Mietvertrag für meine Freundin?

2 Antworten

Noch besser: Du selbst machst einen Mietvertrag (Untermietvertrag) mit Deiner Freundin. In dem wird geregelt, welche Bereiche der Wohnung sie ggf. zur alleinigen Nutzung erhält und welche gemeinschaftlich
genutzt werden. Ihr legt den Mietbetrag fest. Flächenanteilig oder 50 %. Dann unterschreibt ihr beide den Vertrag und das Amt hat, was es braucht.

Zusätzlich hat die Freundin die Sicherheit, dass sie
nicht einfach rausgeschmissen werden kann und Du die Gewissheit unter welchen Bedingungen, nämlich ordentlicher Kündigung, Du sie vor die Tür setzen kannst und welche Beträge sie Dir wann schuldet.

Einen gemeinsamen Mietvertrag mit dem Vermieter zu machen, wäre das Verkehrteste, was Du machen könntest. Du könntest dann Deine Freundin nämlich kaum mehr raus schmeissen und selbst wenn Du die Wohnung verlassen würdest, müßtest Du laufend für ihre Miete mit auf kommen,
auch wenn schon längst ihr neuer in "Deiner" Wohnung hockt.

Übrigens noch ein Tipp:

Sorg dafür, dass Deine Freundin arbeiten geht. Wenn sie nämlich zu Hause sitzt, während Du arbeitest, kommt sie nur auf dumme Gedanken und es macht ihr sicher Spaß, sich von Deinem hart Erarbeiteten und vom Amt aushalten zu lassen. Wann immer Du da bist, wird sie lieb und nett sein,
aber was macht sie während Deiner Abwesenheit? Im Übrigen: Funktioniert es wenigstens mit dem Haushalt?



Sie brauchen DEINEN Mietvertag - du hast sie aufgenommen, sie müsste Miete zahlen, also würde sie die Hälfte der Miete bekommen. 

Dafür müssten sie im Amt erstmal wissen, wieviel Miete du bezahlst, wie groß die Wohnung ist - und das amtlich. Also legt sie einfach deinen Mietvertrag vor dort. 

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Noch besser: Du selbst machst einen Mietvertrag (Untermietvertrag) mit Deiner Freundin. In dem wird geregelt, welche Bereiche der Wohnung sie ggf. zur alleinigen Nutzung erhält und welche gemeinschaftlich genutzt werden. Ihr legt den Mietbetrag fest. Flächenanteilig oder 50 %. Dann unterschreibt ihr beide den Vertrag und das Amt hat, was es braucht.

Zusätzlich hat die Freundin die Sicherheit, dass sie nicht einfach rausgeschmissen werden kann und Du die Gewissheit unter welchen Bedingungen, nämlich ordentlicher Kündigung, Du sie vor die Tür setzen kannst und welche Beträge sie Dir wann schuldet.

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Wie umgehe ich die Strafe, dass ich mich nicht umgemeldet habe?

Also ich wohne seit 2 Jahren in Berlin und habe mich allerdings nicht umgemeldet. Ich wohne in einer WG und bin der Hauptmieter. Meine Mitbewohnerin hat sich auch nicht umgemeldet, deswegen gab es bisher keinerlei Probleme. Nun habe ich mir einen neuen Mitbewohner gesucht, der sich ummelden möchte. Das bedeutet ich muss ihm eine Wohnungsgeberbestätigung unterschreiben. Ich bin dann der Vermieter und mein Vermieter der Eigentümer. Das bedeutet das Einwohnermeldetamt sieht dann das ich auch hier wohne. Deswegen wollte ich mich nun auch erstmal ummelden, damit ich ihm die Bestätigung ausfüllen kann, ohne Ärger zu bekommen.

Wenn ich mich jetzt allerdings ummelde, brauche ich auch diese Wohnungsgeberbestätigung von meinem Vermieter. Die er ja dann mit Oktober 2014 ausfüllt, wofür ich eine Strafe bekommen würde. Das möchte ich jetzt probieren zu umgehen.

Mein Vorschlag wäre jetzt: Ich lasse die Wohnungsgeberbestätigung von meinen Eltern, Bruder oder sonst wer (jemand vertrauenwürdiges) ausfüllen, die mir bestätigen dass ich erst jetzt eingezogen bin. Der Eigentümer muss ja nur ausgefüllt werden und nicht unterschreiben. (Ich könnte ja einen Untermietvertrag mit meinen eltern gemacht haben, die wiederum wieder einen Untermietvertrag mit mir gemacht haben)

Würde das so funktionieren ohne dass sich meine Eltern hier in Berlin in meiner Wohnung melden müssen? Oder hat jemand einen anderen Vorschlag, dass ich mich ummelden kann, ohne eine Strafe zu bekommen?

Es ist etwas kompliziert, ich hoffe jemand versteht es. Auf Kommentare wie "selber Schuld, wenn du eine Strafe bekommst" kann ich verzichten, das weiß ich nämlich selber.

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Darf das Jobcenter Geld, Leistungen kürzen, weil man sich zu spät polizeilich umgemeldet hat in seiner neuen Wohnung?

HILFE!!! Mein Mietvertrag begann am 1.6.17 doch habe ich die polizeiliche Anmeldung erst am 8.8.17 erhalten, da es hier in Berlin sehr lange dauert bis man einen Termin bekommt & ich sowieso erst am 1.8.18 eingezogen bin & man sich erst ummelden darf, wenn man bereits in der Whg eingezogen ist. Wurde mir von mehreren Bürgerämtern zumindest so erklärt. Nun das Problem! Seit dem 1.6.17 beziehe ich jedoch bereits ALG2 und das Jobcenter möchte nun prüfen, warum ich mich erst so spät polizeilich umgemeldet habe und ob ich überhaupt berechtigt dazu war die Leistungen zu beziehen! Dazu soll ich nun eine schriftliche Stellungnahme schreiben. Eine Frechheit finde ich das! Ich musste mich doch erstmal einrichten usw, bevor ich überhaupt einziehen konnte! Man kann doch nicht in eine leere Whg einziehen! Und das hat nunmal 2 Monate gedauert + noch, das man die Termine immer so spät erhält. Da ich das ALG2 bereits vor dem Einzug erhielt, konnte ich mich natürlich etwas besser einrichten, da die Erstausstattung sowieso nicht ausgereicht hatte!

Meine Fragen sind, reicht das als Begründung & wie waren eure Erfahrungen mit dem Jobcenter? Hattet ihr evt mal ähnliches erlebt, vllt auch von bekannten?

Vielen Dank für eure Hilfe.

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