Mietwagen (Dienstwagen) versteuern?

4 Antworten

ich kenne sowas, die Firmenwagenutzer in den Nachbarländern sind oft schlechter gestellt, da kommt leicht Neid auf. Und dann auch noch Forderungen stellen.

Aber die Versteuerung, die kann man vielleicht auch mit der Payroll Service Firma klären, den Arbeitgeber interessiert es ja nicht, was du an Steuern zahlst.

Oder einfach bei der Steuererklärung den abgezogenen Geldwerten Vorteil wieder abziehen. (Und Dokumente aufbewahren, die nachweisen, dass eine Private Nutzung verboten ist .. immer Schriftlich geben lassen .. fürs Finanzamt, dagegen wird keiner was sagen).

Die Frage ist natürlich, ob es keine bessere Lösung gäbe:

z.B. du lässt dir die Mietrate brutto auszahlen. Und rechnest nur das Tanken für Dienstfahrten als Spesen ab. Dann least du privat ein Fahrzeug dass du auch private nutzen möchtest. Und führst Fahrtenbuch, rechnest die Kosten mit dem Finanzamt ab, den netto gezahlten Sprit nicht vergessen. Und hast am Ende ein fast kostenloses Wunschauto. wenn 27000 dienstlich, 3000 privat, kann man 90 % absetzen .. auch Wagenwäsche, Garagenmiete, Steuer, Versicherung ...

Tipp: einen Jahreswagen darf man kürzer abschreiben, und den Verkaufserlös (Restwert) nach 3 oder 4 Jahren muss man nicht versteuern wie es ein Selbständiger müsste. So bin ich mit "car allowance" jahrelang sehr günstig gefahren .. und musste auch mit niemand diskutieren, ob man eine Anhängerkupplung oder Ledersitze haben wollte.

und von "car allowance" sollte ein HR Manager auch wissen was das ist und wie das funktioniert. Für den Arbeitgeber hats auch den Vorteil, bei Ende des Arbeitsverhältnisses nicht auf ungenutzen Restverträgen sitze zu bleiben.

Du kannst zwischen 1%-Versteuerung und Fahrtenbuch wählen.

Wenn die private Nutzung untersagt ist, dann musst Du den Schlüssel morgens in der Firma ausgehändigt bekommen und abends wieder abgeben. Nur dann glaubt das Finanzamt, dass Du nur dienstlich gefahren bist. "Im Zweifel für den Angeklagten" gilt im Steuerrecht nur sehr eingeschränkt.

An Deiner Stelle würde ich mir die private Nutzung erlauben lassen und dann mit 1% versteuern. Von der Fahrtenbuchmethode rate ich ab, zumal die in Deiner Firma keine Ahnung haben, wie das gebucht werden muss.

Woher ich das weiß: Berufserfahrung

Die 1 % Regelung besagt ja, dass du den Wagen auch privat nutzen kannst. Wenn du gar nicht privat fährst, ist auch eine Abrechnung mit Fahrtenbuch möglich.

Und wie dieses Dilemma zu lösen ist, ist NICHT deine Aufgabe als Arbeitnehmer.

Eben so wenig muss es dich interessieren, wenn die Personalerin keine Ahnung hat.

Darum muss die Firma sich selbst kümmern.

Natürlich interessiert es mich, wenn am Ende des Monats weniger Netto übrig bleibt.

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Geschäftliche Fahrten mit Privat PKW?

Hallo,

kurz zu meiner Situation: wohne in Berlin habe einen neuen Arbeitgeber, dieser sitzt in Süddeutschland (500Km Entfernung) meine Arbeit verrichte ich in Berlin und ca. 1 mal im Monat fahre ich zum Arbeitgeber.

Geschäftliche Fahrten in der Umgebung Berlin passieren mit meinem Privat Pkw oder per Carsharinganbieter. Ein Firmenwagen lohnt sich nicht da zu wenig Km gefahren werden.

Was wäre die beste Lösung in diesem Falle um eben nicht auf den Kosten für die Geschäftlichen Fahrten sitzen zu bleiben? Ist eine Tankkarte vom Arbeitgeber Sinnvoll wenn diese nachweislich nur für geschäftliche Fahrten genutzt wird oder besser eine Privatnutzung zusätzlich vereinbaren und diese als Geldwerten Vorteil versteuern. Was passiert mit der Kilometerpauschale wenn der Arbeitgeber eine Tankkarte für das Privatfahrzeug stellt?

Ich bitte um eure Hilfe.

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Hallo zusammen, vielleicht kennt sich da jemand von euch aus.

Fakten: Ich habe seit Anfang des Jahres einen Dienstwagen. Diesen darf ich für Fahrten von der Wohnung zur Arbeit (und zurück) sowie für dienstliche Fahrten nutzen. Keine private Nutzung erlaubt! Der Weg von meiner Wohnung zur 1. Tätigkeitsstätte beträgt 53 km. Es wird ein Fahrtenbuch geführt. Neuwagen Listenpreis: 19035,- € .Mir wird monatlich ein geldwerter Vorteil von 302,66 € (0,03% vom Listenpreis X 53 km) aufs Brutto Gehalt geschlagen, was ich versteuern muss. Sprit, Inspektionen und Reperaturen etc. werden vom Arbeitgeber übernommen.

Frage 1: Inwieweit wirkt sich das auf meine Einkommenssteuererklärung aus? (SK 1)

Frage 2: Wie kann ich mir ausrechnen, ob sich der Dienstwagen für mich lohnt oder ich mein Privat KFZ nutzen sollte?

Gibts da eine "Faustformel" oder ähnliches?

Vielen Dank im Voraus :)

PS: Bin nicht allzu sehr vertraut mit Steuerangelegenheiten, deswegen seht es mir nach.

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Spritkosten steuerlich absetzen bei vom Arbeitgeber gestelltem Mietwagen?

Hallo, ich bin gerade dabei, zum ersten mal meine Steuererklärung zu machen (ich weiß, das es etwas spät ist, aber besser als nie). Ich bin als Elektromonteur angestellt in einem Leiharbeitsverhältnis. Das bedeuted, dass ich am Wochenanfang z.b. 500km zur Arbeitsstelle fahre und in der Nähe eine Unterkunft miete. Unter der Woche pendel ich zwischen Unterkunft und Arbeitsstelle. Am Freitag fahre ich wieder zurück nach Hause. Am Anfang des Beschäftigungsverhältnisses bin ich noch mit meinem Privat-PKW gefahren. Nach 4 Wochen habe ich einen Mietwagen gestellt bekommen, ab da bin ich immer mit diesem gefahren. Die Kosten für den Mietwagen übernimmt der Arbeitgeber. Seit Anfang Februar 16 fahre ich wieder mit dem Privatwagen. Ich bekomme eine tägliche Auslöse, die 35-45 Euro beträgt. Diese bekomme ich steuerfrei. Davon werden Benzinkosten, Unterbringungskosten sowie Verpflegungskosten bezahlt. Kann ich meine Spritkosten, mit Privat- sowie Mietwagen, steuerlich absetzen?

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