstand ändert. Das kann lediglich das Kohlemikrophon, welches aber kaum mehr eingesetzt wird, zuletzt noch in Festnetztelefonen. Die Spannungen, die aus einem herkömmlichen Mikrofon kommen sind allerdings so gering, und die Frequenzen ungleich 50Hz dass du diese mit einem normalen Multimeter gar nicht richtig messen konntest, bzw. dir diese einen veränderlichen Widerstand bei der Widerstandsmessung vorgegaukelt haben.

Nichts desto trotz wirst du eine kleine Anpassung brauchen, die in einem Spannungsteiler (zwei Widerstände), besteht, der die "hohe" Ausgangsspannung des Mischpults in Mikrofonähnliche Spannungen bringt, das ist im einfachsten Fall ein Widerstand in Reihe zum Signal, und einen Zweiten, Kleineren vom Mischpult aus gesehen hinter dem Reihenwiderstand liegend, Richtung Masse geklemmt.

Zum ausprobieren einen Poti benutzen und nachher den eingestellten Wert ausmessen und als Festgröße einbauen.

Um die Geräte Gleichspannungsmäßig voneinander zu trennen, was bei alten und selbst gebauten Lichtorgeln durchaus sinnvoll ist, kannst du auch extra noch einen Kondensator von etwa 1Mikrofarad in Reihe einbauen. 

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Kommentar von AntwortHunter
27.05.2016, 10:37

Danke, ich werde das dann mal mit nem feineren Messgerät prüfen und dir dann meine Ergebnisse geben(wenns mit dem Messgerät nit klappt schau ich mal am sehr feinen Oszilloskop nach :D)

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