Migräne Anfälle

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4 Antworten

Du machst es genau richtig! Bei Verdacht auf Migräne ist der Neurologe die richtige Adresse. Kann sein, dass er Dir bei der Untersuchung ein EEG abnimmt, um andere Ursachen Deiner Beschwerden auszuschließen. Hat meiner auch gemacht. Und siehe da: es war Migräne. Der Neurologe hat mir dagegen ein Medikament verschrieben, das ich im Bedarfsfall einnehme - und hey, es hilft! Hätte es damit nicht geklappt, hätten wir etwas anderes ausprobiert. Es gibt also mehrere Mittel, und nicht alles wirkt bei jedem. Ausprobieren!

Dazu muss ich sagen: ich kenne keine wochenlangen Migräneanfälle, wir du sie schilderst. Mich erwischt es etwa ein- bis zweimal im Monat. Auch mit Lähmungserscheinungen und Sprechproblemen im engeren Sinn habe ich keine Erfahrung (bin halt nur völlig schlapp, müde, licht- und geräuschempfindlich, mir ist übel und ich habe das Gefühl, jemand sägt an meiner Schädeldecke rum ).

Zu Migräne und stressbedingten Beschwerden: In Deiner Frage liest es sich, vor allem im Absatz über Deine Ärztin wie "entweder - oder". In Wahrheit gehört Stress aber zu den Dingen, die Migräne auslösen können. Deshalb empfiehlt man Migränepatienten häufig Entspannungstraining, um die Anzahl und schwere der Anfälle zu senken.

Gute Besserung!

Dankeschön:) Ja ich denke dass, das im letzten jahr ebend dann auch durch mehrere stressige bedingungen in meinem umfeld so schlimm war, diesesmal ist es nicht so schlimm. Darf ich fragen wie du mitden lemungen umgehst? auch im brufsleben?

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@Natalia92

Wie schon oben geschrieben: Mit Lähmungen habe ich keine Erfahrungen. Vielleicht findest Du in einem Migräneforum andere Betroffene, mit denen Du Dich darüber austauschen kannst.

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Typische Anzeichen von Migräne:

Meist einseitiger Kopfschmerz, Übelkeit, Erbrechen, Seh- und Sprachstörungen sind typische Anzeichen für Migräne. Licht-, Geräusch-, Geruchsempfindlichkeit und Abneigung gegen bestimmte Nahrungsmittel auch (Es muss nicht alles zutreffen). Normale Schmerzmittel zeigen meist keine Wirkung.

Es gibt Migränemedikamente (Triptane), die im Notfall zuverlässig helfen. Die soll man aber nicht zu häufig einnehmen, da sonst ein medikamenten-abhängiger Kopfschmerz hinzukommt. Triptane sind verschreibungspflichtig.

Ein Neurologe ist hier der zuständige Arzt. Am Besten einer, der Erfahrung mit Migränepatienten hat. Das ist leider nicht bei jedem der Fall, deshalb ist es ratsam sich vorher zu erkundigen.

Man kann der Migräne auch vorbeugen, indem man die Migräneauslöser vermeidet:

Bestimmte Nahrungsmittel sind häufig Auslöser von Migräne. Das können bei jedem Migräniker andere sein - man muss einfach beobachten, was man in den Stunden (oder auch 24 Std.) vor einer Attacke gegessen oder getrunken hat. Häufig sind Geschmacksverstärker wie Glutamat, die in den meisten Fertigprodukten (Tütensuppen, Chips, xxx-fix - Kochhilfen, Gewürzmischungen, ect.) enthalten sind Migräne auslösend. Einfach auf der Packung unter Zutaten nachlesen.

Auch Stress kann ein Auslöser sein. Wobei die Migräne häufig erst nach der Stressphase auftritt. Nach einer anstrengenden Arbeits-/Schulwoche hat man z. B. am Wochenende Migräne. Die Vermeidung von Stress ist wichtig (Entspannungsübungen).

Ein regelmäßiger Schlaf-/Wachrhythmus und ausreichend Schlaf sind auch förderlich um der Migräne vorzubeugen. Wenn man die Möglichkeit hat einen Mittagsschlaf zu halten, kann das hilfreich sein. Dieser sollte aber nicht länger als 20 Minuten dauern. Generell ist ein geregelter Tagesrhythmus, auch was die Mahlzeiten betrifft, von Vorteil. Ausreichend zu trinken ist sehr wichtig!

Migräne lässt sich von einem guten Heilpraktiker auch homöopathisch behandeln - zwar meistens nicht heilen, aber die Häufigkeit der Attacken und die Intensität lässt sich reduzieren.

Der erste Weg sollte aber immer erst mal der zum Neurologen sein - für die Diagnose (um andere Ursachen auszuschließen) und zur Verschreibung der Schmerzmittel für den Notfall. Der Hausarzt ist hier nicht der richtige Ansprechpartner, außer um die Überweisung zum Neurologen auszustellen.

Vielen Dank das war sehr ausführlich und hilfreich :)

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ich würde mal eine kernspintomographie machen lassen, womöglich entdeckt man dabei etwas hilfreiches. ich habe selbst seit vielen jahren migräne, allerdings nie so extrem wie du... das einzige was ich bisher gemerkt habe ist, dass an den tagen, an dem ich arbeiten schreibe oder nachmittagsschule habe, spätestens mittags immer die kopfschmerzen anfangen. ich persönlich würde daher nicht sagen, das einer deiner ärzte etwas falsches gesagt hat, da bei mir stress und migräne immer zusammen hängen... das einzige, was meiner erfahrung nach jedoch dagegen hilft, sind große mengen an schmerzmitteln (am besten jedes mal unterschiedliche, damit dein körper nicht von einem abhängig wird, war bei mir einmal fast soweit) und sobald es anfängt, vorhänge zu und einfach daliegen oder schlafen, bis es schwächer wird.

gute besserung, liza.

okaiii ja im krankenhaus habe ich auch eine kernspintographie machen lassen, da wird man doch in eine röhre gelegt oder? ich weiß nur das bei mir die migräne wieder um die jahreszeit anfängt wie letztes jahr...also muss ich wohl oder übel nach der ursache vorschen wenn der neurologe das bestätigt hat. danke für deine antwort:)

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geh zu deien Hausartz der schickt dich dann per Überweisung zum Neurologen.. der macht dann die Test mit dir und schaut ob alles ok ist im Kopf.. oder wo die Ursache ist..

demanch bekommst du dann Auch Triptane oder ander Medis.. und Tips wie du des vermeiden Kannst etc

das werde ich tun dankeschön für deine antwort :)

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