Mietwohnung kündigen! Kündigung kamm zurück

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15 Antworten

"Da unser Vermieter nicht da war,haben wir unsere Kündigung seiner Frau übergeben, die ihn dann gleich darauf angerufen hat!! " Und damit ist der Vermieter schon rechtsgültig in Kenntnis gesetzt. Da hat er erheblich Pech gehabt, dass seine Frau nicht richtig reagiert hat.

Da eine Kündigung eine einseitige Willenserklärung ist muß der Empfang nicht bestätigt werden. Folglich ist Eure 1., persönlich abgegebene, Kündigung Wirksam.

Einschreiben + Rückschein, wie Ihr gemerkt habt, hat so seine Tücken.

1 Woche später lag der Brief denn wir seine Frau gegeben haben wieder bei uns im Briefkasten

Mit der Post zurück oder persönlich eingeworfen?

und noch eine Woche später das Einschreiben ,das er einfach nicht von der Post abgeholt hat!!! Jetzt meine Frage gilt die Kündigung jetzt as zugestellt????

Da sind Richter unterschiedlicher Meinung. Die einen sagen ja, da der VM vermutlich das E+R bewußt nicht abgeholt hat, die anderen nein, da niemand verpflichtet ist Einschreiben abzuholen.

Zu wann wollt Ihr denn kündigen? Wenn zum 30.11.12. ist ja noch etwas Zeit.

Mein Vorschlag, das ganze nochmals per Einwurfeinschreiben schicken (vorher von einen möglichst neutralen Zeugen den Inhalt bestätigen lassen) oder wenn möglich mit Zeugen (auch hier wieder den Inhalt bestätigen lassen) und beim Vermieter persönlich einwerfen.

Die ganz sichere Sache wäre das ganze durch einen Gerichtsvollzieher erledigen zu lassen.

Nein zum 1.11 wollen wir ins neue Haus

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Da eine Kündigung eine einseitige Willenserklärung ist muß der Empfang nicht bestätigt werden. Folglich ist Eure 1., persönlich abgegebene, Kündigung Wirksam.

Ist die Hand der Ehefrau der Machtbereich des Vermieters? Wo ist der Beweis der Übergabe? Ich bin zwar grundsätzlich Deiner Meinung, aber so leichtfertig würde ich das nicht formulieren...

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Nein, die Post wurde nicht zugestellt. Sonst wäre sie nicht zu dir zurück gekommen. Somit weiss der Vermieter ja nichts von der Kündigung. Wenn der Vermieter um die ecke wohnt, schmeiss die Kündigung persönlich in den Briefkasten. Wichtig das du einen Zeugen hast, der bestätigen kann, das du den Brief eingeworfen hast. Schick den Brief erneut mit mit der Post ab - versuchs nochmal mit einschreiben ansonsten auf dem normalen Postweg

Aber reicht es nicht aus,das wir der Ehefrau die Kündigung gegeben haben,sie hat ihn ja noch angerufen???

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Leider gilt die Kündigung so noch nicht als zugestellt, da die Frau wahrsch. nicht Zustellungbevollmächtigte des VM ist. Ihr schickt nun die Kündigung per Einwurfeinschreiben, nicht als Einschreiben mit Rückschein. Damit gilt der Brief als zugestellt.

Einen Anwalt braucht Ihr nicht...

Das hört sich gut an.

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Aber,sie hatte ihn ja noch angerufen!!!

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Ja gilt sie! Damit diese als Zugestellt gilt, muss die im Ermächtigungsbereich des vermieters gelangen, dies war mit der Übergabe und dem Einschreiben der Fall! Es bedarf nicht das er diesen brief auch öffnet und lesen tut!

Ist die Hand der Ehefrau bei Abwesenheit des Adressaten dessen Machtbereich? Diese Aussage wäre zumindest heikel, solange man nicht weiß, in welchem Verhältnis Vermieter und Ehefrau zueinander stehen...

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Wie? das Einschreiben, das er nicht von der Post abgeholt hat, lag bei euch im Briefkasten? Also muss ers ja doch abgeholt haben. Aber meines Wissens gilt das als zugestellt, wenn du die Kündigung per Einschreiben geschickt hast. Das ist ja dann sein Porblem, wenn er seine Post nicht abholt. Das wär ja sonst das Gleiche, wenn du Post vom Gericht kriegen würdest und die einfach nicht abholen würdest. Deswegen gilt ja trotzdem, was da drin steht. Dokumentiere alles gewissenhaft!

das Einschreiben, das er nicht von der Post abgeholt hat, lag bei euch im Briefkasten? Also muss ers ja doch abgeholt haben.

