Mietvertrag gekündigt vom Vermieter?

9 Antworten

Wann der Vermieter die Abrechnung er- und zustellen muß hat nichts mit dem Wohn-, sondern mit dem Abrechnungszeitraum zu tun.

Ist der das Kalenderjahr hätte dein Vermieter für die Abrechnung 2016 noch bis 02.01.2018 Zeit.

Folglich hast Du unberechtigt zu wenig Miete gezahlt. Sprich bist nicht im Recht.

Du hast ja sicher, wie vorgeschrieben, die zurückbehaltenen NK bei Seite gelegt. Dann ist es doch kein Problem. Zahl sie unverzüglich. Dann ist die fristlose (?) Kündigung vom Tisch.

Es zahlt sich am Ende nicht aus aufgrund von Halbwissen oder Fehlinformationen Verträge nicht einzuhalten. Darum ist eine ordentliche Kündigung auch nicht verwunderlich. 

Du kannst zwar der Kündigung widersprechen wirst sie aber nicht ungeschehen machen können, wenn der Vermieter hier nicht die Kündigung als unwirksam erklärt. Verhandeln solltest du trotzdem.

Die Betriebskostenvorauszahlung ist eine Teil der Gesamtmiete, die monatlich zu entrichten ist. Dein Zurückbehaltungsrecht bezüglich der BK-Vorauszahlung hast du fälschlich in Anspruch genommen. Damit hast du aber nicht erklärt, keine Vorauszahlungen in Zukunft leisten zu wollen. Wenn das dein Vermieter auch glauben will, lässt sich die Malaise vielleicht reparieren. Für eine fristlose Kündigung reicht der aktuelle Verzug nicht, sollte hier diese Kündigungsart vorliegen, wäre sie unwirksam.

Nein, du bist nicht im Recht! Der Vermieter hat 12 Monate nach Ende des Abrechnungszeitraumes Zeit, dir eine Nebenkostenabrechnung zukommen zu lassen. Diese ist bei dir bei weitem nicht überschritten. In den meisten Fällen beträgt der Abrechnungszeitraum ein Kalenderjahr. Dann hätte dein Vermieter für das Jahr 2016 noch Zeit bis zum 31.12.17.  Dein Zurückhalten der Nebenkosten war also ziemlich vorschnell. Die Frist des Vermieters ist nicht einmal abgelaufen und du hast eine Abrechnung auch nicht angemahnt. Die Kündigung ist also rechtens.  Ich gehe davon aus, dass der Vermieter fristgemäß gekündigt hat?

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