Mietwohnung/ Grundstück auf dem Land - darf unser Hund aufs Grün?

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10 Antworten

Also,

über das Phänomen Stadtmensch zieht aufs Land und bekommt es dort schwer gemacht wurde ja genug gesagt und ich denke auch, dass dies des Pudels Kern ist, aber das hast du ja nicht gefragt.

Grundsätzlich gilt. Der Eigentümer eines Grundstücks bestimmt über die Regeln. Wenn es sich um privates Grün handelt, dann bestimmt der Eigentümer ob der Hund (und du) das Grün betreten darf. Der Hauseigentümer müsste es in der Hausordnung regeln, steht dort nichts, dann darf der Hund aufs Grün und dort auch sein Geschäft machen. (Über das weg machen wurde auch genug geredet, das ist selbstverständlich) Auf anderen Wiesen ist es in sofern einfacher, dass ein Besitzer diese Einfrieden muss (niedrige Mini-Hecke reicht) dann darf dein Hund nicht mal betreten. Ist keine Einfriedung drauf, dann darf dein Hund drauf solange der Besitzer nichts sagt, weil für dich nicht erkennbar ist welche Form von Grundstück vor Dir liegt. Erkennbar öffentlicher Grund darf natürlich vom Hund genutzt werden zu allem was der Hund dort tun möchte. Hier gilt natürlich die Hundekotaufnahmepflicht. (was für ein Wort)

Im übrigen geht mir die Kotaufsammelei auch auf die Nerven, aber zum Glück wohne ich nah an der Natur und dort stört es niemand wenn es liegen bleibt. Für mich gilt dann, dass ich den Kot aufnehmen wenn es auf Bereichen liegt die betreten werden, im Unterholz oder zwischen Hecken werde ich aber nicht rumkriechen.

LG Nadine

Vielen Dank an alle Kommentatoren :) Wenn ich könnte würde ich gleich mehrere hilfreichste Antworten auszeichnen. :) LG

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Da ihr zur Miete wohnt ist es sogar eure Pflicht die Häufchen zu endfernen. Es kann sonst sein, dass ihr euren Hund wieder abschaffen müßt. Wenn es keine Mietwohnung wäre, also euer Haus und Grundstück dann wäre es euch selbst überlassen was ihr macht. GLG Heike

Eure Situation trifft auf viele Hundehalter zu. Was ist zu tun? Ihr solltet Euern Hund solange angeleint lassen, bis Íhr an den privaten Gartenflächen vorüber seid und somit hier keine Gefahr der Verschmutzung besteht. Dann könnt Ihr den Hund ableinen und ihn laufen lassen, als erstes wird er pinkeln und dann bei etwas bewachseneren Flächen (Kuhweide, bewachsene Wegränder oder Gebüsch) seinen Kot absetzen, er sollte dann sofort gelobt werden und auch ein Leckerli bekommen. Auch das Markieren von Hunden auf privaten Flächen wird nicht gerne gesehen.

Es ist ganz selbstverständlich, dass Euer Hund keine fremden Grün- und Gartenflächen zum Absetzen seines Kots und seiner Pinkelei, benutzen darf. Wenn es dann doch einmal passiert, sollte man sich umgehend entschuldigen.

Man kann leider nicht davon ausgehen, dass alle Menschen unsere Hundeliebe teilen, das ist auch nicht notwendig, doch sollten wir dies auch respektieren, um auch unter diesen Menschen Freunde zu gewinnen.

So is' es nun mal auf dem Lande.....^^

Ihr seid die Zugezogenen/Neuen und wenn da jetzt nicht dieser Hund wäre, würden diese Herrenmenschen irgendwas anderes an Euch auszusetzen haben. Solche Idi.... finden immer das Haar in der Suppe.

Ja, natürlich darf Euer Hund auf's Grüne. Aber natürlich nicht in andere fremde Gärten, aber das ist ja klar.

