Mietzahlungen bei Hartz4!

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10 Antworten

Wenn er einen Mietvertrag vorlegen kann, aus dem ersichtlich ist wieviel Miete er monatlich zahlen muss und wie hoch der Abschlag für die Nebenkosten, also Heizung ist (Strom muss man selbst bezahlen ), dann sehe ich keine Probleme.Ob er die Miete bar zahlt oder überweist spielt keine Rolle. Das ist der ARGE egal. Der Mietvertrag muss der ARGE im Original vorliegen (keine Kopie).

kontoauszüge sind auch dafür gut um nachweisen zu können das man kein einkommen hat ( auch ebay verkäufe können ab bestimmte summe relavant werden !!!! ) denn dann hätte er keinen anspruch auf hartz 4

vielleicht sollte der vater zum finanzamt gehen um dort eine bescheinigung zu holen,den mieteinnahmen sind als einkommen zu versteuern und da das jahr eh bald rum ist sollte das wenn der mietvertrag nicht ausreicht kein problem sein,oder ?????

Er kann den Mietvertrag und eine Erklärung des Vaters/Vermieters vorlegen, wonach er die Miete regelmässig in bar beglichen hat.Künftig kann er ja überweisen.

Wenn er einen Mietvertrag hat, stehen die Karten schon ganz gut.

Ich musste einen Untermietvertrag mit meinen Eltern abschließen, da diese die Hauptmieter meiner Whg sind. Daraufhin gab es weiter keine Probleme mehr bezüglich der Übernahme. Es wurden lediglich nicht die vollen Kosten übernommen, wegen diesem blöden Berechnungssatz.

Eine eigene Wohnung hat er ja! Ich weiss auch das er gezahlt hat, die Arge will aber Kontoauszüge der letzten 6 Monate von ihm!, mal gucken was er mir Mittwoch erzählt..

Entscheidend ist der Mietvertrag. Die Zahlungsmodalitäten haben die ARGE nicht zu interessieren.
Probleme mit der Mietübernahme wird es mutmaßlich nur dann geben, wenn er noch unter 25 ist.

die kontenbewegungen gehen die nen shicedreck an, er hat nen mietvertrag, danach müssen die zahlen, mit wem er den hat, spielt keine rolle

kann sein, dass sie mauern, aber er kann es durchdrücken, also einfach druck machen bei denen

Tja, leider stimmt das so nicht. Die wollen bei einem Antrag immer die Kontoauszüge der letzten 3 Monate sehen. Sonst kannst du denen ja weiß Gott was erzählen bezüglich deines Einkommens.

Nur wenn du das Geld unter der Matratze bunkerst, können die das nicht sehen.

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gerade die kontenbewegung geht die arge leider sehr viel an. ohne auszüge der letzen monate, gibt es nix.

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Die Kontobewegungen gehen "die" doch etwas an und sie können in bestimmten Fällen die Vorlage von Auszügen verlangen und von der Vorlage auch die Leistung abhängig machen.Und Agressivität, wie sie aus Deinen Zeilen spricht, bewirkt eher das Gegenteil.Auch dort arbeiten Menschen mit einem Arbeitsvertrag.

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@hattu53

sie zahlen trotzdem nach mietvertrag...sie prüfen nicht nach, ob du die miete auch überweist, oder in der vergangenheit überwiesen hast....

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Der Vater/Vermieter hat ihm ja sicher eine Quittung ausgestellt über die bar erhaltenen Mietzahlungen.- Generell :

Bundessozialgericht Urteil vom 03.03.2009, B 4 AS 37/08 R: Für den Anspruch auf Unterkunftskosten nach § 22 Abs. 1 S. 1 SGB II ist es nicht relevant, ob diese tatsächlich vom Mieter an den Vermieter gezahlt werden/wurden, sondern dass im Bedarfszeitraum eine rechtskräftige Pflicht zur Mietzahlung besteht/bestand. Bei Vermietung unter Verwandten (..)sind ebenfalls die nach § 22 Abs. 1 S. 1 SGB II angemessenen Unterkunftskosten zu zahlen. Bei Verdacht auf überhöhte Unterkunftkosten bietet § 22 Abs. 1 S. 1 SGB II den erforderlichen Schutz.

ob das wohl alles so stimmt, möchte ich bezweifeln.

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