Wenn ein Einschreiben + Rücksein nicht innerhalb von 7 Werktagen von der Post abgeholt wird, geht es an den Absender zurück.

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Ja, mit dem Einschreiben habt ihr sie zugestellt. Dass der Vermieter seine Post nicht abholt oder ließt, darauf habt ihr keinen Einfluss. Er hätte die Möglichkeit gehabt, das war ihm bekannt (Benachrichtigung der Post), hat sie aber nicht genutzt.

Das stimmt nicht

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@ycaqu

Die Willenserklärung muss gem. § 130 BGB in den Machtbereich des Vermieters gelangt sein, und das ist sie nicht, solange sie auf dem Postamt liegt...

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Das stimmt nicht. Ein Einwurfeinschreiben gälte als zugestellt, aber kein Einschreiben mit Rückschein.

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Wenn ihr eine Bestätigung darüber habt, dass das Einschreiben angekommen ist, dann gilt die Kündigung als zugestellt. Was ihr auf alle Fälle machen solltet, ist, den Briefumschlag aufzubewahren.

Damit geht ihr dann zum Anwalt oder ihr schickt einen Gerichtsvollzieher hin, der dem Vermieter die Kündigung übergibt; dann gilt die Kündigung auf alle Fälle ganz sicher als zugestellt.

Da das bei euch aber eher nach Ärger aussieht, würde ich, wie gesagt, mich von einem Anwalt beraten lassen.

Lieber noch einmal zu ihm gehen und die Kündigung persönlich abgeben.

Falls es aber zum Streitfall kommt, gilt das Datum des Einschreibens und zwar das Sendedatum. Ob er es erhalten abgeholt hat spielt da keine Rolle. Ein zweites Einschreiben wäre aber eine zusätzliche Absicherung um zu zeigen, dass man sich bemüht hat ihn zu Informieren. Beim ersten könnte er ja noch argumentieren er wäre im urlaub gewesen und hätte es nicht erhalten können. Beim zweiten ist das nicht mehr so einfach, da müsste er schon mit Hotelrechnungen oder ähnlichem Beweisen das er nicht daheim war.

Aber dein die Frist läuft ab Sendedatum des ersten Schreibens.

"gekündigt" bei Vermieterin am 30.7 !!! Einschreiben am gleichen Tag losgesendet!!

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@Driver73

Dann ist alles klar. Du hast deine Frau als Zeugin und die bestätigung der Post. Sende nur noch ein zweites Einschreiben oder Einwurfschreiben wie hier manche schreiben um vor Gericht, falls es soweit kommt, sagen zu können du hast alles versucht.

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@InGame00

Aber beide schreiben lagen wieder bei uns im Briefkasten!!!!! Zettel denn wir der Frau vom Vermieter gegeben haben und das Einschreiben,was er NICHT von der Post abgeholt hat!!!

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@Driver73

Ja aber ihr habt rechtlich gesehen alles zumutbar mögliche getan um eueren Vermieter zu Informieren. Wie gesagt ein zweites Anschreiben nur um alles noch mal in extra trockene Tücher zu packen.

Worüber ihr euch sorgen machen solltet ist eure Kaution. Die wird er wohl nicht so leicht wieder rausrücken nachdem er jetzt bereits so nen Blödsinn macht. Macht besser bevor ihr Wohnungsübergabe macht ein paar Bilder allgemein und besonders von den Problemstellen. Außerdem solltet ihr euch noch Unterstützung von Freunden holen die zu dem Zeitpunkt als Zeugen dabei sind um belegen zu können das es keine gravierenden Mängel gab.

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@InGame00

Jetzt geht's hier aber völlig durcheinander: Davon ausgehend, dass die Frau ebenfalls Mieterin ist, kann sie nicht sinnvoll als Zeugin auftreten...

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Falls es aber zum Streitfall kommt, gilt das Datum des Einschreibens und zwar das Sendedatum. Ob er es erhalten abgeholt hat spielt da keine Rolle. [...] Aber dein die Frist läuft ab Sendedatum des ersten Schreibens.