Sammel den Hundekot unverzüglich auf, das schreiben eh die meisten Gemeinden vor (Hundekotaufnahmepficht) und habe immer ein Tütchen dabei. Es gibt so kleine Behältnisse, die man an die Leine hängt, oder aber, Du knotest ein Tütchen wie ein Fähnchen ;-) an die Hundeleine, das nimmt etwaigen Anfeindungen den Wind aus den Segeln. Man kann schlechte Menschen nicht ändern, man kann nur lernen damit umzugehen....! Lass' Dich nicht zu Streit hinreissen, das schädigt nur die Gesundheit. Halte es lieber wie in der (gewaltfreien) Hundeerziehung: unerwünschtes Verhalten ist zu ignorieren! Wenn Du wieder einmal angesprochen wirst, antworte einfach mit einem Augenzwinkern:

Es ist nett, wichtig zu sein. Aber es ist wichtiger, nett zu sein.

und lass den unzufriedenen Zeitgenossen ohne weitere Kommentare stehen.

schoene antwort

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Danke adventuredog, es ist einfach wirklich ärgerlich, wenn man selber in Frieden und Entspannung leben möchte und Andere unnötig Probleme schüren, wo keine sind. Manchmal fühle ich mich wie in so einer schlechten Doku-Soap zum Thema Nachbarschaftsstreit und schäme mich gleich wieder fremd!

Also ich muss sagen, es ist eine Sache mit dem stinkenden warmen Säckchen paar Meter zu unserer(!) Restmülltonne zu laufen, als evtl. ne halbe Stunde damit in der Hand durch die Wallapampa. Hier im Dorf gibts nämlich weder diese Tütchen-Spender noch Abfallbehälter.

Vielleicht sollte ich unseren kleinen Süßen demonstrativ mit einer Windel rumlaufen lassen und dazu trage ich ein T-Shirt wo draufsteht....hm hat jemand Vorschläge?

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@ClaudiHundemom

das ist mit ein Grund, wieso ich nicht mehr auf dem Land lebe... Wir waren auch die Asis aus der Stadt und die haben alles getan, um uns wieder los zu werden... Wenn ma da kein Eigentum hat und nicht viel Kohle, ist man der Looser. Passt gut auf den Hund auf. Meine Katze haben die erschossen und meinen Hund auf die Landstraße unter ein Auto gescheucht. Sie musste eingeschläfert werden :-(((

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Wenn ihr anfänglich die Haufen liegen lassen habt ist das vermutlich der Auslöser des Stresses. Vielleicht wäre ein nettes, aufklärendes Briefchen an die Nachbarn von Vorteil. Hundetüten muss man gar nicht kaufen, sie werden kostenlos zur Verfügung gestellt. Bei Budnikowsky sind sie erhältlich. Man muss dort nur nach Hundetüten fragen. Ich hoffe das hilft dir etwas weiter. Gruß Lummi

Wir haben von vorneherein offen mit denen geredet und direkt ein paar Sachen aufgeklärt. Ich denke auch, dass es ein Mit-Auslöser war. Aber sie hatten auch selber schuld. Wir haben sie merhrmals zu uns eingeladen, da hätte man im Guten ein paar Sachen klären können. Sie hätten uns fragen können, wie wir das mit dem Hund halten wollen etc. Aber Nein. Sie gehen uns lieber aus dem Weg und wir erfahren das aggressive Geläster (vor allem von ihr) von den Nachbarn. Sie haben nicht den Schneid uns direkt drauf anzusprechen, sonst hätten wir auch anfänglich eher reagiert. Ihr geht es ja nur ums Prinzip, weil sie wie gesagt immer mit ihrem Auto an besagten Grünflächen vorbei geht und eh nie nen Fuß drauf setzt. Ihn störts wohl nur wegen dem Rasenmähen und anscheinend hat er da noch nen alten gefunden und ist gleich zu seiner Frau gelaufen und hat geweint, anstatt bei uns zu klingeln. Feige und Hinterrücks und auch noch anschwärzen - dit hab ich gerne.

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Du bist auf jeden Fall verpflichtet den Dreck deines Hundes zu beseitigen, egal wo . Die Beutel kosten ja nun auch nicht die Welt., nehmt doch die Frühstücksbeutel von Aldi , die tuns auch.Und überhaupt warum geht ihr nicht einfach etwas weiter weg um des lieben Frieden willens. Wobei der Hund schliesslich auch Auslauf benötigt.

