Mietvertrag wegen falscher Angaben ungültig

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6 Antworten

Deine persönlichen Verhältnisse bezüglich der Väter der Kinder geht deinem Vermieter nichts an. Anders ist es mit deinem Arbeitsverhältnis. Er hat das Recht auf wahrheitsgemäße Beantwortung seiner Frage. Es geht in dem Fall darum, ob du die Miete pünktlich zahlen kannst. Hoffe und bete das du nach der Probezeit übernommen wirst.

Ich würde einfach mal sagen: Hauptsache, Du bezahlst die Miete pünktlich.

Wer der Vater (bzw. der Erzeuger) der Kinder ist, geht ihn ja nichts an. Fakt ist, daß Du zwei Kinder hast. Mehr muß der Vermieter ja gar nicht wissen.

Den Job verlieren kann man immer, auch nach jahrelanger Betriebszugehörigkeit. Und zur Zeit der Vertragsunterzeichnung hattest Du einen Job. Auch ausreichend.

Er hat Dich gefragt, und Du hast mündlich geantwortet? Dann denke ich, sollte das alles kein Problem sein.

ich habe jetzt trotzdem ein schlechtes Gewissen :-(

Ich hatte das Problem wegen der Gartenbenutzung, siehe andere Frage, und habe deswegen noch einmal mit der Tochter meines Vermieters gesprochen. Ich hatte es so verstanden, dass ich den Garten pflegen und nutzen kann. Ich habe heute zu ihr gesagt, dass ich die Wohnung nicht gemietet hätte, wenn ich gewußt hätte, dass ich keine Schaukel und keinen Sandkasten in den Garten stellen darf und ob wir wegen dieses Missverständnisse uns nicht einigen können, dass ich zumindest den Sandkasten und mein Trampolin aufstelle. Da meinte sie, anscheinend hätte es bei uns so viele Missverständnisse gegeben, dass sie sich überlegt, ob es nicht besser wäre den Vertrag auszulösen. Ich befürchte, die weiß, dass ich bei einigen Angeben etwas geflunkert habe.

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@nicola12

Bist Du dann vielleicht selbst mit einer anderen Wohnung besser dran? Ich stell mir das nicht so schön vor, wenn das Verhältnis so unentspannt ist...

Wirklich gelogen hast Du meiner Ansicht nach nicht. Ich glaube nicht, daß man aufgrunddessen ein Mietverhältnis kündigen kann (von ihrer Seite aus). Du HAST einen Job, und wer die Kinder gezeugt hat, geht sie nichts an. Aber vielleicht ginge es Dir besser, wenn Du Dir eine neue Wohnung suchst? Sagt sich leicht, ich weiß, aber es ist ja kein Zustand, quasi ständig in Angst zu leben, daß man Dich rauswerfen will.

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Solange Du die Miete regelmässig und pünktlich die Miete bezahlst, hast Du kaum was zu befürchten. Schon garnicht wenn alles das was Du schilderst nirgend wo schriftlich fest´gehalten ist.

Er kann es versuchen, aber kritisch wirds ja erst wenn du nicht zahlungsfähig bist.

Zulässige Fragen (Inwieweit der Mieter Fragen des Vermieters wahrheitsgemäß beantworten muss, richtet sich nach einer Interessenabwägung hinsichtlich der Interessen von Mieter und Vermieter. Im Ergebnis darf der Vermieter grundsätzlich Auskünfte vom Mieter verlangen. Die Reichweite des Auskunftsrechts bestimmt sich nach dem Ziel der Frage, wobei Fragen, die auf die wirtschaftlichen Verhältnisse des Mieters abzielen, eher zuzulassen sind, als solche nach persönlichen Verhältnissen) muss der Mieter wahrheitsgemäß beantworten. Die wahrheitswidrige Beantwortung berechtigt den Vermieter, den Vertrag wegen arglistiger Täuschung anzufechten, womit der Vertrag rückwirkend als nicht geschlossen gilt.

Dies gilt uneingeschränkt vor Einzug des Mieters in die Wohnung. Nach Einzug des Mieters ist die Anfechtungsmöglichkeit umstritten. Dem Vermieter soll dann aber ein Recht zur fristlosen Kündigung zustehen.

Also bist du aus dem Schneider! (Da du schon eingezogen bist!)

Quelle: internetratgeber-recht.de/MietrechtAllgemein/frameset.htm?http://www.internetratgeber-recht.de/MietrechtAllgemein/mietvertrag/fragen_vermieter.htm

Wenn Du den Vertrag unterschrieben hast, nee. Hauptsache Du zahlst die MIete.

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