Migräne oder sogar Burnout Syndrom?

4 Antworten

Hier ist Deine Antwort Ich habe bei gutefrage.net schon oft die Ursachen der Migräne und ähnlicher Kopfschmerzattacken erklärt. Leider liest offenbar niemand die Antworten. Die Antwort des Neurologen bei pimpinella0815 ist typisch: Tabletten, Tabletten. Tabletten können helfen, aber wie die Fragerin richtig bemerkt, das führt über die Jahre, je nach Medikament, ganz sicher zu einer Schädigung der Niere oder Leber. Auch der andere Klamauk mit Nahrungsmitteln, Wetter, Stress etc. ist blühender Blödsinn. Die meisten Ärzte und Neurologen haben keinen blassen Schimmer. Die Ursache ist eine klar definierte Krankheit: das Neuro-Okklusale-Syndrom. Wie der Name sagt, hat die Krankheit etwas mit der Okklusion zu tun, also wie die Zähne aufeinander treffen. Es handelt sich um eine besondere Bissstörung. Es gibt schon eine Menge Zahnärzte, vor allem sogenannte Gnathologen und Bissphysiologen, die ahnen, dass die Schmerzen irgendwie mit dem Biss zusammenhängen. Das Grundproblem ist der Umstand, dass bis heute keine Universität weltweit versteht, wie wir beißen. Die Meinung der Experten ist, dass das TMJ (Kiefergelenk) beim Kauen belastet wird. Das Gegenteil ist richtig. Das ist für die Wissenschaftler schwer zu verdauen, da sie trotz der heutigen diagnostischen Möglichkeiten nicht schon selbst darauf gekommen sind. Das Kiefergelenk wird beim Kauen überhaupt nicht belastet !! Das ist das eine. Das andere, was sie nicht wissen, ist die Existenz von besonderen, nur zu diesem Zweck vorhandenen, Rezeptoren an den unteren Schneidezähnen. Das vom Nervus trigeminus gesteuerte System kommt erst dann zur Ruhe und Muskelentspannung, wenn diese Zähne Kontakt haben. Bei Migränepatienten fehlt dieser natürliche Kontakt. Um ihn dann doch herzustellen, wird der Unterkiefer nach vorn geschoben, bis Kontakt erreicht ist. Das System meldet: ok, Kontakt vorhanden, entspanne dich. Der Unterkiefer geht in seine Ruhelage zurück. Das System meldet, kein Kontakt mehr, Unterkiefer nach vorn. So geht das die ganze Nacht. Die notwendige Tiefschlafphase wird nicht erreicht. Der Patient wacht müde und erschöpft auf. Kein Wunder, er hat ja die ganze Nacht gearbeitet. In dieser Zeit hat er aber die Kiefergelenke richtig belastet. Ein Druck von außen bestätigt, sie sind hochempfindlich.Dort liegt dann die Ursache für die Migräne oder Kopfschmerzattacken. Bei Kindern ist zum Beispiel der Zappelphilipp ein Zeichen für NOS. Sie sind am Tage übermüdet. Hinzu kommt, dass durch die muskuläre Dauerbelastung der gesamte Nackenbereich bis in tiefe Schichten verspannt. Dadurch werden die Blutgefäße komprimiert, es kommt zu Taubheitsgefühl in den Armen (meist einseitig) und zu Kribbeln in den Händen. Was ist zu tun ? Drucke diese Nachricht aus und zeige sie deinem Zahnarzt. Wenn er genaueres wissen will, ich sende ihm die Monographie der Krankheit kostenlos (in englisch) zu. Adresse: arnold.dietz@gmail.com Dann soll er dir eine Knirscherschiene machen. Das ist meines Wissens nach, eine Kassenleistung. Viel billiger als die ständigen Medikamente. Diese Knirscherschiene muss hinter dem 1. Prämolaren enden. Das ist ganz ganz wichtig. Normalerweise geht die Schiene über ganze Zahnreihe. Das ist falsch!!!!. Sie wird so eingeschliffen, dass die Frontzähne Kontakt haben. Du solltest sie nur in der Nacht tragen, aber höchstens 12 Stunden pro Tag. Meistens ab dem 2. Tag sind die Schmerzen wie weggeblasen. Dann sind zwar die Schmerzen weg, aber du musst ständig die Schiene (Splint) tragen. Zur endgültigen Behandlung, kommt es auf den Auslöser an. Das kannst du oder dein Zahnarzt mit mir besprechen (kostet nichts). Diese Antwort gilt für alle Migränepatienten.

Kopfschmerzen und Magen sind eng aneinander gekoppelt. Wenn Du versuchst Dich gut zu ernähren, wird das auch positive Wirkung auf die Kopfschmerzen haben.

Vielleicht solltest Du mal eine zeitlang einen Teil des Sports durch Entspannungsübungen oder Yoga ersetzen. So könntest Du ein wenig "runterkommen" was sicher für Magen und kopf von Vorteil wäre. Damit tust Du Dir auch hinsichtlich der emotionalen Angeschlagenheit etwas gutes ;-)

Das ist, so gehe ich davon aus, der Streß, der schlägt auf den Körper und ebenfalls auf die Psyche. Der Arzt wird dich eventuell zum Psychologen schicken, wenn er nichts körperliches findet. Nimm das auf jeden Fall an, war ich auch schon, als es mir total schlecht ging.. Hab das immer mit psychisch kranken in verbindung gebracht die Suizid oder gar Mord gefährdet sind.

Gönn dir auf jeden Fall ein wenig mehr Auszeit!

Alles Gute und viel Erfolg!

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