Danke für die Antwort. Auch natürlich an Dackelmann888. Gibt es zu Eurer Aussage auch ne gesetzliche Verankerung? Und wie gesagt: Wir kümmern uns liebevoll um den Hund, fragen auch sehr viel, lesen viel nach - eben typisch für Ersthundebesitzer, gehen natürlich auch in die Welpenspielstunde etc. Haben auch noch Konrakt zur Züchterin. Natürlich sorgen wir für Hygiene und Auslauf. Wir sind auch sicher keine asozialen "Flodders". Aber ist es nicht humaner, den Junghund seinen Stammplatz auf dem eigenen Grundstück zu lassen als mit allen anderen Hunden die öffentlichen (meist schmalen) Grünstreifen dicht zu kacken/ pinkeln? Meist kann man das bei uns ja nicht mal sehen, was er da getan hat, weil es 1.kleine Häufchen sind und 2. da auch braune Blätter, Zweige, Moosstücke etc. rumliegen, d.h. Kot absetzen = 15 Sekunden und panisch Kot suchen = 10 Minuten. Es geht mir nicht darum, dass ich zu faul bin, dass gleich aus dem Unterholz weg zu machen, aber ich will dabei nicht so panisch sein müssen. Wenn wir mal was übersehen oder in der Hektik den Beutel vergessen haben darf das in unserem Fall m.E. kein Weltuntergang sein, Manchmal komme ich mir echt alber vor, wie ich das durch das Gestrüpp "pflüge" auf der Suche nach dem bösen Minikot, der wahrscheinlich bei dem Wetter sich eh innerhalb weniger Tage in Staub aufgelöst hätte. Und wie gesagt, wir machen es sofort weg, aber unter Stress und es ist wirklich leichter und angenehmer den etwas festern d.h abgekühlten Kot zu entfernen. Das muss doch Anderen auch so gehen :(

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Hole Dir doch die Erlaubnis von dem Besitzer der Grünflächen.

Leider sind die auch noch miteinander verwandt. Das passiert uns nicht noch mal. War uns ne Lehre! Der "Besitzer" war ja der, der vor Ärger fast nen Herzinfarkt bekommen hätte (schon recht alt), weil Sohnemann sich anstatt zu uns zu kommen erst mal beschwert hat und dann Papi das regeln musste. Er meinte halt auch nur, wir sollen das wegmachen oder den Hund auf die Kuhweide schicken...nur da ist Stacheldraht und da sind Kühe...

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@ClaudiHundemom

sind die nicht alle miteinander verwandt??? :D:D:D Landmenschen sind... na eben Landmenschen!!!! Da kommt man als Stadtmensch nicht rein...

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:-) schau ich sag dir was.....ihr seid ""zugezogen".....nicht dort geboren und aus der !!! stadt!!! ( :-) )DAS ist das problem...... landmenschen sind....ähhhhhh .....anders ;-) ich hab mir ein haus am land gekauft...ich weiss wovon ich rede.... am besten wirklich !"sofort!" die haufen weggeben, und gut is. wart net bis sie hart oder sonst was sind.... wegen dem hunde urin.....bitte lächle nett, und gut is... ich würd mich auch net zu viel "erklären" und "überfreundlich" sein--wird ausgenützt. wenn mal ne bemerkung --hunde urin-schlafzimmer kommt......ganz freundlich drauf sagen...oh-wirklich--also bei uns übertüncht der rinderkot den pissgeruch vom hund--bei ihnen net???? "zwingen" können die dich zu nix...;-) kot weggeben--sofort--dann bist auf der sicheren seite, und sonst........ignorieren. alles andere artet in " nachbarschafts-streit" aus.....wollt ihr das? ( bringt nix ausser magen beschwerden ;-) )

Um des lieben Frieden willen geht etwas weiter.Den Haufen wegmachen ist selbstverständlich.

Wir sind ja nun extra dahingezogen um auch Tobfläche für den Hund zu haben und er ist noch jung und löst sich eben. Ich will jetzt auch keine Diskussion zum Thema lange Spaziergänge = monotone und Gelenk-schädigende Bewegung für Hund im Wachstum anfangen. Meine Frage ist auch losgelöst von der Auslauf-Frage.

Warum ist der Kot eines einzelnen Hundes unter der Hecke am Rand zu einer Kuhwiese eine "dramatische Zumutung" und Tierkadaver, Zecken, Wespen, Vogelkacke auf meinem Auto ein Naturphänomen? Das habe ich jetzt übertrieben formuliert, aber ich finde die Reaktionen zum Teil sehr übertrieben. Ich hatte von diesem panischen Sofort-Wegmachen auf dem Land(!) von Hundehaufen auch bis heute noch nix gehört. Ich wusste Gehwege sind tabu und Sportplätze (alles was eben logisch ist). Ich könte auch verstehen, dass man sich aufregt, wenn ich 5 Hunde hätte, die sich direkt vor der Frühsrücksterrasse unserer Untermieter erleichtern. Generell große Hundedichte auf wenig Grün ist ein ästhetisches, geruchliches und evtl. auch gesundheitliches Problem. Aber von sowas reden wir ja nicht. Kann/ muss man denn nicht differenzieren?

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so viel text.... das is mir eindeutig zu teuer :D

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