Mietvertragsaufkösung / Einvernehmliche Aufhebung des Mietvertrages

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4 Antworten

Soll ein Mietvertrag im gegenseitigen Einvernehmen vorzeitig und kurzfristig ohne Kündigung einer der beiden Parteien beendet werden, gibt es dafür meistens einen Grund und das Begehren der Auflösung des MV durch eine Partei. Will der Vermieter die Auflösung, dann kann der scheidende Mieter vom Vermieter eine "Abstandszahlung" von etwa 6 Monatsmieten auf Verhandlungsbasis verlangen. Will der Mieter die Auflösung, wird der Vermieter in der Regel 1 Monatsmiete als Abstandszahlung fordern. Bist du Mieter oder Vermieter?

Wenn ein Aufhebungsvertrag geschlossen wird, kann ein finanzieller Ausgleich vereinbart werden, muss aber nicht. Letztendlich kommt's drauf an, dass sich das für beide Seiten rechnet und niemand unangemessen benachteiligt wird.

Wer soll denn diese "Aufwandsentschädigung" zahlen?. Im Prinzip herrscht freies Vertragsrecht. Jeder kann verlangen, was er will. Die Gegenseite muss ja nicht darauf eingehen.

Vielleicht hilft dir das hier weiter: http://www.wer-weiss-was.de/immobilien/entschaedigung-fuer-mieter-bei-umwandlung-in-eigent

Ist zwar schon etwas älter und vielleicht ein anderer Bezug, aber ableiten kannst du davon schon etwas.

Derartig hohe Abstandszahlungen müssen schon gewichtige Gründe bei der Gegenseite haben.

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