Mietvertrag: Unterzeichnung per Post, wenn Mieter und Vermieter in entfernten Städten wohnen

5 Antworten

Der Vermieter sollte am Ort der Wohnung wohl eine Vertrauensperson haben. Wie soll sonst eine Wohnungsübergabe erfolgen? Sonst sind den Problemen doch Tür und Tor geöffnet.

Mosquitokiller hat Dir schon die genau richtige Antwort gegeben.

Zum Risiko: Das viel größere Risiko besteht darin, dass der Mieter im bereits unterschriebenen Formular Streichungen und handschriftliche Hinzufügungen macht, bei denen dann plötzlich nicht mehr zu unterscheiden ist, ob sie bei Unterschrift durch den Vermieter schon drin waren oder nicht. Dagegen kann der Mieter beim noch nicht unterschriebenen Vertrag machen, was er will, aber weil die VM-Unterschrift fehlt, ist das nicht rechtsgültig. Der Mieter wieder kann sich vor absenden der von ihm unterschriebenen Exemplare Kopien machen, sodass er evt. Hinzufügungen des Vermieters als solche anschließend belegen kann.

Der Vermieter sendet dem Mieter zwei Exemplare des Vertrages zu und bittet bei Einverständnis um Gegenzeichnung und Rücksendung beider Exemplare. Danach unterzeichnet der Vermieter und sendet ein Exemplar an den Mieter.

Unerfahrene Eigentümer sollten sich grundsätzlich von einem erfahrenen Verwalter vor Ort vertreten lassen, der sich um alles kümmert. Die Kosten (Verwaltungsgebühr) sind gegenüber des Schadens, der aus Unkenntnis entstehen kann, relativ niedrig.

Vor allem erspart man sich damit als Eigentümer jede Menge Aufwand. Hin und wieder sollten lediglich die Unterlagen des Verwalters überprüft werden.

Was möchtest Du wissen?