Diese Aussage ist gem. § 130 BGB zu 100 % falsch...

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Diese Frage ist schwer zu beantworten. Grundsätzlich gilt eine Kündigung als zugestellt, wenn Sie in den Machtbereich des Vermieters gelangt ist, er also unter normalen Umständen davon hätte Kenntnis erhalten können. Das ist bei beiden Schreiben sicher der Fall. ABER: Beweise das mal. Davon ausgehend, dass Deine Frau auch Mieterin ist, bleibt nur seine Frau als Zeugin, und die muss nicht aussagen...

Schreibt erneut eine Kündigung und lasst diese von einem Freund oder Bekannten durchlesen und in seinen Briefkasten einwerfen. Das ist die sicherste Zustellungsmethode, dann seid Ihr auf der sicheren Seite...

Wenn du mit wir meinst, dass ihr bei der Übergabe der Kündigung zu zweit gewesen seid, habt ihr keine Probleme die Übergabe zu beweisen.

Leider nicht. Dafür hätte die Zustellung direkt an den Vermieter erfolgen müssen, nicht an dessen Ehefrau.

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@WetWilly

Das ist Unsinn, WetWilly. Die Frau hat ihren Mann angerufen und von der Kündigung in Kenntnis gesetzt.

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Wenn die Frau des Fragestellers ebenfalls Mieterin ist, besteht da sehr wohl ein Problem...

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Wenn der Vermieter in der Nähe wohnt, solltet Ihr die Kündigung persönlich vorbeibringen und einen Dritten mitnehmen, der den Einwurf bestätigt. Am Besten schon in der Kündigung darauf hinweisen, z.B. "diese Kündigung wird am xx.xx.2012 mit dem Zeugen Max Mustermann in Ihrem Briefkasten eingeworfen und gilt damit als zugestellt".

Der Zeuge sollte möglichst kein Familienmitglied sein. Eventuell ein Nachbar, zur Not auch ein Freund.

Dann ist alles in trockenen Tüchern und Ihr braucht Euch keine Gedanken mehr machen.

nehmt euch sofort einen Anwalt!!!! Wenn das schon so anfängt, gibt es bestimmt ärger

Blödsinn. Wozu bei so einem Pipifax den Anwalt bereichern?

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@browneyedangel

Und wenn es nach Ärger riecht, beauftragt man direkt einen Anwalt?... so ein Quatsch, sorry.

Und was soll der Anwalt hier machen? Die Kündigung zustellen?

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@WetWilly

Die Kündigung gilt wohl nicht als zugestellt und wenn sie jetzt einen Anwalt einschalten, vielleicht haben sie Rechtschutz, haben sie einigen Ärger weniger, denn wer sich so gegen eine Kündigung wehrt gibt wohl nicht so einfach die Kaution raus. Mit einem Brief vom Anwalt bekommt er vielleicht gleich Angst

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@browneyedangel

binima hat recht, das riecht nach Ärger

Halte ich für einen besonders qualifizierten und fundierten Beitrag.

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@binima

Sorry, aber: wegen Eventualitäten möchtest Du ca. 250,- Euro für ein Anwaltsschreiben ausgeben?

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@WetWilly

schon mal was von Rechtschutz gehört??? und soviel kostet ein Brief nicht. Aber den Mieterschutzbund gibt es ja auch noch wo man hilfe bekommen kann

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@WetWilly

Anwalt ist nicht nötig. Die Kündigung gilt als zugestellt. Ein zweites Einschreiben wäre nur sinnvoll um im zweifel vor Gericht zeigen zu können, man hätte alles versucht ihm die Kündigung zu überreichen.

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@InGame00

Rechtschutzversicherung haben wir,alles kein Problem!!! Aber soweit wollen wir es "eigentlich" nicht kommen lassen,weil wir mit seiner Frau ein gutes Verhältnis haben oder vieleicht jetzt nur noch hatten!

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Es gibt schon liebe Mitmenschen... Gruß an deinen Vermieter...

Deswegen greift man zum Einwurf-Einschreiben.

Dessen Annahme kann der Empfänger nicht verweigern (jajaja, theoretisch schon, aber das ist sehr unwahrscheinlich) weil er den Empfang nicht quittieren muß und dieses ablehnen könnte. Sondern: der Briefträger schmeißt den Brief ein und damit gilt er als zugestellt.

