Migräne durch Allergie?

8 Antworten

Hallo icreatereality,

bei Menschen, die eine Migräneveranlagung und zugleich auch eine Histaminintoleranz haben, kann eine histaminreiche Ernährung (immer) zu Migräneanfällen führen. Sojaprodukte sind bei HI nicht zu empfehlen: https://www.nahrungsmittel-intoleranz.com/histaminintoleranz-informationen/histamingehalte-von-lebensmitteln.html Ob du eine HI hast, kann dein Hausarzt prüfen, indem er deinen DAO-Wert im Blut bestimmt.

Wenn du Sojaprodukte aus anderen Gründen nicht verträgst, dann kann es sein, dass keine Migräneattacken mehr ausgelöst werden, wenn du weniger davon isst. Das kann man nicht genau vorhersagen, sondern man muss es ausprobieren.

Menschen mit Migräneveranlagung reagieren meist sehr sensibel auf Veränderungen – auch in der Ernährung. Deshalb sollten Nahrungsmittelumstellungen immer nur sehr langsam eingeführt werden. Wichtig ist auch, immer ausreichend und regelmäßig zu essen, da sonst Migräneanfälle getriggert werden können.

Die Migräneschmerzklinik Kiel empfiehlt:

Wichtig ist, dass Patienten die besondere Leistungsfähigkeit ihres Nervensystems nicht überstrapazieren. Dazu zählt ein regelmäßiger Tagesrhythmus. Wesentlich ist die regelmäßige Einnahme der Hauptmahlzeiten, insbesondere ist ein umfangreiches kohlenhydratreiches Frühstück in Ruhe erforderlich. Nach der langen Nachtphase sind die Kohlenhydratspeicher in den Nervenzellen erschöpft und deswegen ist es wichtig, dass diese wieder durch ein kohlenhydratreiches Frühstück aufgebaut werden. Als Energieträger können Nervenzellen nur Kohlenhydrate verwenden, Fett und Eiweiß sind als Energiesubstrat für Nervenzellen ohne Nutzen. Migränepatienten bevorzugen intuitiv kohlenhydratreiche Nahrung, insbesondere Kartoffeln, Nudeln, Reis und Brot. Die Notwendigkeit für ein ausgiebiges Frühstück in Ruhe gilt insbesondere auch für Kinder und Jugendliche. Vor dem Schulbesuch sollten sich diese unbedingt Zeit nehmen, ein vollwertiges Frühstück aufzunehmen. Auch ausreichendes Trinken mit mindestens 3 Liter pro Tag kann Migräneattacken vorbeugen.

http://www.schmerzklinik.de/wp-content/uploads/2009/02/Die-10-wichtigsten-Tipps-gegen-Migr%C3%A4ne-und-Kopfschmerzen-Schmerzklinik-Kiel1.pdf

LG Emelina

Also weil du im Zusammenhang mit der Ernährung mit Soja ein Mal unklare Symptome hattest und bei einer Ernährungsumstellung körperliche Folgen dieser Umstellung siehst, denkst du, dass du eine Allergie hast? Das glaube ich eher nicht. Eine natürliche Reaktion des Körpers auf die veränderte Nahrung oder höchstens eine Unverträglichkeit gegen ein Produkt ist wahrscheinlicher.

Und dass der körperliche Stress der Ernährungdumstellung einen Migräneanfall auslöst, wundert mich auch nicht. So lange das nur ein Mal vorkommt, ist das kein Muster.

Es ist wahrscheinlicher, dass der Auslöser die Veränderung in der Ernährung war und keine Allergie.

Hi,

das muss nicht unbedingt von Soja kommen. Allerdings solltest Du Soja nicht täglich verzehren. Soja ist (aus meiner Sicht) in Maßen ein neutrales Produkt. Es ist dann weder gut noch schlecht. Man kann darauf verzichten.

Jedoch hat Soja die Tendenz, bei häufigen Verzehr den Körper nicht gut zu tun.

Das was Du beschreibst, ist nicht eindeutig einzuordnen (ohne Tests).

Was viel Menschen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren ist, dass sie sich vorher nie gut ernährt haben, dann tierische Produkte einfach weglassen, aber deren alte schlechte Ernährungsweise beibehalten.

Wenn Dein Körper sowiso schon nicht gut genährt ist (wie bei den meisten Menschen), geht es ihm mit tierischen Produkten besser als ohne.

Wenn man sich vegan oder vegetarisch ernährt, dann muss man sich gut ernähren und erst dann kann man die Vorzüge dieser super Ernährungsform erleben.

Im Grunde ist vegan und vegetarisch so viel besser, die Nährstoffdichte ist wesentlich höher aber nur wenn man es richtig macht. Leider gibt es so gut wie nichts zu diesem Thema. Viele fangen an, lassen einfach tierische Produkte weg und stopfen die Lücke mit Laboressen für "Vegetarier"/"Veganer".

Dann fühlen sich die Leute schlecht, haben Probleme und Mangelzustände und die Fleischfresser fühlen sich wieder mit ihren Kadavern bestätigt. Schade.

Aber um noch mal auf Deine Frage zu kommen. Es gibt einen Arzt in Wolfhagen, der soll sehr gut sein.

Eventuell, sofern es finanziell (teuer) machbar ist, kannst Du Dich bei Ihm untersuchen lassen. Meines Wissens ist er der Einzige in Deutschland der derartige Pionierarbeit geleistet hat.

Es kann bei Dir auch eine Glutenunverträglichkeit oder ein Mangel (oder vieles mehr) sein.

Hier der Arzt:

http://ifu-wolfhagen.de/de/home/

Und hier was zu Soja. Kenne den Artikel nicht, habe nur kurz quergelesen. Scheint gut zu sein:

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/soja-gesund-oder-schaedlich.html

Gruß,

ein experimentierender, sich vegan ernährender Mensch

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Ich ernähre mich NICHT von Laboressen.

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@icreatereality

Naja, Sojaprodukte sind schon sehr bearbeitet. und recht künstlich (je nach Produkt). Verwende nicht zu viel Soja. das ist wirklich nicht gut.

Aber wenn Du Dich sonst gut ernährst, dann würde ich mich mal in irgend einer Form durchchecken lassen.

Das mit dem Laboressen habe ich natürlich verallgemeinert, da ich häufig solche Fälle sehe, bzw. davon lese.

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