Was ist perfekt?

  • Übergabeprotokoll eines Gerichtsvollziehers. ggf. aber übertrieben.
  • persönliche Übergabe gegen Empfangsbekenntnis. ggf. aber kompliziert.

Was ist gut?

  • Übergabe-Einschreiben
  • Einwurf-Einschreiben, aber beide nur, wenn nicht auf dem letzten Drücker

Wenn ihr den Brief zu zweit der Frau übergeben habt, dann erfolgte die Übergabe im Beisein von einem Zeugen. Das ist ausreichend, auch wenn eine Empfangsbestätigung besser wäre.

Das Verhalten der Vermieter ist ein guter Grund, diese Wohnung so schnell wie möglich zu verlassen!

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@WetWilly

Aber mit ihm Verheiratet und zusamen lebend. Sie ist gesetzlich verpflichtet so etwas dem Vermieter mitzuteilen. Bei Vorladungen vor Gericht macht es der Staat nicht anders. Wenn er die eigentliche Person nicht antrifft, ist der Ehepartner genausogut.

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@InGame00

Für die gesetzliche Verpflichtung hätte ich gerne mal die Rechtsquelle. Du übersiehst, dass der Vermieter gewerblich handelt!

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@WetWilly

Das übersehe ich wirklich. In dem Fall muss die Ehefrau nicht zwangsläufig befugt sein so etwas überhaupt anzunehmen.

Die Rechtsquelle dazu weiß ich nicht mehr auswendig, müsste ich nachschauen.

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@InGame00

Genau so ist ist, die Ehefrau müsste dafür schriftlich als Zustellungsbevollmächtigte bestellt sein...

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@InGame00

Die Frau des Vermieters darf aber vor Gericht die Aussage verweigern, insofern ist sie als Zeuge völlig wertlos...

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@WetWilly

Ein privater Vermieter handelt nicht gewerblich im Sinne des Gesetzes, selbst wenn er 100 Wohnungen hat, die Gewerblichkeit wird an anderen Dingen festgemacht, z.B. an der Anmeldung eines Gewerbes. Er handelt unternehmerisch, das ist aber etwas völlig anderes...

Das ist aber hier auch gar nicht der Punkt, egal ob die Übergabe an die Frau den Zugang bewirkt hat oder nicht, es gibt dafür keinen Beweis, da die Frau vor Gericht die Aussage verweigern darf...

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@InGame00

Nein, das übersiehst Du nicht, da im Gegensatz zur Darstellung von @WetWilly ein privater Vermieter NICHT grundsätzlich gewerblich handelt. Er handelt allenfalls unternehmerisch, und selbst das definitiv nur im steuerrechtlichen, nicht aber im zivilrechtlichen Sinn...

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Nein,sie wurde nicht angenommen und gelesen,

Natürlich wurde sie das. Kündigung seiner Frau übergeben, die ihn dann gleich darauf angerufen hat

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@primusvonquack

Fals der Vermiter nicht anzutreffen ist, ist seine Frau genausogut. Solange sie mit ihm Verheiratet ist und sie auch zusammen leben.

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@InGame00

Oh nein. Der Vermieter handelt gewerblich. Eine Zustellung an meine Frau entfaltet keine Wirkung auf meinen Gewerbebetrieb. Die "Haushaltsregel" gilt nur im privaten Verkehr...

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@primusvonquack

Nein

Weil:
'Er hat dann zu ihr gesagt sie soll nichts unterschreiben,
obwohl es nur ein Empfangsbestätigung war!!'

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@WetWilly

@WetWilly, ein privater Vermieter ist KEIN Gewerbetreibender. Im Sinne des BGB ist er allenfalls Unternehmer, mehr aber nicht...

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Ob die Kündigung nicht angenommen und gelesen wurde ist völlig unerheblich. Der Vermieter hatte die Möglichkeit sie zu Lesen (Das Schreiben lag ihm vor oder er hätte darüber verfügen können). Ob er diese nutzt, darauf hat der Absender keinen Einfluss.
Wenn es denn so wäre wie du schreibst, dann könnte der Vermieter ja eine Kündigung einfach dadurch hinaus zögern oder vermeiden, dass er entsprechende Schreiben einfach nicht annimmt.

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